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23:08 Dienstag, 09. Juli 2002
Was Tommy Middelhoff so macht kann der Döpfner Matthias schon lange. Und so spielt der Springer-Boss in der "Financial Times" schon mal mit dem möglichen Verkauf der Buchsparte.
Döpfner tritt also in die Fußstapfen des großen Güterslohers, der zuletzt den Verkauf des Wissenschaftsverlags "Bertelsmann Springer" (keine Verwandtschaft mit Axel) per SZ-Interview verkündet hatte. Auch bei Springer heißt die Devise Ergebnismaximierung. "Books are not really at the centre of our core business and if they remain a burden, [the unit] will be sold," wird der Ober-Springer in der FT zitiert.
Die Uhr läuft also. Doch kein Grund zur Panik bei Ullstein, Wilhelm Heyne, Econ und Konsorten. Döpfner gibt nochmal Bewährung: "More than a few months but less than a few years." Schließlich hätten sie schon Zeit gehabt, und die Ergebnisse des jüngsten Restrukturierungsprogramms seien ja auch vielversprechend. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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