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17:36 Donnerstag, 01. November 2001
Ich wusste es, bald schreibt der freundliche Redaktions-Roboter den Platz zwischen den Anzeigen bei BILD und WELT voll. August soll die technische Neuentwicklung heißen, inspiriert vom rotstiftschwingenden Vorstandsvorsitzenden Gus Fischer, der mal soeben 1400 Leute auf die Strasse rationalisieren will. Und da die Freien in dieser Zahl nicht enthalten sind, kann es sein, dass seit Tagen herumschwirrende Gerüchte über 4000 Entlassungen gar nicht so unwahr sind.
Quelle:Springer kündigt drastische Personalreduzierung an=
Berlin/Hamburg (ddp.vwd). Der Axel Springer Verlag reagiert mit einem drastischen Stellenabbau auf die anhaltend schwierige Konjunkturlage. Konzernweit sei ein Abbau des Personalbestands um zehn Prozent und damit etwa 1.400 Beschäftigte bis Ende 2003 vorgesehen, teilte der Medienkonzern am Donnerstag in Berlin und Hamburg mit. Derzeit seien mehr als 14.000 Mitarbeiter beschäftigt. Betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Es würden jedoch alle Anstrengungen unternommen, um diese zu vermeiden. Die Streichungen sind Teil eines rigorosen Sparkurses, mit dem der Verlag nach den Worten seines Vorstandsvorsitzenden August A. Fischer die Grundlagen für Wachstum in den Printmärkten und den Multimediamärkten der Zukunft sichern will. Der Stellenabbau sei Teil eines umfangreichen Rationalisierungsprogramms, das nach Abschluss einer eingehenden Prüfung der Kostenstrukturen beschlossen worden sei, hieß es weiter. Von den Maßnahmen seien alle Bereiche des Unternehmens betroffen. Neben den geplanten Personaleinsparungen gebe es eine Vielzahl von Reorganisationsmaßnahmen. Die ?Personalanpassungen? würden sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, um eine differenzierte und sozialverträgliche Umsetzung zu ermöglichen. Vorstand sowie Konzern- und Gesamtbetriebsrat hätten sich darauf verständigt, beim geplanten Abbau des Personals auf bewährte Maßnahmen wie die im Unternehmen bereits erfolgreich praktizierte Altersteilzeit, die Nutzung der Fluktuation, eine restriktive Einstellungspolitik und interne Versetzungen zurückzugreifen. mwo/hwa Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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