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intershop Intershop und die Heahunter...
INSIDER intershop von booooster

12:33 Montag, 30. September 2002

Noch ist es gar nicht so lange her, daß Intershop einen klitzekleinen Teil seiner Belegschaft aus der Firmentür herauskomplementiert hat. Nun ist man schon wieder auf Einkaufstour. Und Einkaufstour heißt: Neue Drücker (vulgo Vertriebsprofis) herankarren.
Über sauteure Headhunter wird Personal gesucht. Und das braucht man in Jena: Man muß sich jetzt auf die großen Kunden stürzen. Auch, nachdem das einzig bezahlbare Produkt aus dem angeschlagenen Jenaer Haus an das Ex-Management vertickt wurde (DCT berichtete).


Es wird nun nach "Vertikals" (vulgo Branchen) neu strukturiert und die Angel in Richtung dicke Fische ausgeworfen. Dahinter steht auch, daß nun intershop enfinity vor allem als eBroguremendlösung positioniert werden soll. Da kann man nur viel Glück wünschen. Sicher haben gerade Banken, Telekom und weitere boomende Branchen auf eine Chance gewartet, Geld in eine Software zu kippen, deren Support noch etwa bis Jahresende gewährleistet sein wird.


Jetzt gibt es zwei Kategorien verängstigter Mitarbeiter bei intershop: Erstens das Fußvolk, das zwar nicht hinter die Kulissen schauen kann, aber doch weiß, daß es bald aus ist. Zweitens die Vertriebskollegen, denen zum Quartalsende die Kündigung wegen Erfolgslosigkeit auf den Tisch flattern kann. Ein Unternehmen in Agonie.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Intershop und die Heahunter... (nihilism)
"Headhunter" die erfolglos bleiben, weil:



- wirtschaftliche Lage (kein serioeser Berater (sic!) raet derzeit zu Wexel)

- NE, niemand will zur NE, auch nicht innerhalb, Ziel: OE!

- es gibt gluecklicherweise keine "sauteuren" Berater mehr und wenn, ohne Mandat

- Intershop.




Re: Intershop und die Heahunter... (Herr_Goergens)
... und aus diesen Gründen finden Schamis Headhunter nur die üblichen Vertriebs-Desperados, die bereits bei AWD und MLP ihre Kunden glücklich gemacht haben und die ihre Provision aus unerfindlichen Gründen auf das Konto der Ehefrau überwiesen bekommen möchten.



Diese altgedienten Strukturvertriebsklopper finden bei Intershop noch einmal eine letzte Chance, auf die Menschheit losgelassen zu werden und geben dem Laden den Rest. Joviale Drücker, die ihrem neuen Arbeitgeber Bombenumsatz versprechen und mit den Kunden gerne bei einer Pulle Korn "das Geschäftliche" besprechen und deren Beratungsleistung sich auf das Vorlegen von Preislisten und Erzählen von Zoten beschränkt.



Die werden Intershop schon gut aufmischen und mit ihren Ellenbogen bei den neuen Kollegen für viel Unruhe sorgen. Aber gibt es neben den zwei Kategorien verängstigter Intershop-Mitarbeiter eigentlich noch eine dritte Kategorie, die hoffnungsvoll ist (außer Stephan Schambach)?



Und welches Großunternehmen durchschaut nicht die durchsichtige Ranschmeiße, wenn Intershop seine Software-Oldies als Investitionsgut vertickern will? Gerade jetzt, wo in vielen Unternehmen so ziemlich alle Projekte auf Eis liegen und einstweilen nichts Neues mehr gebucht wird?
Die dritte Kategorie (booooster)
... exisitert nur in Stefans direktem Umfeld. Nämlich die ganzen börsengangfetten Erststündler, die meinen sie könnten nochmal ein Wunder schaffen.



Selbstbetrug
Re: Die dritte Kategorie (Herr_Goergens)
... exisitert nur in Schamis Fantasie, wenn er abends besoffen im leeren Büro trällert: "Ich weiß, es wird noch einmal ein Wunder geschehen, und dann werden tausend Wünsche wahr..."
SCHAMbach und die schamlosen Kopfjäger.... (klinischtot)
Das SCHAMversum in Jena: Unendlich lange Flure, die doch weitgehend leer bleiben...



Und da sollen plötzlich neue Drücker Licht ins Dunkel bringen? "Ein Riesenfang!" werden wohl die Personaler demnächst ad-Hoc jubeln... Wohl wissend, dass die eigenen Stühle kurz vor Ende der euphorisch begonnenen Geschichte ebenfalls heftig wackeln werden...



"Was ist denn nun mit dem Riesen-Softwaremarkt Amerika?!" Fragt SCHAM**** ängstlich und zitternd seine wenigen, übrig gebliebenen aber dennoch teuren BERATER...



Aber sie lächeln leise und sprechen von "Quick Wins" und "Time to market" und "First Mover Advantage"... Als SCHAM**** nicht zu weinen aufhört, verweisen sie kühl auf das Kleingedruckte in den Verträgen... Und geloben Besserung!



Wie sagt noch das deutsche Sprichwort? "Wenn du Angst hast vor den Tieren, gehe nicht im Wald spazieren."



Also Herr SCHAM****, kehren Sie ruhig zurück nach Jena und lesen Sie beim nächsten mal das Kleingedruckte, bevor Sie Ihre Armada zur Neuen Welt losschicken...
SCHAMbach und die schamlosen Schrumpfkopfjäger.... (Herr_Goergens)
Schami glaubt gaaanz doll an sein Produkt und gerade erst gaaanz viele Aktien von seiner schönen Konzernattrappe namens Intershop gekauft.



Das Pfeifen nachts im Wald wird immer lauter...




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