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23:34 Montag, 13. Januar 2003
Das "universitätsnahe" Institut für Telematik löst sich auf, denn "wegen der schlechten Wirtschaftslage blieben seit Monaten Aufträge aus". Nahe war es der Universität Trier (jaja - sowas gibts da, man glaubts kaum! In Rh.-Pf. haben sogar Käffer wie Landau Universitäten, wenn man das denn so nennen möchte. Hauptlehrfach ist natürlich grundsätzlich der Kartoffelanbau). Naja, der "Hauptgeldgeber" der Staatsknete, die dieses Institut überhaupt am Leben erhalten hatte, das Land Rheinland-Pfalz, hat nun den Hahn zugedreht.
Als letzten Akt der Verzweiflung hatte sich das Institut (erfolglos) als Registrar der .eu-Domains beworben. Das Institut war btw gemeinnützig - was einmal mehr zeigt, dass trotz intensivem Staatssponsoring das Wegschnappen von Aufträgen gegen die Privatwirtschaft meist nicht klappt - Fraunhofer lässt grüssen. Und einer der Sponsoren war auch die ortsansässige, Universitätsnahe Bitburger Brauerei - ob das kausal was mit dem Misserfolg zu tun hat - nun ja, durchaus denkbar, wenn die in Naturalien gesponsort haben.
Bereits der Geschäftszweck, wie er auf deren Homepage http://www.ti.fhg.de/ dargestellt wird, zeigt allerdings dem kundigen Betrachter, dass das alles immer chancenlos war: "@security, @banking, @knowledge, @government, @publishing, @learning, @health sind unsere derzeitigen Kompetenzschwerpunkte". "Waren", Jungs, "waren" ... und auch wenn man ein "@" vor die buzzwords setzt, wirds nicht besser. Die Mitarbeiter gehen jetzt wieder zurück an die Uni (wo sie dann ja das Land weiter alimentiert) oder setzen ihren Kompetenzschwerpunkt auf @kartoffelanbau. Und ganz wichtig: Die universitätsnahe Porta Nigra bleibt ebenfalls weiter in Trier und ist jetzt dann wieder die grösste Attraktion dort. Ganz ohne "@" davor, einstweilen jedenfalls ;). Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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