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20:19 Donnerstag, 06. Juni 2002
Der Freemailer Hotmail schafft ab Juli in Deutschland die Möglichkeit ab, E-Mails von anderen POP3-Accounts mit dem Webmailer abzurufen. Beim amerikanischen Hotmail wird dieser Service zwar weiter geführt, aber er kostet in Zukunft extra.
Microsoft begründet den Schritt damit, dass der kostenlose Service für 110 Millionen Nutzer durch die hohen Betriebskosten nicht finanzierbar wäre.
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Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (DonAlphonso)
und hält es für überflüssig hinzuzufügen, dass die Zahl der Nutzer nicht mehr relevant für den Börsenkurs ist wie damals, im wunderbaren Jahr 1999.
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (glaubichnich)
nun ja, es gibt zum Glück noch ein paar Alternativen.
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (Tomahawk)
No, buddy! Auch den Alternativen geht die Puste pfeifend aus, fast schon tuberkulös. Wer einen verlässlichen E-Mail-Briefkasten braucht, etwa aus beruflichen Gründen, bewegt sich mit mit gmx, hotmail, freemail, yahoo (und wie die Gratisheimer alle heißen) auf ganz dünnem Eis.
Denn bei denen ist *nix* verlässlich. So gesehen ist es nur vernünftig, dass B. Gates sein Hotmail-Angebot einschränkt -- das wohl so oder so zum Scheitern verurteilt ist, solang es nichts einspielt. Er kann's verkraften, aber die anderen werden bald den eh schon dünngelutschten Finger in den kalten Wind halten. Auf Kosten ihrer Aktionäre, versteht sich.
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (glaubichnich)
Geschäftsadresse bei hotmail ? Da wäre ich nie drauf gekommen.
Aber ein simpler Pay-account z.B. bei GMX oder web.de ist immer noch wesentlich preiswerter als die 19,x US$/Jahr, die hotmail für seinen bisherigen Standardservice künftig verlangen will- bei gleichzeitiger Anhebung der Anhanggrösse von 1 auf 1,5 Mb ;-}
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (Tomahawk)
Wir reden über denselben Stiefel, lieber glaubichnich. Ich *kenne* sogenannte Profis oder StartUps, die 'ne gmx- oder hotmail-Adresse haben. (Was ja auch die Naivität der an allen Körperöffnungen modernden NE lieblich beleuchtet.)
Tüdelkram! T-Online bietet, für'n Appel &'n Ei, 5 MB als Standard. Und für'n weiteren Appel, nämlich lächerliche 1,5 € pro Monat, 4 x 10 MB incl. automatisch upgedatetem Norton AntiVirus. (Der ansonsten ca. 20 € pro Jahr kostet.) Und das ist, wenn es je einen gab, ein Deal. Ich mach' hier keine Promotion für T-O, aber die Jungs haben mich in sieben Jahren nie im Stich gelassen, auch in brenzligen Situationen, die jeden Provider-Vertrag überschritten, zumindest meinerseits. "Du kriegst 45 MB mp3-Filmmusik aus Kanada?" sprachen sie -- zu Zeiten, als ich nur 1 x 5 MB gebucht hatte. "Machen wir. Aber poll schnell runter, damit der Chef nix merkt." Das ist doch 'ne Haltung, oddärr?
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (glaubichnich)
soweit so gut.. aber eine kleine Korrektur muss sein: Symantec verlangt für das Jahres-Abo "liveupdate" nur € 11,84
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (Tomahawk)
O.K., Du hast recht. Die neuen Zahlen sind mir neu. Genau € 11,90 hab' ich von Symantec für mein Notebook vorgestern abgebucht gekriegt, wie ein Abstieg ins Büro mir offenbarte. (Man issja korrääkt und zahlt für beinah jeden Rechner; könnt' sich ja mal auszahlen, wenn der Konstabler kommt. Und unsereins lebt ja seinerseits von Urheberrechten, wie wir alle, ohne Flaxxx.)
Nu' sieh's mal so: 12 x 1,5 € = 18 €, incl. Nortons AntiVirus 2002. Macht für lustige 4 x 10 MB Speicherplatz (wir sprechen vom "Comfort-Paket" der Mutter T-Online) den absoluten Kampfpreis von 18,00 - 11,84 € = 6,16 € p.a. Und damit können wir, sofern wir E-Mails zu mehr als zum HWG nutzen, weil wir den Kram auch beruflich brauchen, doch wunderbar leben, schätze ich.
Re: Hotmail Deutschland schränkt Service ein (klinischtot)
"Die Klugheit eines Menschen lässt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt." Lichtenberg
Ich frage mich bloß, wer nach all den Skandalen ernsthaft seine echten POP3-Accounts mit dem Webmailer abgerufen hat?! Wohl wissend, dass da ein ganz spezielles Unternehmen enormes Interesse an sensible Verbraucherdaten hat, um seine weltweit einzigartige Kundendatenbank mit noch intimeren Detail zu füllen. Schelm, wer sich dabei böses denkt.... Und zum Thema "Mitbewerber" möchte klinischtot ein chinesisches Sprichwort anführen: „Wo das Wasser versiegt, beginnen die Fische zu fliegen.“ Wir freuen uns also auf die mittlerweile zierlichen Fische, die zu fliegen beginnen und dem Tod in die Augen blickend mit ihren Kiemen unnötig nach Luft schnappen! klinischtot |
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