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19:11 Mittwoch, 24. Juni 2009
Ende des Jahres ist die Uni noch knapp an der Insolvenz vorbeigerauscht, hat die Führung verloren und musste sehen, wo man die Millionen für den Weiterbetrieb herkriegt. Das Land will keine Kohle mehr reinstecken und die aktuellen Investoren, wie z.B. Arcandor *pruuuust*, haben wohl auch eher andere Probleme. Die Folge: Entlassungen.
Das liest sich in der offiziellen Pressemitteilung natürlich irgendwie anders. Und dem Betriebsrat bleibt nur noch übrig, öffentlich zu bedauern: "....Betriebsrat der Universität Witten/Herdecke bedauert die Entlassung von 29 Mitarbeitern Transfergesellschaft bietet Perspektive für weiteres Berufsleben Im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen, die die Geschäftsführung der Universität beschlossen hat, kommt es zur Entlassung von 29 Mitarbeitern. Dies entspricht einer Reduktion um 20 Vollzeitstellen. Der Betriebsrat konnte einen Sozialplan und die Einrichtung einer Transfergesellschaft erreichen. "Wir bedauern sehr, dass es zu diesem Schritt gekommen ist, der für unsere Universität einen großen Einschnitt bedeutet," so Betriebsratsvorsitzende Sabine Bohnet-Joschko. "Der Betriebsrat hat sein Bestes getan, ihn möglichst sozialverträglich zu gestalten und den Betroffenen neue Perspektiven zu geben." Der Betriebsrat der Universität Witten/Herdecke hat darauf hingewirkt, das Verfahren der Sozialauswahl so transparent und gerecht wie möglich zu gestalten und jede Willkür auszuschließen. Die soziale Härte, die diese Maßnahmen unweigerlich bedeuten, konnte so zumindest abgemildert werden. Der Betriebsrat betrachtet es als erste Priorität, die entlassenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst schnell in neue Arbeitsverhältnisse zu bringen. Mit der Einrichtung einer Transfergesellschaft konnte erreicht werden, die im Rahmen des Möglichen besten Bedingungen dafür zu schaffen. ..." Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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