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Bertelsmann Bertelsmann - und wie man mit Mitarbeitern umgeht - keine Genusscheine 2002
INSIDER Bertelsmann von black-unicorn

22:08 Samstag, 20. April 2002

Nun ist es ja weitläufig bekannt, das Bertelsmann für seine Mitarbeiter viel Dinge im Laufe der Jahre gemacht hat. Hier steht der Mitarbeiter noch im Zentrum, hervorragendes Vorschlagswesen, Firmenrenten, hervoragende Kantinen und: Genusscheine, also ein prozentualer Anteil eines bestimmten Gehaltes.
Da das Geschäft in Deutschland nicht gut läuft, wird es in diesem Jahr keine Ausschüttung in Form von Genusschein Paketen geben. Jetzt stellt man sich 2 Fragen:

1. ist das glücklich, wenn der Vorstandsvorsitzende dann vorher eine Prämie" von 40 Mio für den AOL Deal bekommt?? (DCT berichtete) Hm, bekommt er für den Napster und Pixelpark Deal wieder was abgezogen??? Was ist wenn Bertelsmann Premiere kaufen sollte? Ich habe mal gelernt, dass man als Manager eine Strategie entwickeln soll und diese verfolgt und den Marktsituationen anpassen muß. Aber Manager heißt nicht, An- und Verkauf von Companies. Unternehmen sind Menschen und nicht nur Zahlen, sowas wurde bei Bertelsmann mal sehr hoch gehalten und durch Hr. Mohn und Hr. Dr. Wössner gelebt. Sicher, immer geht das nicht, dafür ist es ja ein Unternehmen, aber am Ziel sollte man schon festhalten.

2. wieso läuft das Deutschland Geschäft nicht und wer ist dafür verantwortlich. Manager. Manager, die den Markt überschätzt haben, Manager, die vielleicht zu viele Visionen haben, die es aber auch umzusetzen gilt. Als Hr. Wixfort, die "Königsidee" mit dem Buchclub hatte, wurde sie gemeinsam mit Hr. Mohn umgesetzt und gelebt. Und nicht ständig irgendwelchen anderen Ideen hinterher gelaufen.

Naja, als "Aussenstehender" kann man immer gut reden, stimmt schon, aber wenn man sich die Zeichen der letzten Monate so ansieht, und das sind nicht wenige, da kommen solche Fragen schon mal auf.





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