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Freenet Post aus dem freenet-Königreich 4 - Eckis Abschiedsbrief
INSIDER Freenet von lanu

13:10 Dienstag, 23. Dezember 2008

Die Zeilen von Deutschlands bestbezahltestem Sachbearbeiter an seine Mitarbeiter:

Liebe freenet- und debitel-Kolleginnen und -Kollegen,

Der heutige Tag ist für mich fast unwirklich. Nach fast 10 Jahren freenet werde ich die freenet AG zum 23. Januar 2009 auf eigenen Wunsch verlassen und danach lediglich noch für eine Übergangszeit als Berater unterstützend tätig sein. Dieser Entschluss ist mit sehr vielen Emotionen verbunden.

Zum einen fällt mir dieser Schritt sehr schwer. Jeder von Euch, der mich auf diesem Weg begleitet hat, wird das wissen. freenet ist mein Baby; ich habe immer sehr gern mit Euch im Team zusammengearbeitet und aus dieser Kollegialität und diesem Teamspirit meine Motivation gewonnen, jeden Tag mein Bestes zu geben; Manche von Euch habe ich in den Jahren als Freunde gewonnen. Ich habe freenet auf dem Papier konzipiert und gemeinsam haben wir den reinen Internet-Provider freenet.de AG 1999 mit ca. 40 Mitarbeitern zum heute drittgrößten Mobilfunk-Unternehmen Deutschlands mit über 7.000 Mitarbeitern und Milliardenumsätzen entwickelt – und das mit viel Kraft, Einsatz, Spaß, Freude, Ruhe, konzentrierter Arbeit und Zusammenhalt. So empfinde ich heute auch Freude über das, was wir gemeinsam geschaffen haben und es erfüllt mich mit sehr viel Stolz.

Dennoch ist aus meiner Sicht dieser Schritt notwendig: Die freenet AG hat sich als eines der führenden Telekommunikationsunternehmen fest in Deutschland etabliert – ist vom Markt nicht mehr wegzudenken. Gerade jetzt benötigen wir in erster Linie Ruhe und Konzentration auf die Integrationsmaßnahmen und das operative Geschäft. Das muss die oberste Priorität sein – ohne Kompromisse. Aufgrund des bestehenden Aktionärskreises und der wohl polarisierenden Wirkung meiner Person ist dies unter diesen Umständen nicht mehr gegeben, sodass meine eigenen Wünsche hinter dem Wohl des Unternehmens zurückstehen müssen.


Einen idealen Zeitpunkt zum Aufhören gibt es nicht, dennoch sprechen neben den oben aufgeführten Gründen einige Fakten für diese Entscheidung zum heutigen Tage:

Die Strategie für unsere freenet AG steht; die Zusammenführung von Mobilfunk und Internet-Diensten. Der Aufsichtsrat und auch Großaktionäre wie Permira versichern ihre volle Unterstützung. Wir sind gut aufgestellt, um ein großes Stück vom Kuchen des „mobiles Internets“, in dem viele Experten und auch ich persönlich ein enormes Potenzial in der Zukunft sehen, abzubekommen.
Wir haben in den vergangenen Monaten schwierige Entscheidungen im Rahmen der Integration treffen müssen. Manche von Euch müssen nach langjähriger Tätigkeit das Unternehmen verlassen, was mich persönlich sehr betroffen macht. Aber diese Schritte sind notwendig, damit die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt und damit auch langfristig viele Arbeitsplätze bei uns zu sichern.
Die freenet AG hat einen sehr kompetenten Vorstand: Axel, Joachim, Stephan und Eric werden die Geschicke der freenet AG sicher leiten und auch Euch treuen Ratgeber sein. Wir haben ein sehr breit aufgestelltes, hervorragend funktionierendes Führungsteam, das mein absolutes Vertrauen genießt, sodass die Verantwortung und Arbeit auf deutlich mehr Schultern liegt als vor dem Kauf der debitel Group.
Gerne wiederhole ich es: Es hat mir immer viel Spaß gemacht, mit Euch im Team zusammenzuarbeiten. Ich verbinde mit diesen Zeilen den aufrichtigen Dank an Axel, Joachim, Stephan, Eric und an jeden einzelnen von Euch. Ich wünsche unserer freenet, dass sie sich weiter so erfolgreich entwickelt und dass sie auch zukünftig ein sicherer Partner für Euch und unsere über 19 Millionen Kunden sein wird. Lasst uns ein Sahnestück vom mobilen Kuchen abschneiden!

Das, was wir zusammen geleistet haben, kann uns – und auch mir – keiner mehr nehmen. In diesem Sinne wünsche ich Euch, trotz dieser sicherlich für fast alle von Euch überraschenden News, ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest.

Euer Eckhard





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Re: Post aus dem freenet-Königreich 4 - Eckis Abschiedsbrief (widerstand)
Schluchz - mir kommen die Tränen... (Temporaler Agent)


Mir nach!



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