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17:08 Samstag, 16. Februar 2002
Der Quam-Shop am Berliner Kurfürstendamm plant schon mal eine erfolgreiche Zukunft:
Da deutlich mehr Kunden statt nach den weniger tollen Produkten die tollen blau-grünen Quam-Plakate nachfragen, waren am heutigen Samstag vor allem Quam-Plakate im Angebot. Vorsichtshalber, damit niemand den ohnehin immer gähnend leeren Laden betreten muß und damit womöglich auf einsame Verkäufer trifft und in ein Verkaufsgespräch verwickelt würde, hatte man die Plakate vor dem Geschäft platziert. Super Trick! Leider haben ihn die Berliner nicht verstanden: Kaum einer griff zu.
Früher standen da noch zwei arme Hanseln, mit Quam-Käppi, wie Hannawald, die Prospekte verteilen mußten. Leider wurden die Verteiler wegen des großen Erfolges von Quam schon eingespart. Die hätten vielleicht den Plakatabsatz ankurbeln können. Alles in allem wieder ein toller Marketing-Gag von Quam. Aber bitte eine Frage an die Folgmänner: Hat Euch denn niemand erzählt, daß mit dem Verschenken von Plakaten auch kein Geld zu machen ist??? Quelle: Samstagsshopping mit offenen Augen auf dem Ku'damm Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Quam entdeckt neue Geschäftsfelder (Peter_H)
Wie kommst Du nur auf die merkwürdige Idee, Quam wolle Geld machen???
Re: Quam entdeckt neue Geschäftsfelder (404filenotfound)
Da muss ich Peter_H recht geben - Quam betrachtet den Telekommunikationsmarkt doch nur als Spielwiese, die GF sind frisch aus dem Kindergartenverein gekommen: "Lasst uns doch mal gucken wer den doofsten Geschäftsnamen vorschlägt", "mal sehen wer unsere Werbung kapiert", "wetten dass wir weniger als 1.000 Kunden bekommen", "lasst uns gratis Plakate verteilen wir haben grad nix zu tun", usw. Das Spiel lässt sich beliebig fortsetzen. Quam wäre eine gute Vorlage für ein Brettspiel: "Quamopoly - wie verbrenne ich Geld?"
Re: Quam entdeckt neue Geschäftsfelder (DonAlphonso)
Kommt, das muss man historisch sehen, in Spanien gabs schon öfters Leute, in deren Reich die Sonne nicht unterging und die glaubten, man könne alles und jeden kolonialisieren. Und die doofen Deutschen, da klappt sicher noch die Methode "Glasperlen und Plakate".
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