dotcomtod auf geht\'s auf oder ab abwärts übel leidend das wars wohl
Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare
 

Menü
Erste Seite
Die Idee
Boo melden
Ruhmeshalle
Kommentare
Newsfeed
Forum
DCT Archiv
Kontakt

Galerien
Insider
Boo
Final

Booshaft
Baron
eCards
Intern
Echo
Kolumne
Presse

Bootanischer Garten

Login
Benutzername

Passwort

Registrieren
Passwort vergessen





Get the Klip for boocompany.com
Add to any service

Blogliste
Lanu
Don Alphonso
Che
Hal Faber
Pud
Girl
Strappato
Sven Scholz
Jens Scholz
Thomas Knüwer
Dr. Dean
Spreeblick
Lumma
Wirres
Markus Grill
Sethos

Bloghoster
Twoday.net
Blogg.de
Blogger.de

GEZ Warum die GEZ lieber jammert als den Jackpot zu knacken
BOO GEZ von derdodepapagei

10:10 Donnerstag, 25. September 2008

Erschütterndes war Anfang der Woche in der Berliner Zeitung zu lesen. Trotz Steigerung um 95 Cent wird das Gebührenaufkommen bis 2012 nur spärlich wachsen, manche Anstalt gar verarmen. Das muss nicht sein, denn der Jackpot ist nah.

Die Gesetzgebung bei den Rundfunkgebühren lässt manch einen verzweifeln. Da wird der analoge Empfang abgeschaltet, DVB-T eingeschaltet und wer sich keine DVB-T-Box kauft, muss trotzdem TV-Gebühren zahlen.

Das funktioniert aufgrund eines kleinen Tricks. §1 Abs. 2 des Rundfunkgebührenstaatsvertrags sagt nämlich, man ist schon dann Rundfunkteilnehmer und somit gebührenpflichtig, wenn man „ohne besonderen zusätzlichen technischen Aufwand“ Rundfunk empfangen könnte. Merkregel: Gebührenpflichtig ist immer die Kiste, nicht der Anschluss.

Das geht auch bei den „neuartigen Rundfunkempfangsgeräten“. Die GEZ schreibt: „Das Tatbestandsmerkmal ‚ohne besonderen zusätzlichen technischen Aufwand’ wird von der Rechtsprechung sehr weit ausgelegt. Es ist folglich nicht entscheidend, ob der PC tatsächlich an das Internet angeschlossen ist.“

Aber: Unter den herkömmlichen Empfangsgeräten zählt die GEZ u.a. auf „PCs mit Radio- und/oder TV-Karte, PCs mit USB-Stick oder Karte zum DVB-T-Empfang“.

Das heißt: Als neuartiges Empfangsgerät ist wie immer die Kiste gebührenpflichtig, als herkömmliches Empfangsgerät aber nur die Kiste mit Anschluss, obwohl das Einstöpseln eines DVB-Sticks kaum ein „besonderer zusätzlicher technischer Aufwand“ ist, wenn das schon für ein Modem nicht der Fall sein soll.

Woran liegt das? Ganz klar: Angst vorm Jackpot.

Würde der USB-Stick, den es auch für Satellit- und Kabelempfang gibt, als geringfügiger Aufwand eingestuft, wäre jeder PC selbst ohne Stick als herkömmliches TV-Gerät gebührenpflichtig. Wie gesagt: Nur die Kiste zählt. Da Unternehmen für alle Geräte, die in der Lage sind, Rundfunk auf den klassischen Übertragungswegen zu empfangen, keine Zweitgerätebefreiung beanspruchen können, müssten sie für jeden PC TV-Gebühren zahlen.

Daher tut die GEZ lieber so, als ob das Einstöpseln eines USB-Sticks eine gewaltige technische Herausforderung ist. Denn die Wirtschaftsverbände würden ausrasten und die Politik sich gleich auf deren Seite schlagen, egal, was man selbst beschlossen hat.

Man könnte natürlich die nicht mehr durchsetzbaren Konsequenzen von Regeln, die noch von anno Tobak stammen, als kleinen Hinweis verstehen, dass vielleicht grundsätzlich Computer so lange keine Rundfunkempfänger sind bis der Nutzer sie dazu macht. Das sieht sogar ein Gericht so. Aber die uralte Regel „Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen“ funktioniert ja auch immer noch tadellos.

Also begnügt man sich mit den Peanuts aus der PC-Gebühr für Internetempfang. Da gibt’s schon genug Ärger. Die Millionen sollen anderen scheffeln, jammern ist schließlich auch schön.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Warum die GEZ lieber jammert als den Jackpot zu knacken (Peter_H)
Na also komm. Es werden ja auch kaputte Fernseher berechnet, weil amn sie schnell repaperen lassen könnte. Also mußt Du auch ganz ohne Fernseher und Computer zahlen. Du könntest schließlich jederzeit einen kaufen!


Mir nach!



Suche

Ältere Artikel
12. Januar
·Weltbild: Weg mit dem Schmuddelkram, nicht wirklich
14. Dezember
·Siemens vergeigt Krankenhaus-IT in Wien
01. Dezember
·"Lehrer offline": Schuhbeck gegen Schuhbeck
28. November
·Ströbele: Wie man einen lächerlichen Vorfall noch lächerlicher macht
23. November
·Braucht jemand Weltbild?
·First Mail: So schnell?
22. November
·First Mail: Final mit Ankündigung(?)
13. November
·caatoosee - Jetzt ist der Final final
22. Oktober
·Baron der Woche: Siegfried Kauder (CDU)
21. Oktober
·Alle Äpfel dieser Welt gehören mir

 
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich.