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21:50 Donnerstag, 23. Mai 2002
RWE stoppt seine Powerline-Pläne, die einen Zugang zum Internet über die Stromleitung ermöglichen sollten.
So ganz wollen sie die Pleite nicht zugeben, sondern widmen das Projekt jetzt um: Es wird angeblich ein Partner gesucht, mit dem Lösungen für eine Datenvernetzung im Haus realisiert werden können. Babyphone über IP oder was? Wer braucht das?
Ursprünglich wollte RWE Sprache, Daten und Bilder über die Strom-Steckdose ins Haus bringen. Das klappt schon seit Jahren nicht, weil beispielsweise der Zulieferer Ascom bisher keine funktionsfähigen Modems für die Stromleitung liefern kann. Die Lieferschwierigkeiten von Ascom macht RWE dafür verantwortlich, dass der Aufbau der Powerline-Netze in Essen und Mülheim an der Ruhr nicht vorangekommen ist. Von den geplanten 20 000 Anschlüssen sei man noch weit entfernt, räumt die Unternehmenssprecherin ein. Immer mehr Firmen steigen aus der Powerline-Technik aus: Siemens, Eon und andere sind schon längst aus dem Spiel. Nur noch EnBW und die Mannheimer Power Plus Communication (PPC) wursteln damit herum. Der gemeine Internet-User freut sich über seinen funktionierenden DSL-Anschluss. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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