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22:38 Mittwoch, 31. Juli 2002
die quartalszahlen von intershop sind ja bereits besprochen worden. interessant finde ich dabei vor allem spekulationen, dies und jenes könnte möglicherweise etwas kosmetisch behandelt sein und das bild könnte doch nicht soll dunkelgrau sondern eher hellschwarz aussehen.
diese spekulationen sind völlig überflüssig. die antwort auf die frage, ob mitteilungen von intershop ein reales bild der verhältnisse des unternehmens vermitteln, geben die thüringer vorzeige-unternehmer ja bereitwillig selbst! wenn auch ein wenig durch die blume und verschämt im kleingedruckten. mit der folgenden anmerkung rückt man die eigenen verlautbarungen ins rechte licht und belehrt all die hemmungslosen optimisten eines besseren, die sich in den letzten jahren durch die gesammelten märchen in ihrem glauben an urteilsfähigkeit und sachverstand der gebrüder schambach nicht erschüttern ließen:
Diese Mitteilung enthält möglicherweise Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und betriebliche Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und operativen Ergebnissen, Kundentrends, der Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Zeitpunkt und Erfolg von internationalen Expansionsanstrengungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, und die Fähigkeit, ein schnell wachsendes Geschäft zu führen. Weitere Informationen über Faktoren, die Intershops Geschäft, seine Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, sind den in den USA bei der Securities and Exchange Commission hinterlegten Unterlagen zu entnehmen, einschließlich dem am 9. Mai 2002 eingereichten Formular 20-F. “ das ist stilistisch vom feinsten. und inhaltlich trifft es den nagel auf den kopf. aber zweierlei habt ihr vergessen, ihr cleveren jungs mit us-erfahrung und den teueren anwälten. erstens: der schöne spruch fehlt in eurem letzten jahresabschluß! damit lauft ihr gefahr, den kritikastern und bilanztechnischen kopfgeldjägern erneut eine offene flanke zu bieten. beim nächsten abschluß also aufgepaßt! und zweitens: statt „können abweichen“ muß es richtig heißen: „weichen ab“. oder – wenn ich vorschlagen darf – kürzer und besser (damit es auch der letzte depp versteht): „von dem, was wir hier schreiben – glauben sie nichts!“ das spart anwaltshonorare und läßt die burn out rate etwas rosiger aussehen. hellgrau vielleicht. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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