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12:16 Donnerstag, 12. September 2002
Die Hach AG , online und offline Werbemittelversender, muss aus Liquiditätsgründen Insolvenz anmelden. Die Überbrückungskredite und die Kapitalspritzen reichten nicht aus, um die Zeit zu überdauern, bis überhaupt erst einmal ein Sanierungsplan den weiteren Kreditbedarf feststellen konnte. Fraglich ist allerdings, wo das Kapitalpolster geblieben ist, das in den letzten Jahren aufgehäuft wurde. Der Anfang eines Krimis...?
Und weil ich kein Punkte-Sammler bin, gleich noch ein Final: Oppermann, ebenfalls Werbemittelversender und Tochter von Hach, hat auch Insolvenz beantragt.
Der ganze Text aus dem Versandhausberater: Hach AG muss Insolvenz anmelden gro 06.09.2002 Schon Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass Finanzvorstand Karl Schäfer mit sofortiger Wirkung aus dem Amt geschieden war. Auf der DIMA verbreitete sich wie ein Lauffeuer, dass das Unternehmen aus Groß-Bieberau am Montag morgen Insolvenz anmeldete. Die Überbrückungskredite und die Kapitalspritze von Beate Hach reichten nicht aus, um die Zeit zu überdauern, bis überhaupt erst einmal ein Sanierungsplan den weiteren Kreditbedarf feststellt. Denn Grundlage der Verhandlungen mit den Banken soll ein Sanierungsgutachten einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sein, das aber erst in einigen Wochen vorliegen wird. Als Insolvenzverwalter wurde der Mannheimer Fachanwalt für Insolvenzrecht, Tobias Hoefer, bestellt. Der gibt sich nach ersten Gesprächen in Groß-Bieberau optimistisch. Allerdings soll dem Vernehmen nach das Geschäft auf den reinen Vertrieb von Werbeartikeln fokussiert werden. Damit stünden in der Vergangenheit als Zukunftsmärkte vorangetriebene Aktivitäten wie Trendhaus zur Disposition. Eine Frage stellten indes verschiedene Kollegen auf der DIMA: Wie konnte angesichts moderater Ausschüttungen das über die Gewinne der vergangenen Jahre scheinbar angehäufte Kapitalpolster so dramatisch aufgezehrt werden? Ansonsten in www.wuv.de, unter "Hach" suchen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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