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08:09 Montag, 23. März 2009
Vor einiger Zeit wurde ja schon über die Vorwürfe berichtet, die Herr Dierkes - der Ex-OB-Kandidat von den LINKEN - gegen gewisse Duisburger Blogger erhob. Jetzt hat sich herausgestellt: Herr Dierkes versteht das Netz wirklich nicht.
Dass das Internet nichts vergißt mag eine Binsenweisheit sein, aber in diesem Falle ist sie zutreffend. Bekanntlich beschuldigt Herr Dierkes vom Kreisverband der LINKEN in Duisburg Herrn Jurga. Dieser soll eine Hetzkampagne gegen den EX-OB-Kandidaten gefahren haben. Auf der Webseite der LINKEN ist allerdings keine Quellenangabe zu finden, die diese Vorwürfe bestätigen könnte. (Allerdings: Google ist unser - ähm - unsere nette Hilfsrechercheurin...) Doch diese Vorwürfe sind nichtig und haltlos. Denn im Standpunkt-Blog hat sich jetzt einer der Autoren der Ruhrbarone gemeldet, der sehr richtig darauf hinweist, dass das alles ganz, ganz anders ist. Na, Herr Dierkes, dann erklären Sie uns mal wie das hier sein kann, wenn doch Herr Jurga Drahtzieher sein soll: Das mit der Dierkesummer ging so: Ich las zufällig die Website des Ortsvereines der Duisburger Linken, auf der mit dieser inkriminierten Äußerung zitiert war. Ich dachte: So geht das ganz und gar nicht. Dann hab ich dem CvD vom Tage der Ruhrbarone mitgeteilt. (Und nach der Fama soll ich diese ja auch mitbegründet haben. http://www.ruhrbarone.de/chefsache/) Dann hab ich den Link Werner Jurga geschickt. Dann hab’ ich den Link guten Kollegen geschickt. Dann hab ich Dierkes und dessen Pressesprecher - ich spiele immer mit offenen Karten - eine Strompost geschickt, mit den Worten: ‘mal schauen, wer sich in den nachrichtenarmen Zeiten des Karnevals noch so dafür interessiert. Ich freue mich auf euer Krisenmanagement’. In den üblichen Abläufen hab’ ich dann mal ein wenig Regie geführt, gute Akteure machen mit einem guten Regisseur halt gute Stücke auf der Bühne; was man so macht mit Herzblut. Ähem, Herzlblut. (-; Dann hab ich die Sentenz vom Aschermittwoch auf den Baronskis geschrieben. Aber - mehr war das nicht. Was stimmt nun also? Ist Herr Jurga nun der Drahtzieher einer Verschwörung gegen die LINKEN? Ist Herr Meiser nun der Kopf dieses "dubiosen" Netzwerkes, dass sich damals im Hinterzimmer des Cafe Museum zum 6. Bloggertreffen in Duisburg traf? Oder gar - schock - sind das DIE BEIDEN? Nur: Dann müssten Sie, Herr Dierkes, nachweisen, dass Herr Jurga und ich und Herr Meiser und der Betreiber des Unkreativ-Blogs damals schon zusammenhockten um zu intrigieren. Man darf gespannt sein ob DAS gelingt. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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