Ja, der BR weiss wer wie wo in welcher Etage gerade solche Sachen ausheckt.
Spannend dabei ist, das der Ision CEO erwartet das Teile des Unternehmens schon im April veraeussert werden, da die Verhandlungen da recht weit sind.
Wenn die Kuendigungen erst zum 18.5. ausgesprochen werden, kommen die Mitarbeiter die gekuendigt werden wohl nicht aus einem Bereich der im April schon den Besitzer wechselt.
Es koennte aber auch sein, das der neue Besitzer auf weitere Entlassungen draengt, und die Firma erst zum 1.6 uebernimmt.
Das wuerde aber nur gehen, wenn Ision bis dahin zahlungsfaehig bleibt, und NICHT Insolvenz anmeldet.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Ision so eine Massenentlassung noch einmal durchbekommt. Da gibt es doch bestimmt Probleme von höherer Stelle, oder?
Auch ist mir zu Ohren gekommen, daß für eine gewisse Zeit Kündigungsschutz besteht, sollte die ISION verkauft werden.
Schon mal überlegt, wer da im BR sitzt. Welche Position der eigentlich im Unternehmen "bekleidet"??
Man sollte sich vielleicht mal gedanken darüber machen, wie die Verhandlungen zwischen BR und GF wirklich laufen, und was da so unter dem Tisch gehandelt wird. Den der BR ist ja sowieso geschützt, bis "der Krug zu Boden geht" !!!!
Also Kopf einschalten und ruhig mal den BR unter die Lupe nehmen. Tip von einem Insider !!!
"Das kann einige Zeit dauern bis wir mal Geld sehen und was ist bis dahin??"
Was ist mit dem Geld, was ihr seit Jahren unberechtigterweise verprasst habt? Schon alle?
"Jeder von uns hat Verpflichtungen die er nachkommen muss"
Ich hab auch Nachkommen, die ich muss. Und ich lasse deswegen arbeiten und nicht lamentieren:-) Komm schon, die paar Ikea-Teile gehen aufs Spesen-Konto;-)
Also, das kenne ich selber noch von der Insolvenz von YIC, da haben wir über ein Vierteljahr gewartet, bis das Insolvenzgeld auf dem Konto war - allerdings mit einer Geschäftsführung, die anders drauf war als bei ISION, wos für die Leute mit kleinen Einkommen das Geld erstmal auf Pump aus der persönlichen Schatulle des Chefs gab. In so einem Fall muß man immer selbst improvisieren, das Arbeitsamt hat, was Insolvenzgeld angeht, die Geduld eines Elefanten.
Ohauahaua... Ein BR, der das alles "spannend" findet. Arbeitnehmer-Interessenvertretung ala Couch-Potatoes:-(((
Arsch hu, Zäng ussenander! Rein mit den Verfügungen in die Chefetage (dabei die Sekretärinnen-Firewall mit einem Bodycheck erledigen). Oder wartet ihr turnusmässig auf ein Erscheinen irgendeines Ich-hab-was-zu-sagen-Fuzzis auf der nächsten BR-Sitzung??? Immer schön das Heft in der Hand behalten;-)
Ich weiss nicht ob der BR das Spannend findet oder nicht.
Ich habe auch Zahlungsverpflichtungen, und wuensche mir
das das Gehalt puenktlich auf dem Konto ist.
Diese gesamte Situation ist von der Wirtschaftlichen Seite schon sehr Interessant zu beobachten auch wenn da natuerlich Informationsmaessig die Mitarbeiter im Regen stehengelassen werden. (Der BR hat fast keine Rechte wenn es um Wirtschaftsangelegenheiten geht wie z.B. den Verkauf der Firma).
Ich finde es etwas komisch, wenn Du einerseits nix mit dem BR am Hut haben willst, andererseits wissen willst, was der BR kann und was nicht.
Zur Sache: "Der BR hat fast keine Rechte wenn es um Wirtschaftsangelegenheiten geht wie z.B. den Verkauf der Firma"
Es geht nicht um die Betriebsänderung als solche, sondern um die Auswirkungen auf die Betroffenen. Und da hat der BR zwischen den §§80 und 113 fast in jedem Satz eine Menge Möglichkeiten und Rechte (das fängt mit der Bringschuld des Arbeitgebers für Informationen erst an). Man sollte sie nur kennen und anzuwenden wissen.
Und um es deutlicher zu machen, lieber ISION-BR: Wenn ein BR seine *Pflichten* (ja, liebe AG, auch da kann man den Stachel ansetzen;-) vernachlässigt, dann ist dies kein Kavaliersdelikt, sondern zieht ebenso schmerzhafte Strafen nach sich, sollten daraus Arbeitnehmern Schäden entstehen!
Vielleicht handelt es sich um die Leute, die vor dem 1.4. gekündigt werden sollten und dann vergessen wurden. Zu dumm nur, dass diese Mitarbeiter so rücksichtslos sind und einer Rückdatierung ihrer Kündigung nicht zustimmen wollen.
Andererseits ist dafür wohl auch Mitarbeiter gekündigt worden, denen nicht gekündigt werden sollte.
Nachdem die Personalabteilung jetzt wieder aus dem Urlaub zurück ist, verscuht sie vielleicht die Fehler dadurch zu beheben, indem sie provisorisch schon mal möglichst viele Mitarbeiter kündigt. Wäre doch gelacht, wenn denen ein Mitarbeiter durchschlüpfen würde.
Viel spannender dürfte die Frage sein, wieviel Zeit diese Leute demnächst vor Gericht verbringen, wenn sich die ganzen "un-"sozial gekündigten Mitarbeiter wehren.
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