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10:01 Mittwoch, 27. März 2002
Endlich sieht Leo Kirch ein, dass er gehen muss. Der rechnet mal kurz nach was sein Lebenswerk wert ist. Saldo seines Schaffenswerkes über die letzten Jahrzehnte: ein mediales Machtimperium mit 6,5 Mrd. € Schulden. Macht für Dept-Laden ein dicke Rente. Denn offenbar will er für seinen Ausstieg Geld sehen.
Und das nicht zu knapp: bis zu 70% an den deutschsprachigen Rechten der WM 2006 und Provision für die weltweite Vermarktung. Da darf nachgerechnet werden. Ja, das entspricht drei Monatsbrutto-Einkommen eines Kaffee-brühenden Consultant oder einer Film-Cutterin.
Aber wenn man schon zukünftig die Schurken Murdoch und Berlusconi ertragen muss, dann soll der deutsche Recke Leo Kirch wenigstens ein ordentliches, wenn nicht gar stattliches Salär erhalten, damit er im Alter nicht darben muss und sich eine gescheite Bleibe leisten möge. Teutonische Trutzburg eben. Uff Kölsch: Jote Fründe, stonn zosamme. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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