Die Freude am Niedergang der New Economy ist groß. Voyeure der gescheiterten Jungunternehmen finden mit Dotcomtod.de eine eigene Internetseite für schlechte Nachrichten aus der Neuen Wirtschaft. Was ist dran am Anti-Hype?
Herr Prof. Dr. Kollmann hat gut reden. Er hat sich ja auf sicheres Terrain zurückgezogen und macht den Neohype-Einpeitscher mit Pensionsberechtigung. Ohne neue Start-ups hat seine ebusinessnetworkgroup nichts zu tun.
Als Professor sollte er lesen können, aber Pisa ist überall. Es ist ihm nicht gelungen, das Anliegen von DCT zu rezipieren. Er geht davon aus, dass DCT und seine Autoren allein am Niedergang von Dotcoms interessiert sind.
Auch sollte er in seiner Position als Ausbildender in der Lage sein, zwischen IT-Business und Dotcom-Schaumschlägerei zu unterscheiden. Hier hat DCT wohl einen Vermittlungsauftrag.
Als ich sehe Kollmanns Beitrag als seine ersten wackligen Schritte auf dem glatten Boo-Terrain, wir haben alle mal als kleine Novizen hier angefangen. Dumm nur, dass Kollmann seine ersten DCT-Ergüsse gleich als professionelle Erleuchtungen an eine Fachzeitschrift verkaufen muß.
Komme grad von Zahnarzt und hab die Droge wohl noch im Kopp, vielleicht deswegen:
Irgendwie überkommt mich beim Lesen dieses "Artikels" das Gefühl, dass unser Baumfreund Zartes-Pflänzchen-Tobias nicht Kollmann, sondern eigentlich "Troll"mann heisst. Warum nur?
Aber das liegt bestimmt nur an der Narkose, echt, wirklich.. aaargh - wo sind meine Füsse??
Ich bin mir sicher, daß Herr Kollmann als enger Beobachter der Szene DCT als Startseite eingerichtet hat. Von da nimmt er dann sicherlich das Anschauungsmaterial für seine, und da bin ich mir gaaaanz sicher, hervoragenden Vorlesungen.
... und klaut sich hier die "Anregungen" für seine exklusiven Artikel, die er für Honorar immer wieder gerne erledigt. Und wie das so ist mit der Hauptquelle, verleugnet er sie auch mal ganz gerne, da ja all sein Insiderwissen schließlich auf seinem eigenem Mist gewachsen sein soll...
der nicht nur keine Ideen, sondern auch keinen Zahnarzt hat, greift tief in die Mottenkiste der Rhetorik der Hilflosigkeit. Schon tausendfältig haben wir diese beiden Versuche beobachtet, dem Gedanken, den man nicht hat, Ausdruck zu verleihen:
Killerphrasendresch 1
"Und ist diese Art und Weise der Berichterstattung nicht wieder einmal ein typisch deutsches Phänomen?"
Qualliger und ausgelutschter geht's nimmer. Was ist typisch deutsch? Was ist an typisch deutsch vorab schlecht?
Immerhin haben wir die Erkenntnis eines typisch deutschen – unterintellektuell-schwumpfigen – Professors, daß DCT überflüssig ist, da im Rahmen typischer deutscher – nüchtern-kritischer und interessensungebundener – Berichterstattung bekanntlich alle Medien von Anfang an wie ein Mann gegen den Hype standen.
Killerphrasendresch 2
"nur Kritik und keine konstruktiven Anleitungen, wie man es denn besser machen könnte".
In der großen Zeit, der nicht gedient zu haben Kollmann offenbar als Fluch der späten Geburt empfindet, nannte man das "zersetzende Kritik". Es war die Zeit, in der typisch deutsche Professoren das einübten, was sie bis heute unter "konstruktiv" verstehen.
Mal abgesehen davon, daß 1. Don mehrfach solche Anleitungen für die PR hier gegeben hat, und 2. hier viele Sentinels sind, die es jeden Tag besser machen, zielt solcher Blubber seit Jahr und Tag nur aufs Kritik- und Denkverbot. Wenn es etwas typisch Deutsches gibt, dann ist es die "Machs erst mal besser bevor du kritisierst"-Leier. Würde man die Leier gelten lassen, dann würde, was indes nicht schade wäre, selbst die Sportkommentierung gekillt.
Kritik, Kollmännchen, ist seit Aristoteles (bei dem Kollmann jetzt an Onassis denkt) der Trash-Abräumer als Voraussetzung für das Bessere. Hätte professoraler Müll damit kein Problem, dann hätte die Kritik eins.
außer der üblichen selbstbeweihräucherung und blöden kommentaren würde ich eine kritische, konstruktive auseinandersetzung mit dem artikel sehr begrüßen, da dieser aus meiner sicht durchaus eine einige wahrheiten enthält.
laßt euch an den massstäben messen, die ihr sonst an die dotcoms anlegt ;-)
hätte Kollmann konstruktive Kritik geübt, würde man/frau konstruktiv damit umgehen. Das ist aber nicht seine Absicht gewesen. Seine Absicht ist klar, er versucht darzustellen: Es gibt keine NE-Krise. Die vermeintliche Krise ist nur ein Produkt der DCT-Miesmacher.
Klasse wie DCT den Nemax beeinflussen kann!
Sagenhaft, wie DCT einzigartige Geschäftsmodelle zum Scheitern bringt.
Kollmann's Rede ist: man muss nur an den Hype glauben, dann geht's wieder richtig ab. VC-Gelder sind zum verbraten da - no risk no fun! Kollmann zahlt ja nicht die Zeche. Zur Not kann man ja von C4 leben.
"Trotzdem finden die Leserinnen und Leser auf Dotcomtod.de nur Kritik und keine konstruktiven Anleitungen, wie man es denn besser machen könnte."
Lieber Herr Kollmann,
Sie haben ja so recht. Wir werden uns sofort an die Arbeit machen und DTOCOMTOD PLUS entwickeln. Demnächst können hier die Leserinnen und Leser Dossiers und Anleitungen abrufen, wie sie es zukünftig besser machen können. Gegen Bezahlung natürlich.
Wenn das realisiert wird, haßt er DCT noch mehr. Denn bereits DOTCOMTOD STANDARD wird von Kolli – der neben den an ihn verschwendeten Steuergeldern auch noch als E-Business-Consultant dealt – wegen Verbreitens schlechter Stimmung als Geschäftsstörung empfunden.
"Eine Schließung des Neuen Marktes würde die nachträgliche Anerkennung eines nie gemachten Fehlers bedeuten und die Möglichkeiten für die Etablierung weiterer Handelssegmente nachhaltig verhindern."
Das lustige ist, dass ich den Typen sogar mal kennengelernt habe - damals war er nicht anders zuversichtlich als viele andere, und irgendwie ist ihm das grinsen geblieben, das so viele haben, die nicht an der Front zum Customer verecken...
>>Trotzdem finden die Leserinnen und Leser auf Dotcomtod.de nur Kritik und keine konstruktiven Anleitungen, wie man es denn besser machen könnte.
Herr Professor glaubt immer noch das man alles was nicht stimmt sofort mit "Anleitungen" korrigieren kann. Typisch deutsch...Dann soll er gleich selbst mit Beispielen anfangen...
Vom Uni-Büro aus wird alles gesteuert und vermischt. Man spart sich die Büro-Miete, hat ein gutes Netzwerk, wissenschaftliche Mitarbeiter, eine Sekretärin, Marketingkosten und dann hat man auch noch viel Zeit um ein paar Bücher über New Economy zu schreiben.
Wenigstens der "mm"-Schlussredaktion hätte auffallen müssen, dass Prof. Kollmanns Englisch nicht minder morsch ist als seine Argumentation.
"Only bad news are good news", zitiert er. Mangelhaft, setzen! Typisches Teutonen-Pidgin. Denn "news" ist zwar Plural, wird aber stets singularisch gebraucht: "Only bad news is good news", lautet diese betagte Boulevard-Sprechblase richtig.
Ts, ts, ts, Professorchen! Si tacuisses, philosophus mansisses ... Wenn man's nicht drauf hat, sollte man vorsichtshalber nachschlagen.
Er besitzt einen sehr guten Instinkt der Professor, seine "Karriere" ist ein Beweis dafür. Anscheinend funktioniert sein Instinkt nicht mehr, sonst hätte sich nicht mit DCT eingelassen... Jetzt wird er durchgeleuchtet.. :-)
welche im Managermagazin zu veröffentlichen Herr Kollmann sich nicht enthalten konnte.
Sehr geehrter Herr Kollmann,
ich kann von mir nicht behaupten, Ihren Lehrstuhl zu kennen. Ich weiss auch sehr wohl zwischen einem Kommentar und einem ausgewogenen Artikel zu unterscheiden. Selbst den Vergleich mit den Schaulustigen kann ich akzeptieren - weil Sie im Gegenzug akzeptieren müssen, welchen Unfall wir da angaffen: Da sind ein paar tausend Angeber mit Tempo 250 ohne Sicherheitsabstand in eine Nebelwand gedonnert, voll mit der Koks-Personality, die Leute wie Sie fördern.
Das muss man wirklich gesehen haben. Dem Rest Ihrer Kolumne kann ich nicht zustimmen. Denn die menschliche Geschichte besteht immer aus Learning by Doing, und die Lehren aus Fehlschläge sind das, was uns voranbringt. Überzogene Jubelberichte, sogenannte "Success Stories", finden Sie im Manager Magazin zur Genüge - aber hat die blinde Verehrung irgend eines dieser gehypten Startups gerettet? Geht es denen heute gut, den Fantastics, den I-D Medias?
Herr Kollmann, in der Renaissance konnte man sich derartige schreibende Kriecher in grossen Mengen billig auf der Strasse kaufen. Die Triomphi, die Heldengesänge und Widmungen wurden schneller Altpapier, als es den Regenten lieb sein konnte - zur Blütezeit des Booms, in der Zeit um 1500, war das Ende nahe. Niemand kennt heute noch das Geschwalle auf Leute wie Vettori und Cesare Borgia. Nur ein einziges Buch aus dieser turbulenten Zeit hat gegen die Heuchler bestanden. Il Principe von Niccolo Macchiavelli, 1513 beendet.
Der Grund ist simpel: Macchiavelli bringt Fallstudien rund um die Macht und zeigt, wie man sie erwerben kann. Er führt seine Überlegungen allerdings Ex Negativo; er ist ein heller Kopf und zeigt vor allem, woran diese Versuche scheitern - und was selbst im Gelingen daneben geht. Den Erfolg verknüpft er mit dem begriff "Fortuna", aber wer diese Tugend besitzt, muss sich auch immer über die Gründe und Ursachen des Scheiterns bewusst sein. Der richtige Weg ist der, der Fehler meidet, und der vor allem nicht das ist, was Sie, Herr Kollmann, eines Erachtens sind: Überheblich. Die Kapitel XV bis XIX von Il Principe sollten Sie mal lesen.
In dieser Hinsicht ist Dotcomtod zu verstehen. Hier finden sich die Fehler, über die kaum gesprochen wird. Hier wird hart geredet; so hart, dass jedem klar ist, was schief läuft. Den superselbstsicheren Pitch Bitches, die die Unis in St. Gallen, Passau, Ingolstadt und Östrich-Winkeln produzieren, muss man es mit aller Härte und Brutalität sagen, sonst verstehen sie es nicht. Die Leute lernen bei Alexander Christiani und Co., jeden Selbstzweifel zu vergessen, und angesichts der allumfassenden Krise ist das tödlich.
Ich hatte in den letzten Jahren mit vielen Gründern zu tun. Die besten sind diejenigen, die sich immer der Risiken bewusst sind. Es gibt hier in München Business Angels und Dozenten, die empfehlen ihren Studis Dotcomtod. Es gibt natürlich auch Leute wie den Winnen und andere, die das hier für den Höllenpfuhl halten. Aber wenn Sie mal mit den Leuten im Odeon sitzen und darüber reden, wird keiner die Notwendigkeit der Don´t-even-think-offs bestreiten. Die kennen eben ihren Macchiavelli.
Und die wissen dann auch, dass Erfolg nicht lehrbar ist. Sobald die Leute da draussen sind, haben sie mit Problemen zu kämpfen, die in keinem Lehrbuch stehen. Die Selbstbeweihräucherung von Kollegen hilft nicht. Nur ein wacher, von der Gefahr auf Trab gehaltener Geist und durch Niederlagen gewitzter Charakter kann da überleben. Und manchmal eben auch ein Blick zu Dotcomtod, wo man etwas über Fehler lernt - und über die Bonität eines möglichen Kunden. Deshalb sind sie auch alle hier, mit Verlaub.
Übrigens: Macchiavelli hatte zwei Schüler, die sich aus seinem Buch nur die positiven Beispiele zum Vorbild nahmen. Sie glaubten, man müsse die Macht in Florenz erobern und Gegner beseitigen, und orientierten sich genau an den "Good News", die bei Macchiavelli häufig mit der Person seines Freundes Cesare Borgia verbunden waren. Sie glaubten, mit "Il Principe" eine Anleitung zu haben.
Der Anschlag, den sie 1522 gegen Gulio de Medici unternahmen, endete für sie tödlich. Für Macchiavelli war es das Ende seiner Karriere. Und Cesare Borgia vereckte im Graben vor einer Burg, die er vergeblich berannt hatte.
Das Problem damals und heute ist, dass niemand glaubt, die Bad News könnten ihn selbst betreffen. Nur die Success Stories interessieren, weil man darin sich selber wiedererkennen will. Das - und auch Macchiavelli betont es - ist der Kern des Niedergangs, es ist eitel, nichtig, Vanitas. Das sollte Ihnen zu denken geben. Sis felix.
...32(!) Jahre alt, schon Professor, hat mal ein paar Tage an autoscout24 herumgebastelt, Langeweile - weil ebusinessmäßig für seine Bude kein Land in Sicht ist. Schickt dann einen seiner Assis in Klausur, der kupfert ein paar Inhalte aus anderen Presseberichten über DCT zusammen, einmal geschüttelt, nicht gerührt und fertig ist die populistische Selbstdarstellung inklusive Kommunionsbild für MM unter Kollmanns Namen. Keine konstruktive, "objektive" Auseinandersetzung mit der Gesamtproblematik; selber draufhauen ist angesagt. Wie jemand, der noch keine Schambehaarung hat, sich aber im Bordell vordrängelt. Tobias Kollmann ist ein Troll - Mann!
Das ist ja schon fast eine Beleidigung der ehrenwerten Troll-Innung, mit diesem Dampfplauderer Kollmann möchten nicht einmal die Trolle in einem Atemzug genannt werden!
"Trotzdem finden die Leserinnen und Leser auf Dotcomtod.de nur Kritik und keine konstruktiven Anleitungen, wie man es denn besser machen könnte"
Natürlich nicht, denn die, die den Bach hinunter sind, waren ex-ante nicht bereit konstruktive Kritik - geschweige denn Beratung - anzunehmen. Warum soll ich daher ex-post diesen Firmen sagen, was sie hätten besser machen sollen? Wer nicht rechtzeitig die Weichen zu legen vermag sollte im Nachhinein dem Spotte ausgesetzt sein dürfen. Wer sich selbst überschätzt und Konstruktives vorab nicht annimmt, darf sich über Hohn nicht wundern. Irgendwann wird man einfach müde dauernd konstruktiv zu sein, wenn die 23 jährigen CEOs einer NE-AG Konstruktives schlichtweg ablehnen.
Ausserdem: Eine Studie von Frost und Sullivan, von einem KPMG-Typen vorgelegt und danach mit einem PR-Coach durchgesprochen ist zwar teuer, hilft aber auch nix. So gesehen ist DCT zwar weniger nett, aber sehr günstig.
"Trotzdem finden die Leserinnen und Leser auf Dotcomtod.de nur Kritik und keine konstruktiven Anleitungen, wie man es denn besser machen könnte"
... und daher sollte Kritik besser verboten werden, was? Keiner hier weiß eine wirklich 100%ig wirksame Sofortlösung gegen den Hunger in der Welt, für die Abschaffung von Kinderprostitution und andere drängende Probleme. Daher sollte die Kritik an diesen eklatanten Mißständen ausgesetzt werden, bis die Kritiker die Mißstände mit Eigenmitteln beseitigt haben, oder?
Herrn Kollmann, Sie sind bescheuert! Das uralte Todschlag-"Argument" Kritik ist verboten, wenn man nicht eine perfekte Lösung präsentieren kann, hat schon damals mein cholerischer Erdkundelehrer ohne Erfolg gegen eine pubertierende Schulklasse verwendet.
Hier bei DCT ist Kritik angesagt! Das ist die einzige Existenzberechtigung dieses Portals - das ist Sinn und Zweck von DCT, nicht mehr und nicht weniger. Kollmanns lachhaftes Anti-Troll-Argument "Kritik ja, aber doch nicht so" zeigt, auf was für schwachen Füssen seine wacklige Argumentation steht.
Wer Kritik aufnimmt, ist stark. Wer Kritik ablehnt, tut dies aus Schwäche. Weil Schwächlinge keine Kritik ertragen können und Filmkulissen-Paläste beim ersten Windstoß umfallen. DCT ist stark, hier sind viele Kritiker zuhause. Die von Kollmann beweinten zarten Startup-Pflänzchen sind genauso schwach wie seine Argumentation, nämlich wie ein Kartenhaus, das schon bei leisestem Kritik-Pusten umfällt...
Wenn dieses Magazin tatsächlich das teutonische Management Material mit Gedankengut versorgt, dann wundert mich gar nichts mehr ...
Die Kolumnen und Artikel auf MM waren schon immer von grösster Plattheit und oftmals so dermaßen unverbrämte Eigenwerbung der Kolumnisten, dass eine Lufthansa-Grosskotz-Tüte nicht mehr reicht.
Aber wie so oft reichen sich Kolumnisten, Journalisten, Anzeigenleute und Verleger die Hände - Meinungsmache ist in einem Heft wie MM gleich Kohle, da fast alle Kolumnisten auch gleichzeitig Besitzer von Consultingfirmen oder ähnlichen Gedankenbordellen sind. Soweit zum Thema "journalistische Aufbereitung von Inhalten" ...
Die Kollmann-Kolumne ist der lokalen Bevölkerung nur aufgefallen, da der Kölle-Over-Knaller die Geek- & Webmacher-Community mal mit Schmutz bewirft, um sich selbst reinzuwaschen.
Wie schon von anderer Seite richtig bemerkt handelt es sich bei dem Herren um ein smartes Glied des Abzocker-Clubs, der nur einmal mehr versucht mit der "Macht es doch besser"-Keule die Leute zu prügeln, die als ehemalige Angestellte sich in den gestorbenen einen Wolf mit der Maus geschoben haben und mehr Überstunden einbrachten als jeder Gewerkschaft lieb sein kann.
Er müsste eigentlich seine Kolumne mal an die richtigen Leute umadressieren - es sind die well-trainierten BWLer, VCler, Analysten, Banker, Middle-Management und anderen Schlippskröten-Abonenten des MM, die am Drücker der Startup-Szene sassen ... die hättens besser machen müssen ... nicht das nun arbeitslose Klick-Volk, dass "voll reingehauen hat" und per Gier, Karotte und eventuellen Börsengang bei Lust & Laune gehalten wurde.
Herr Professor, Ihre Kolumne ist exzellente Selbstbeweihräucherung, lecker geschrieben, um anderen den Dreck in die Schuhe zu schieben, um wiederum die reinzuschaffen, die wirklich am Drücker waren - aber genau auf deren Aufträge hoffen Sie ja, gelle?!
"Hach" ist in der Tat das Wort zur Stunde. Die Domain dieses karamelisierten Torpedos offenbart, dass er ein Weltpatent auf die Bits & Bytes hält, mit denen Herr Kollmann seine Nebeltöpfe füllt.
Und im Kapitel "On becaming [sic!] a journalist" fehlt nur noch der Pulitzer-Preis. -- O tempora, o mores! Nix wie Zores.
Mich erinnert dotcomtod an die "Speakers Corner"... Finde es schwach immer wieder mit dem Staatsanwalt zu drohen, es hat doch jeder die Möglichkeit hier etwas zu schreiben. Klar ist eine direkte Auseinandersetzung oft besser und auch ehrlicher ... das Machtgefälle ist jedoch oft groß ... zudem sollten wir fähig sein mit Kritik oder Unmut von Mitarbeitern umzugehen.
Ich drohe schließlich auch meinen Kindern nicht mit der Polizei, wenn sie den Nachbarkindern erzählen, daß ich ihnen die Gummibärchen weggegessen habe. Auch dann nicht, wenn es in Wirklichkeit nicht die Gummibärchen sondern der Schokoladen -Nikolaus war.
Gestern erschien beim Manager Magazin die Kolumne von Prof.-Univ. Dr. Tobias Kollmann vom MMC Kiel, der sich sehr kritisch mit DCT auseinandersetzte.
Es folgten etwa 100 Kommentare, die diese Einschätzungen kritisierten, eine massvolle Erwiderung seitens Don Alphonsos, der auf die Notweendigkeit von "bad News" im Sinne von "Don´t-even-think-offs" verwies.
Gleichzeitig machten sich einige Sentinels daran, den Hintergrund von Tobias Kollmann auszuleuchten
Das Ergebnis:
Tobias Kollmann ist Mitgründer und Mitinhaber der Nürnberger Firma Rogator, die hier bereits gefinalisiert wurde. Im Mai dieses Jahres musste man dort zum Amtsgericht.
Das war damals nur bei DCT zu lesen - für alle anderen waren die Marktanalytiker zu klein.
Ausserdem, wir erinnern daran, wurden hier bereits der Kollmann-Gründung Autoscout24 dubiose Scheingeschäfte nachgesagt. Auch wenn der Laden inzwischen verkauft ist, wird er von Herrn Kollmann noch immer im Portfolio seines Inkubators geführt.
Insofern liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei seiner Kolumne im Manager Magazin um eine gezielte Racheaktion handelt. Wir haben das Manager Magazin von diesen Zusammenhängen natürlich in Kenntnis gesetzt :-D
Ansonsten haben wir auch ein paar miese Geschichten in Bezug auf seine Professur entdeckt - die liegt bei einer GmbH und nur pro Forma von der Uni verliehen. Von der an sich nötigen Habil haben wir bislang nichts entdeckt - trotz intensiver Suche.
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