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21:36 Sonntag, 30. September 2001
Noch in diesem Monat will der Insolvenzverwalter von Sportgate, Hartwig Albers, den dreifachen Wimbledon-Sieger Boris Becker verklagen, weil der nicht die Kohle rausrückt, die er einst dem Pleite gegangenem Internet-Portal versprochen hatte.
Im vergangenen Juli soll sich Boris verpflichtet haben, 1,5 Millionen Euro nachzuschießen, falls Sportgate in Zahlungsschwierigkeiten geriete. Bisher hat er sich aber geweigert, das Geld zu überweisen. Nun will Albers ihn gerichtlich dazu zwingen. Die Domain www.sportgate.de ist derzeit nicht zu erreichen. Was machen die eigentlich? Wozu brauchen die noch das Geld?
Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Boris Becker soll von Sportgate verklagt werden ()
Das Geld brauchen die um offene Rechnungen zu bezahlen ist doch klar. Teure Bildagenturen, Krankenkasse. Die stehen alle mit dem Gerichtsvollzieher vor der Tür.
Re: Boris Becker soll von Sportgate verklagt werden (noergler)
Lieber Crashi,
das hast Du von Spiegel Online abgeschrieben, was nicht schlimm ist, da ich DCT auch so verstehe, dass hier allgemein zugängliche Informationen zusammengeführt werden. Aber: Die Quelle sollte schon genannt werden. Tip: journalistische Standards beachten, dann klappts auch mit der "Institutionalisierung". Mit besten Grüssen von Haus zu Haus Der Nörgler-Craus
Habe woanders abgeschrieben. (crashdotcom)
Wie bitte?
Sieht man nicht genau, wo ich abgeschrieben habe? Der Link zeigt doch, dass ich die Meldung von Newsroom habe. Und die haben den Text von DPA. Soll ich denn immer gegenchecken, ob der Spiegel eine Meldung ebenfalls hat? Das ist mir echt zu anstrengend. Wenn´s DPA hat, haben´s alle. Außerdem zitiert die DPA den Focus. Kann es vielleicht sein, dass Du Dich geirrt hast? :-) Ich finde, der Link unter dem Posting reicht als Quellenangabe. Aber Du kannst hier natürlich gern mal ein Online-Seminar zum Thema Nachrichtenschreiben geben. Und vergiss nicht, die 7 W´s zu beachten!
Sentinel beißt Hund. (mailer-daemon)
DCT bietet den Schreibern sehr große Freiheiten: Satire, Parodie, Übertreibung, aber auch die Freiheit des Zitats und der wörtlichen Übernahme von puren Fakten. Wo ist der Zwang zum 100%igen Ummodeln von Meldungen festgelegt? In den Spielregeln steht nichts davon.
Bitte, spielt Euch nicht immer als "schlauer Detektiv" auf, wenn Ihr als Nicht-Schreiber und reiner DCT-Konsument, meint, etwas besser zu WISSEN. Dann lieber besser MACHEN und selbst Boos schreiben. Jede Zeitung, jede Radio- und TV-Nachrichten-Sendung besteht zu einem hohen Prozentsatz aus wörtlichen Textübernahmen von den großen Nachrichtenagenturen wie DPA, DDP, Reuters, AFP, AP und VWD. Darüber regt sich kein Mensch auf. Es kann nicht angehen, dass man als Sentinel auf Krampf Meldungen umarbeiten muß, um Spuren zu verwischen, woher man das hat. Die Insider sind mündlich überliefert, also ohne Link. Normale Boos sind von ihrer Natur her ZITATE, also daher MIT LINK. Jeder Sentinel wird nach Lust und Laune auch einen gewitzten Kommentar dazupacken, wie es gerade auch Crashdotcom oft getan hat (der übrigens auch oft für uns alle englische Boos übersetzt hat). Aber das kann nicht bedeuten, dass bei unvermeidlichen und normalen wörtliche Übernahmen von unveränderlichen Fakten sich hier jeder Sentinel (= aktiver Teilnehmer) von den passiven Teilnehmer wie ein kleiner dummer Schüler abkanzeln und korrigieren lassen muß. Hier ist kein Platz für Oberlehrer und Zeugnis-Zensuren für "Aufsätze". Jeder Trockenenschwimmer wird nach seinen ersten eigenen Boos merken, dass es gar nicht so einfach ist, zu texten, wenn man auf Krampf alles umgraben muß, damit keiner meutert. Und noch ein Hinweis: Da DCT von vielen auch als Archiv bei Bewerbungen genutzt wird, bemühe ich mich sogar oft, die gesammte Meldung in den Boo mit einzubauen. Denn Websites wir Kontakter.de, Computerwoche.de und Emar.de haben Redaktionssysteme, die die Meldung bereits nach wenigen Tagen unauffindbar machen. Aber das nur am Rande...
Re: Sentinels werden gebissen (Peter_H)
Danke für den Kommentar, diese dauernde Besserwisserei ist schon bei Heise oder Internetworld so nervig, wo man meint, alle Kommentatoren wären bessere Journalisten als der, der wirklich in der Redaktion sitzt...
Typisch... (mailer-daemon)
... früher oder später landet jeder (um einiges an Geld und Hoffnungen erleichtert) vor Gericht, der sich mit Paulus Neef eingelassen hat.
Prinzip nicht verstanden !!! ()
Bei der Insolvenzverwaltung kommt es nicht darauf an die Gläuber zu befriedigen - jeder der das mal mitgemacht hat weiß: Wenn noch viel Geld zu erwarten ist dauert die Insolvenzverwaltung sehr sehr sehr lange. Das muss natürlich bezahlt werden.
Herr Albers kann man sich an Ihrer Kanzlei noch schnell beteiligen. Ich hab noch meine Riesengewinne vom Neuen Markt und weiß nicht wohin damit. *g* |
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