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18:47 Mittwoch, 28. August 2002
Also, das wollte ich dann doch niemandem vorenthalten: Hier das gesamte Spiegel interview. Ich möchte nur einen kleinen Absatz kommentieren:
"Schambach: Die Unternehmen sind nicht mehr so fixiert auf die Börse und haben jetzt eine andere Denkweise. Das Interesse gilt den Produkten und den Kunden. In die wird zurzeit alles investiert. Wenn man damit erfolgreich ist, dann versichere ich Ihnen, wird die Börse folgen. Deshalb macht es derzeit keinen Sinn, viel Zeit mit Analysten zu verbringen ..."
Das sagt ein Typ, dessen Unternehmen seine fertigen "brogurement"-Lösungen lange Zeit nicht angeboten hat, um die Analysten nicht zu verschrecken. Sie könnten ja denken, daß man sich verzettelt. Ich sage nur: Gier fressen Hirn auf! Kein Wunder, daß man Partner vergrault und Kunden zum Wettbewerb verloren hat! Das lag sicher nicht daran, daß man "Procurement" nicht richtig aussprechen konnte! Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Intershop: Das peinliche Interview im Volltext (Gratefuldead)
witzig finde ich an dem interview u.a.:
a. dass schambach sich überhaupt noch traut, sich im spiegel zu äußern. geschäftlich hat er seit firmengründung nichts geleistet, die zahlen waren ohne ausnahme schlecht. das hat mit genereller veränderung des wirtschaftsklimas nichts zu tun, das ist schlichtes versagen. zudem würde ich ihn gerne mal fragen, wo er denn die zehn mio euro einfach so hernimmt, um intershop-aktien zu kaufen. und man hätte ihm natürlich auch die 2000er aussagen mehr vorhalten müssen ("die automobilindustrie könnte ja autos übers internet verkaufen, das würde den aktienkurs steigern.") b. was schambach äußert. ausnahmslos unsinn. nichts neues. interessant hier auch die entwicklung: consors schmidt ist ein unternehmer, dessen geschäftsidee mal irgendwann funktioniert hat. tut sie jetzt nicht mehr, kein problem, aber wenigstens ist er sauber (fast achtstellig) aus der sache rausgekommen. schambach dagegen: der großkotzige depp, der natürlich nicht mal sein studium beendet hat, weil er sich so schlau vorkommt. der sich nach mehr als fünf jahren rühmt, "die kosten in den griff bekommen zu haben." großes gelächter. c. nachdem es ja so im zwei-jahre-später-stil aufgemacht war: WO war eigentlich paulus neef :-)
Re: Intershop: Das peinliche Interview im Volltext (DonAlphonso)
So richtig lustig wird das Treffen in zwei jahren - Schambach wird unter der Oderbrücke aufgesammelt: "Wer is´n hier von Intershop?" "Wia alle." "Is der Schambach auch da?" "He Kalle, kannste den Schmabach ma kurz rüberreichen? Was zahlste denn für´ne Nummer met dem, hä?"
Und in die JVA Bayreuth gebracht, um mit Schmidt über das Vergangene zu parlieren. "Mann. wenn ich auch nur Pleite gemacht hätte, aber die Froschfresser wollten mir das Geld nur geben, wenn ich sie ordentlich linke, naja, hier erlebt man auch viel..."
HIER DIE ANTWORT ZU DEN GRIFFKOSTEN/KOSTENGRIFF! (nihilism)
Soeben wurde bekannt wieso Schambach nur 5 Jahre benoetigte um den Satz mit X, aeehh ich meine den Griffkostensatz hinzubekommen: Liquiditätsrechner von Impulse.de
Was bei geschäftlichen Schwierigkeiten mehr zählt als "Bauchgefühl" sind harte Fakten: Eigenkapital, Liquiditätsgrad, Umsatzrendite und Cash-Flow. Dazu bietet die G+J WirtschaftsPresse Online auf der Website des Unternehmermagazins Impulse.de im neuen Themen-Bereich Krisenmanagement einen interaktiven Liquiditätsrechner. Damit können Unternehmer in Sekundenschnelle testen, wie lange die liquiden Mittel ihres Betriebs noch reichen. Wenn das Ergebnis des Online-Frühwarnsystems Anlass zur Sorge bereitet, finden Nutzer unter der Rubrik "Sofortmaßnahmen & Sanierungspläne" praktische Tipps, um die Kassenlage zu verbessern. Vorgestellt werden zudem eine Online-Mahnsoftware und Warenkreditversicherungen, eine Tabelle hilft beim sinnvollen Lieferantenmanagement. Um eine Stundung beim Finanzamt oder der Krankenkasse zu erreichen, können sich die Unternehmer an Musterbriefen orientieren. Ist die Insolvenz nicht mehr zu verhindern, erklärt impulse.de das Unternehmerinsolvenzverfahren, bietet Musteranträge an und zeigt den Weg zur Restschuldbefreiung auf. http://www.kontakter.de/index.php3?content=content/meldungen/detail&id=64568
Re: Intershop: Das peinliche Interview im Volltext (klinischtot)
Von Hans Kasper stammt der schöne Satz: "Lautsprecher verstärken die Stimme, nicht die Argumente."
Lieber Herr SCHAMba**, wenn Sie schon den SPIEGEL für Propaganda missbrauchen, dann sollten Sie sich den obigen Satz beim nächsten Economy-Class-Flug durch den Kopf gehen lassen. Ach ja: Die Story mit der Economy-Class-Fliegerei zieht in Zeiten knapper Kassen und ausbleibender Aufträge eben nicht mehr. Oder wollen Sie etwa behaupten, diese Idee stammte seinerzeit nicht von einem findigen Analysten? Konfuzius sagt: "Deine Grundsätze sind für dich wichtiger als Geld oder Erfolg." Schämen Sie sich was, Herr SCHAMba**, Sie haben nicht einmal mehr Prinzipien übrig.... In diesem Sinne.... klinischtot |
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