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10:39 Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ich geh mal davon aus, dass das, was in meinem toten Briefkasten landet, auch für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Schreibt mir jemand, dass er das nicht will, dann akzeptiere ich das natürlich. Doch offensichtlich sitzt es sich in der Kantine ganz gut und man kann dort in Ruhe über Ecki Spoerr und seine möglichen Pläne sprechen:
Sieht so aus, als wolle Spoerr den Karren erstmal so weit an die Wand fahren, dass er nachher leichter argumentieren kann, das Unternehmen müsse "Ballast abwerfen" und kann massenhaft Mitarbeiter entlassen. Das Mobilfunkgeschäft läuft bei allen beiteiligten Unternehmen (debitel / mobilcom) schleppend - die Zahlen werden nie und nimmer stimmen am Jahresende. Und mit zusätzlicher Verunsicherung der Mitarbeiter verliert er immer mehr fähige Köpfe. Für seinen runtergewirtschafteten DSL-Laden, der Kunden verliert, gibt's bald auch nicht mehr viel. Nur eine Zahl: Das Portal freenet.de hat 2008 gegenüber dem Vorjahr über 40 Prozent Besucher (Visits) eingebüßt. Wenn nachher alles in die Grütze gegangen ist, wird Spoerr behaupten, er habe ein desolates Unternehmen von Oliver Steil übernommen und wird sich am Ende noch als "Sanierer" feiern. Was soll man von einem Menschen verlangen, dessen einzige Triebfeder Gier ist. Eine Perspektive fürs Mobilfunkgeschäft hat er nicht, denn davon hat er schlicht keine Ahnung. Was ihn mehr interessiert: Macht, eine "politische" Besetzung der Ämter im Unternehmen und "Führungs"-Kräfte, die Gehorsam vor Vernunft stellen. Das beste Beispiel ist der neu besetzte debitel-Vorstand mit Esch, Krieger und anderen, von denen Spoerr keinen Widerstand erwarten muss. Oder ein Blick in seine Hamburger Kommunikationsabteilung: Keinerlei Strategie, sondern Verrichtungsgehilfen, die für Spoerr seine abenteuerlichen Pressetermine vereinbaren. Und dann diese dumme Selbstdarstellungsnummer: Die bösen Medien verbreiteten nur üble Nachrede und Gerüchte über ihn, sagt Spoerr jedem der es hören will, oder auch nicht. Er hält sich für seinen besten Kommunikator, aber was dabei rauskommt, ist nur ein massives Medienmisstrauen. Das ist stümperhaft und einem Konzern, der einen professionellen Auftritt gegenüber den Medien bräuchte, in keiner Weise angemessen. Er schnallt einfach nicht, was gegenüber Mitarbeitern und Medien am wichtigsten wäre: Vertrauen. Aber dann müsste man ja ehrlich und aufrichtig sein, und das ist halt nicht die Art unseres Eckhard Spoerr. (Hinweis: Die Links sind nachträglich von mir eingefügt worden) Post 1 Post 2 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Hinweis!Freies Diskussionsforum für debitel- und freenet-Mitarbeiter und deren Gäste: Die Kantine Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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