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DAB DAB stellt Italien-Filiale ein
BOO DAB von crashdotcom

07:29 Donnerstag, 28. Februar 2002

Die Direktanlagebank muss ihren italienischen Online-Broker Selftrade.it wegen Kundenmangels einstellen. Zum Jahresende hatten sie in Italien nur 818 Kunden. Ende März wird das Geschäft in Mailand dicht gemacht. Immerhin sei nur "ein niedriger einstelliger Millionen-Euro-Betrag" verbrannt worden.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: DAB stellt Italien-Filiale ein (DonAlphonso)
Die Banco Ambrogio in Mailand und die Vatican-Bank kommen eben gewissen italienischen Praktiken sehr stark entgegen. Ein Tip für deutsche CEOs, die einen auf http://www.terrormarketing.de/Kunden/Curry_Communications/curry_communications.html">Curry Communications oder Kimvestor machen wollen.



Dieser Hinweis wurde Ihnen präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Prozack, Ihrer Terrormarketingagentur für Unterschlagungen aller Art.
De-Globalizing (noergler)
Die dct-gelisteten Auslandsaktivitäteneinsteller vermehren sich seit Monaten wie die Karnickel – Globalisierung rückwärts.



Gerade hatte Comdirekt 50 Mio. in Italien mit der Brokerei versenkt und sich ebenfalls zurückgezogen, große Namen der deutschen NR-Hype-Kultur schlossen in USA und anderswo.

Die Globalisierer spüren: Freund Hein geht ums Haus und grüßt mit der Hippe. Auch dort winkt er, wo Fokker-Pleitier Schremps automobiltechnischer Schrottladen (bestätigt durch TÜV und Hubbert) nach dem "Merger of equals" jetzt inkl. Chrysler halb soviel wert ist, wie vor der Fusion DB alleine.



Die bekannten nicht Verdächtigen sondern längst Überführten haben die Firmen in den Globokill gepeitscht: Wo dem CEO-Hirn nicht der globohypende Pressekäse als eigene Erkenntnis sich zurückspiegelte, und er damit Opfer der eigenen – weil angeeigneten – Ideologie wurde, haben die von den gleichen Redaktionen brunzdumm gequatschten VCs den Todessprung über Grenzen zur Investitionsbedingung gemacht.



"Rein ins Netz, raus in die Welt" dröhnt der wilhelminisch-dumpfe Marschbefehl des NE-Tschingdarassabumm, und jede Klitsche fühlt sich als Volk ohne Raum. Wer mag da Bedenkenträger sein, bloß nicht engstirnig wirken, dem Entrepreneur ist nichts zu schwör. Und das, was dieser provinziellen Rancune gegen alles Nichtglobalisierte inkompatibel erscheint, wird abgebügelt.



Versöhnlicher Ausklang:

Daisy Duck und Daisy Cutter globalisieren auf jeden Fall, und im übrigen erfüllt sich in alledem ohnedies nur das Wort der Schrift von der Zentralisation und Akkumulation des Kapitals, deren Verlaufsform des Moments der Depreziation (Entwertung) des Kapitals zwingend bedarf.



In verständlichem Deutsch: "Das Verlieren ist eigentlich noch wichtiger als das Gewinnen", sagt Milton Friedman, der Super-Neoliberalo - das ist die Marx-Friedman-Konvergenz.



Es ist eine große Zeit.






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