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19:16 Dienstag, 21. April 2009
Der 1&1 Kundenservice ist ganz anders, als die aktuelle TV Werbung einem Glauben macht: Der Neukunde ist Beuteobjekt!
Vor kurzem hörte ich am Telefon eine haarsträubende DSL Neuvertragshorrorgeschichte über 1&1, deren Schriftverkehr mir inzwischen vorliegt. Ich fasse in aller Kürze zusammen: Ein Telekomkunde wird den Wohnort wechseln und läßt sich von der 1&1 TV DSL&Telefon Flatrate Werbung locken. Denkt sich, ich wechsel, tolles Angebot. Sorglos greift er zum Telefon und bestellt bei irgendeinem Callcenter-Fuzzi. DSL Anschluß& Telefon mit Flatrate in ein paar Wochen, am 15. des Folgemonates, an die neuen Anschrift, Hardwarezusendung aber sogleich, an die jetzige Anschrift geschickt. Callcenter Fuzzi nimmt alles auf und bestätigt das Arrangement ausdrücklich am Telefon. Dann beginnt die Irrfahrt. 1&1 Schickt den Techniker schon am Monatsersten, 2 Wochen zu früh. Man beschwert sich beim Auftraggeber, dass an der Anschrift niemand zu finden gewesen sei. Man bestreitet den ursprünglich vereinbarten Termin, der Auftraggeber solle den erneuten Technikerbesuch nun selber zahlen! Die Hardware wird auch an die neue Anschrift geschickt, nicht an die vereinbarte. Sendung geht natürlich zurück. Es gab eine Paketbenachrichtigungsemail durch 1&1, der Kunde reagiert sofort, aber 1&1 ists egal mit der falschen Anschrift, könne man nun nicht mehr ändern, müsse man auf Kundenkosten eben neu zustellen. Der Kunde ist sauer, verbringt Stunden auf teueren 1&1 Telefonwarteschleifen, nimmt endlich ein Sonderkündigungsrecht für sich in Anspruch wegen nicht erfüllter Dienstleistung. 1&1 bucht die volle Monatsgebühr ab, Kunde bucht zurück. 1&1 mahnt, selbst, dann Inkasso, dann durch eine RA. Kude verweist auf falsche Anschriften und Anschlußtermine, 1&1 geht nicht darauf ein. Kunde weist 1&1 auf nicht erhaltene Widerrufsbelehrung hin, 1&1 behauptet Kunde habe selbiges verwirkt, da er auf Sofortleistung bestand. Der Gipfel aller Unverschämtheit aber ist die Drohung der 1&1 Inkassoanwältin Maren Feyler aus Coburg. Sie habe die Insolvenz des Kunden zwischenzeitlich bemerkt. 1&1 fühle sich geschädigt und wolle Strafanzeige stellen, wenn der Kunde nicht zahlt. Sonst, so droht man, gefährde er seine Restschuldbefreiung! Das ist Nötigung, wenn nicht sogar Erpressung Frau Rechtsanwältin Feyler. Gegen sie und ihren Auftraggeber sollte Strafanzeige gestellt werden! Unglaublich, nur weil ein anonymer Callcenter Fuzzi es vermutlich nicht auf die Reihe brachte, das jeweilige Datum und die jeweilige Anschrift richtig zu setzen, es dem Neukunden aber am Telefon zusagte, wir ein potentieller Kunde verprellt, belästigt und bedroht! So sieht das 1&1 Kundenmangement aus, hinter der Fassade der aktuellen TV Werbung! Mein Rat an alle DSL Wechsler, machen sie alles schriftlich und damit nachweisbar mit dieser Firma! Überlegen sie sich, ob ein Wechsel wirklich nötig ist, sollte es nur um eine Flatrate gehen die 1-2 Eur im Monat billiger ist! Schnell geht solcher Preisvorteil in Rauch auf, angesichts teurer Hotlines und mannigfaltigen Ärgers! Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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