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10:31 Montag, 03. November 2008
Mich interessiert Ursula Pidun nicht. Was sie gegen anonyme Blogger hat, geht an mir vorbei. Eher zufällig habe ich ein Interview, das sie geführt hat, in einem Artikel verlinkt. Mir waren die Antworten wichtig, nicht die sich wiederholenden Pidunschen Fragen. strappato kommentierte die Verlinkung und äußerte seine Meinung zu Frau Piduns Arbeit bei der Readers Edition. Ich änderte die Verlinkung. Wie gesagt: Mich interessiert Ursula Pidun nicht. Mir ist auch das Motiv dieser Frau, derart heftig zu reagieren, mich "abzumahnen" und mir weiter mit anwaltlichen Konsequenzen zu drohen, egal. Die Frau ist mir wurscht.
Ich will mich nicht zu den Journalistenvereinigungen äußern, in denen sie Mitglied ist. Ich will ihre Bilder nicht kaufen oder genauer wissen, womit sie früher ihre Kohle verdient hat. Und dennoch droht sie mir. Der ursprüngliche Stein des Anstoßes ist längst editiert. Frau Pidun behauptet, hier würden unwahre Behauptungen stehen, benennt sie aber nicht. Ich will es gar nicht Zensur nennen, mir macht etwas ganz anderes Sorgen. Das bisherige Journalistengenöle gegen Blogs war nichts weiter als Säbelrasseln. Piduns Drohung mit rechtlichen Konsequenzen ist für mich persönlich der erste Schuss, denn jede anwaltliche Auseinandersetzung bedroht meine virtuelle Existenz. Das war bisher das Ziel ganz anderer Typen. Ich halte diese verirrte Kugel aus den Reihen der "Verteidiger der Meinungsfreiheit", die hier vielleicht mal eine Geschichte klauen, sich aber ansonsten auf Grummeln beschränken, noch für friendly fire. Doch sollte Ursula Pidun tatsächlich meinen Kopf wollen, dann sinkt sie auf das Niveau eines Mario Dolzers. Und wenn Journalisten tatsächlich anfangen, solchen Leuten in die Hände zu spielen, dann besteht echter Grund zur Sorge, denn dann ist tatsächlich Krieg da draußen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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