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12:49 Samstag, 18. Januar 2003
Das 295 Leute gehen beim Süddeutschen Verlag gehen sollen ist leider nichts neues ... aber Rollkommando "Roland Berger" setzt noch eines oben drauf ... um von den 73 Mio. Verlust wegzukommen empfiehlt man jetzt die Verteilung von weiteren 322 Pink Slips.
SZ-Specials wie die Wochenendbeilage und das SZ-Magazin sollen ebenfalls dran glauben müssen und auch eine Schliessung der Düsseldorfer Lokalredaktion soll erwägt werden.
Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Roland (Berger) räumt bei der Süddeutschen auf ... (Teletubbie)
Und wie soll dann die offizielle Verlautbarung für die Leser lauten?
Editorial / Das Streiflicht: "Liebe Leser (das /innen lassen wir übrigens in Zukunft weg, um Papier und Druckerschwärze zu sparen). Sie - wie auch wir - kennen die Wochenendbeilage, seit wir denken können. Jede Zeitung hat sowas, sei sie noch so provinziell. Aber wir (bzw. der Berger. Anm. des Druckers) werden neue Zeichen setzen und diese als Zeichen der Zeit erkennen. Um es kurz zu machen (Zeit ist Geld ist Papier): Deutschland braucht keinen Info-Overkill am Wochenende. Sie, liebe Leser, haben ein Recht, am Wochenende nicht bevormundet zu werden, Sie haben die ganze Woche dafür geschafft (und schon genug für's Abo bezahlt), als dass wir Sie mit einer vollgetexteten Wochenendbeilage noch länger belästigen wollen. Wir haben das lange genug getan und möchten uns in aller Form dafür entschuldigen. Denn intelligente, intellektuelle Menschen lesen am Wochenende nicht, was passiert - Sie lassen es selbst passieren. (Falls überhaupt was passiert... - Anm. von R. Berger) Und wenn Sie dennoch nicht verzichten wollen, weil wir Sie wenn auch unabsichtlich in eine solche Abhängigkeit degeniert haben, kaufen Sie doch unter der Woche einfach die SZ und am Wochenende den Münchner Merkur. Dann wissen Sie trotzdem, was los ist und ein bißschen mehr - und die Kohle bleibt im Haus. Und wenn Sie jetzt kapiert haben, wie ernst uns das ist, dann verstehen Sie sicher auch, das ab morgen das völlig überbewertetet Streiflicht nicht mehr erscheint... 2. Meldung darunter: Bielefeld-Verschwörung war erst der Anfang... Düsseldorf existiert gar nicht! ...
Re: Roland (Berger) räumt bei der Süddeutschen auf ... (DonAlphonso)
es ist natürlich schon klasse, wenn man Berater hat, die der Konkurrenz was stecken.
Zum Hintergrund: Das Klima zwischen SV und Burda ist zur zeit mies - die SZ hat es gawagt, Burdas Lieblingskind, die Iconic Turn Vorlesung, anzudissen. Da hat der Markwort dem Burda ein Geschenk gemacht.
Soll er doch erst einmal vor der eigenen Türe kehren... (Bergerknecht)
Herr Berger täte gut daran, vor seiner eigenen Türe zu kehren, bevor er sich anmaßt bei anderen den "Frühjahrsputz" einzuleiten.
Ich bin nun seit einiger Zeit in diesem Unternehmen tätig und kann nur sagen, das ich so etwas noch nicht erlebt habe. Da werden Mitarbeiter genötigt, Mails überwacht, Mailboxen beim Austritt von Mitarbeitern an dessen ehemalige Vorgesetzte umgehängt, Mails blockiert, Kritik durch Androhung von Konsequenzen erstickt. Es werden Mitarbeiter auf fragwürdige Weise aus dem Unternehmen geekelt und durch vorgesetzte gemobbt. Die Führungskräfte werden nicht nach Qualifikation sondern Bequemlichkeit ausgewählt. Unter der feinen Fassade brodelt ein Pulverfass, welches bald explodieren wird - die Führungsriege erkennt dies nicht und würde - wenn sie es erkennen würde - vermutlich wegschauen. Meine Fazit: Bei der nächsten - nein bei der ersten - Gelegenheit werde ich diesem Unternehmen den Rücken kehren. Die paar Kröten sind es nicht wert. Apropos Kröten: Berger pudert zwar seinen Beratern den Arsch: Firmenwagen hier, Sportevents da, Tolle Hotels dort, fette Prämien auch mal. Den Service-Kräften zeigt er aber dafür den nackten Arsch - Standardantwort: Wir müssen Kosten senken - oder: Im Vergleich zu Wettbewerbern verdienen sie gut Bullshit! Nach außen ein Wachstum von 12% und mehr verkaufen und nach innen das leere Taschenfutter rausholen!? Und dann die Geschichte mit dem Betriebsrat im November/Dezember 2002... Eine Verzweiflungstat einer kleinen Gruppe Berater, die Zivilcourage gezeigt haben. Was ist draus geworden? Es wurde ausgesessen! Eine firmenkonforme Initiative "propeople" wurde ins Leben gerufen um die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen. Es ist NICHTS dabei herumgekomen. Letzten Monat kam mal ein Mail mit einigen "Erkenntnissen" - gehandelt wurde nicht. Es werden mit Mitarbeitern, die Kündigen keine Exitgespräche durch die hauseigene HR-Abteilung geführt - es interessiert sich also keiner für das -Warum- (Könnte ja auch unbequem werden) Beschwerden über Vorgesetzte wird nicht nachgegangen. Mängel werden nicht abgestellt. Versprechen und Zusagen werden gebrochen. Mitarbeiter werden zu unbezahlter Sonntagsarbeit und unbezahlten Überstunden genötigt - für eine Buttersemmel am Ende des Monats. Ein Sauhaufen! Und so einer ist in der Rürup-Kommission. Da wird auch klar, warum diese Kommission die Entscheidungen trifft, die sie trifft. Menschen wir Herrn Berger ist der Begriff "Sozial" völlig fremd. Geistig bewegt er sich im vergangenen Jahrhundert, als es noch üblich war, Arbeiter in einem skalvenähnlichen Zustand zu halten. Hoffentlich lernt er irgendwann einmal, das seine MItarbeiter die wichtigste Ressource sind und dafür sorgen, dass das Unternehmen "Roland Berger" weiter besteht. Tritt er sie weiter mit Füßen (oder seine Lakeien), dann wird er bald eine Menge "Söldner" im Lager der Berater haben - aber keine Versorgungstruppen, die effizient arbeiten. Ein Scheissladen! Ich kann jedem Menschen mit Stolz und Verstand nur empfehlen: Finger weg von Berger
Re: Soll er doch erst einmal vor der eigenen Türe kehren... (KreisKritischerSentinels)
Endlich mal wieder ne´ ordentliche Info hier und dann als Kommentar!?!
Das ist ein guter Insider, in dem Haufen steckt noch mehr Mist ... |
Mir nach!
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