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Kabel New Media AG Zieht Kabel-Zentrale nach Nürnberg um?
BOO Kabel New Media AG von crashdotcom

23:03 Montag, 06. August 2001

Ein Tag, nachdem der Nünberger Multimedia-Dienstleister WWL sein Interesse bekundet hatte, Teile des insolventen Hamburger Dienstleisters Kabel New Media zu übernehmen, kochte die Gerüchteküche hoch.
Letzter Stand: WWL übernimmt Kabel, die Hamburger Filiale wird dicht gemacht, Peter Kabel zieht nach Nürnberg um.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Zieht Kabel-Zentrale nach Nürnberg um? ()
kommt jemand an den ganzen bericht ran
Re: Zieht Kabel-Zentrale nach Nürnberg um? ()
tsts ... das ibusiness sich wirklich nicht zu schade ist, zu spekulieren wo wohl peter kabel in zukunft seinen privaten wohnsitz haben wird....



hier hört sich das zumindest schon ganz anders an.





Quelle: www.abendblatt.de, 07.08.01



"Wir bleiben an der Elbe"



Kabel: Investor will Standort in Hamburg halten



Hamburg - Im Ringen um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter der insolventen Kabel New Media AG steigen die Chancen auf den Erhalt des Standorts Hamburg. Die Nürnberger WWL Internet AG, die interessiert an einer Übernahme von Teilen der Firma ist, will den Standort Hamburg stärken.

"Ohne die Hamburger Mitarbeiter macht die Übernahme keinen Sinn", sagte WWL-Vorstandssprecher Michel Lindenberg dem Abendblatt. "Und natürlich ist es unrealistisch, sie nach Nürnberg holen zu wollen." Und nicht nur um die Mitarbeiter des einstigen Stars der New Economy, Peter Kabel, auch um das Management geht es der fränkischen Agentur. "Die Beschäftigten brauchen ihre Integrations- und Wohlfühlfiguren, daher können wir die Teams nicht netto übernehmen", sagte Lindenberg.

Dass die WWL Internet AG in Hamburg Arbeitsplätze retten will, grenzt an Ironie des Schicksals: Noch vor zwei Monaten hatte WWL in der Hansestadt ihren Produktionsstandort mit 20 Mitarbeitern geschlossen, die das gleiche taten wie die Angestellten Kabels: Auch sie gestalteten Internetseiten für Firmen mit Kunden wie Jungheinrich oder Grossmann ? Berger. "Aber wir konnten uns nicht durchsetzen gegen die Kabels oder SinnerSchraders", so ein WWL-Investor, "dazu fehlte uns die Größe, die wir jetzt mit der Übernahme anstreben."

An Wachstum denkt auch Oliver Sinner, Gründer der Internetagentur SinnerSchrader. "Wir sind weiter an Kabel interessiert", sagte er gestern dem Abendblatt. Bei Kabel jedenfalls arbeiten die Mitarbeiter mit unverminderter Kraft weiter: Sie wollen die Aufträge erfüllen, damit keine Kunden abspringen. Die Kabel-Aktie stieg gestern morgen um bis zu 35 Prozent. (mw)




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