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08:51 Mittwoch, 18. März 2009
Abt. Waldsterben: Zwei Monate hat Hearst keinen Käufer für das Traditionsblatt Seattle Post Intelligencer gefunden, deshalb ist jetzt Schluss mit Zeitung drucken.
"Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk", hieß es einmal in deutschem Liedgut. Gottseidank, würde Dirk antworten, wenn er in Deutschland Journalist wäre. Denn Dirk gehörte dann zu einer gefährdeten Art: Die Blogger machen Jagd auf Dirk, und seine Arbeitgeber setzen ihn vor die Tür. So wie jetzt bei Hearst: Der Verlagsriese macht seine Drogungen war und den "Seattle Post Intelligencer" nach fast 150 Jahren Zeitungstradition dicht. Dienstag war letzte Ausgabe. Für das defizitäre Blatt wollte sich partout kein Käufer erwärmen. "Die Gesellschaft braucht keine Zeitungen. Was wir brauchen, ist Journalismus", schreibt Clay Shirky. Für Dirk ist das nur ein schwacher Trost. Denn auch Medien-Mastermind Shirky hat das richtige Rezept für den Journalismus der Zukunft nocht nicht gefunden. Bis es soweit ist, dürfen es 20 der über 160 Redaktionsmitarbeiter im Internet suchen helfen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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