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06:59 Donnerstag, 29. Juli 2010
der K(r)ampf geht weiter. Nach der letzten Kapitalerhöhungsrunde mit nur noch ca. EUR 100.000,-- vor ein paar Wochen, steht die nächste Bettelrunde an. Wieder soll durch Ausgabe neuer Aktien Geld eingesammelt werden. Die Zyklen werden kürzer - aber leider werden auch die Summen kleiner. Ob das noch lange gut geht?
Ich beobachte nun schon viele Jahre lang das Treiben der friendlyway AG und damit verbunden auch der Geschwister Trox (Klaus und Sabine). Nach Stationen bei Micromedia (Micromedia Aktiengesellschaft für Multimedia-Technologien - inzwischen gelöscht) und Boards (BOARDS Technologies Aktiengesellschaft für Computerbaugruppen - inzwischen gelöscht) treiben sie ihr ‚Unwesen’ heute bei der Fa. Friendlyway AG (bald gelöscht?). Seit nunmehr über 12 Jahren (so zumindest steht es auf der Internetseite) sind die beiden am Ruder des Unternehmens. Klaus im Vorder- und Sabine wohl im Hintergrund. Mit einem Verlust von ca. 17 Mio. Euro (in Worten SIEBZEHNMILLIONEN) haben Sie es jahrelang geschafft, Investoren zu überzeugen, ihre Gehälter zu finanzieren. Zu Stande gebracht haben Sie – gemessen am Kapitaleinsatz – NICHTS. Denn mit 17 Mio. hätte JEDER eine Marke aufbauen können. Doch was will ein Investor? Ein Investor will irgendwann auch seine Kohle wieder haben - in Idealfall sogar noch mehr ;-) Bei einem geschätzten Gehalt von mindestens EUR 10.000,-- / Monat hat sich alleine der Kollege Trox in den letzten 12 Jahren also knapp 1,5 Mio. einverleibt. Und was war die Gegenleistung? Gute Frage – nächste Frage… Der normale Vorgang bei friendlyway ist, dass auf ein Jahr mit herben Verlusten immer sofort ein neues Bezugsangebot folgt um sich frisches Kapital zu beschaffen. Jahresabschluss mit Verlust – Kapitalerhöhung - Jahresabschluss mit Verlust – Kapitalerhöhung - Jahresabschluss mit Verlust – Kapitalerhöhung usw. Siehe hier: https://www.unternehmensregister.de/ureg/result.html;jsessionid=31986A49A1D97F6D47535A2280DDD920.www03-1?submitaction=showDocument&id=4417447. Das läuft nun schon seit vielen Jahren mit ‚Erfolg’. Der Vollständigkeit halber muss hier jedoch auch aufgeführt werden, dass in zwei Jahren ein Gewinn gemacht wurde. Eins von diesen beiden Jahren wurde mit einem satten Gewinn von ca. EUR 1.000,-- (in Worten EINTAUSEND) abgeschlossen. Ich frage mich schon, warum die Aktionäre das so lange mitmachen. Haben sie nicht den Mut ihr Scheitern (bzw. das Scheitern der Vorstände) einzugestehen? Gründe für das Scheitern gibt es genug – zumindest wenn man den Vorständen glaubt. Zunächst war es der 11. September – dann der Crash - dann die Wirtschaftskrise – dann die bösen Amerikaner - dann der schlimme Mitbewerber. Doch damit haben doch alle zu kämpfen. Und andere Unternehmen schaffen es doch auch, in solchen Zeiten Gewinne zu erwirtschaften. Könnte es nicht vielleicht doch sein, dass es eher an der Unfähigkeit des Vorstandes liegt? Gefühlt hatte die Gesellschaft bisher ca. 150 Mitarbeiter. Gibt man z.B. in Xing in das Suchfeld ‚jetzige Firma’ oder ‚frühere Firma’ den Begriff ‚friendlyway’ ein, dann erscheinen immerhin mehr als 50 Treffer. Und Xing ist nur eines von vielen Netzwerken im Internet. Und jetzt hat man wieder (heimlich still und leise) einen Vorstand und einen leitenden Mitarbeiter entlassen - und schon wieder einen neuen Vorstand eingestellt. Und der soll (so hört man) auch wieder etwas Geld ‚besorgen’. Die Mitarbeiter kommen und gehen – und damit auch viel Geld (Abfindungen, Einlernen der neuen Mitarbeiter, Fahrzeuge,…). Es ist keine Struktur zu erkennen. Auch keine ansatzweise soziale Intelligenz der Führungsriege. Mindestens zweimal (wenn man den Aussagen ehemaliger Vorstände glauben darf) stand das Unternehmen kurz vor dem Gang zum Amtsgericht. Und immer wieder fand sich ein Geldgeber. Ich schätze mal, das war auch ein Grund, warum Aufsichtsräte wie z.B. ein Dr. Florian Langenscheidt den Stuhl freiwillig geräumt haben. Ich bin echt gespannt, wie lange sich die Aktionäre das noch anschauen. Denn – Lemminge sind sie ja wohl nicht – oder vielleicht doch? Und eins ist sicher: ich habe ein Auge auf Euch :-) Quelle: http://www.friendlyway.de
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mitarbeiter und die deadline (supi)
2006 14 feste, 5 freie
2007 15 feste, 6 freie 2008 16 feste, 7 freie Zugunsten der Mietkaution für die Räume in der Feringastr. 9 in Unterföhring wurde ein Festgeldguthaben bei der Dresdner Bank AG in Höhe von EUR 25.227,00 verpfändet. immer wieder gennant: die tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, deren 1 mio-beteiligung am 31.12.2009 auslief, die 500 TE-beteiligung läuft am 31.12.2013. dann wird wohl schicht im schacht sein. soviel muss man da nicht munkeln. der fall ist sonnenklar.
Re: mitarbeiter und die deadline (jaistimmernochtoll)
auf solche 'Kleinigkeiten' wollte ich gar nicht eingehen. Denn wenn man sich die Jahresabschlüsse mal in aller Ruhe zu Gemüte führt, dann wird einem schlecht und da gibt es so viele Dinge, die mir als Aktionär Angst machen. Z.B. Sale and lease back bei Mietgeräten, tpg Beteiligungsgesellschaft mit allen Sonderregelungen,...)
Ich frage mich nur, warum die Aufsichtsräte da nicht aktiv werden und endlich den Stöpsel ziehen (zumindest beim Vorstand). |
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