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09:16 Mittwoch, 10. Juni 2009
Wer darauf besteht, sich einen wie den Middelhoff ins Haus zu holen, der müsste eigentlich wissen, worauf man sich einlässt. Der Mann weiß genau, wann man abspringen muss, um die Vita noch einigermaßen nett aussehen zu lassen. Als er Bertelsmann Pixelpark, Napster und den
Haben die Mitarbeiter wirklich diesen Staatshilfepoker geglaubt? Wenn die Metro sagt, sie will sich was Nettes daraus basteln, dann wird die Bundesregierung der "privatwirtschaftliche Lösung" selbstverständlich nicht im Wege stehen. Dann liegt der Brocken wenigstens nicht auf deren Tisch. Nun ist die Insolvenz da. Die Konkurrenz wird sich die Sahnestücke auf den Teller schieben, Middelhoff wird Anwälte haben, die ihn aus dem Untreueverdacht rauspauken und tausende Arcandor-Mitarbeiter werden die Urlaubsreise stornieren. Privatwirtschaftlich gelöst, die ganze Sache. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: arcandor muss sich doch nicht wundern (no_crisis)
Und die Metro bastelt schon. Wenn man einem Bericht der Süddeutschen glauben darf (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/135/471668/text/), plant der Düsseldorfer Konzern eine Zusammenlegung von Kaufhof mit den Goldstückchen von Karstadt und nach vielleicht zwei Jahren den Verkauf von allem an einen Italiener.
And the Winners are: - die Düsseldorfer Metro, wird Kaufhof endlich los und bekommt auch noch Geld dafür - Goldman-Sachs, hängt irgendwie in dem Vermieterkonsortium für Karstadt mit drin, vermittelt den Deal und verdient irgendwie immer - Herr Midelhoff - und wenn es nur durch Abschreibung und Minderung der Steuerlast ist Ach ja, verlieren tut ja auch noch jemand: - die Mitarbeiter von Karstadt, weil noch nicht raus ist, wie viele wohin gehen dürfen - die Mitarbeiter von Kaufhof, spätestens in ein bis zwei Jahren - die Privatbank Sal. Oppenheim, schlappe 167 Millionen, was ist das schon? - Madeleine Schickedanz, mehr als 1/4 ihres Aktienpools, sie wird sicher nicht verhungern |
Mir nach!
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