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12:50 Dienstag, 15. Juni 2010
Das ist auch ein ziemlich eigenwilliges Finanzierungsmodell. Der Kabelnetzbetreiber Primacom hat 340 Millionen Schulden und droht schon seit Wochen mit dem Gang zum Amtsrichter. Alle Verhandlungen haben nichts gebracht, keiner verzichtet, keiner gibt Geld und nun ist es wohl soweit.
Der Gang zum Amtsrichter steht an. Der Geschäftsbetrieb geht ganz normal weiter. Was ändert sich? Ein Insolvenzverwalter kommt an Bord und darf versuchen, die Schulden irgendwie los zu werden. Kaufen darf den Laden wohl keiner, zumindest kein Kabelnetzanbieter, kartellrechtliche Gründe. So bleibt wohl nur die Sanierung. Welche, die des Investors Escaline oder die des Unternehmens? Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Sache entwickelt. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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