1984.boocompany.com
dotcomtod auf geht\'s auf oder ab abwärts übel leidend das wars wohl
Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare
 

Menü
Erste Seite
Die Idee
Boo melden
Ruhmeshalle
Kommentare
Newsfeed
Forum
DCT Archiv
Kontakt

Galerien
Insider
Boo
Final

Booshaft
Baron
eCards
Intern
Echo
Kolumne
Presse

Bootanischer Garten

Login
Benutzername

Passwort

Registrieren
Passwort vergessen





Get the Klip for boocompany.com
Add to any service

Blogliste
Lanu
Don Alphonso
Che
Hal Faber
Pud
Girl
Strappato
Sven Scholz
Jens Scholz
Thomas Knüwer
Dr. Dean
Spreeblick
Lumma
Wirres
Markus Grill
Sethos

Bloghoster
Twoday.net
Blogg.de
Blogger.de

DSW DSW: Auf beiden Augen blind
BOO DSW von cyriad

12:09 Mittwoch, 20. August 2008

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), nach eigenen Angaben mit ca. 28.000 Mitgliedern der führende deutsche Verband für private Anleger, ist ihrer Aufklärerrolle erneut gerecht geworden. Unter Mitwirkung der besten DSW-Experten und eines Münchener BWL-Professors hat die DSW es auch dieses Jahr geschafft, eine Vorstandsvergütungsstudie zu erstellen, die ihresgleichen sucht. Nach Angaben der DSW ist es ihre Vorstandsvergütungsstudie, die ohne Zweifel mit dazu beigetragen hat, dass die Debatte heute derart breit und öffentlich geführt wird. Denn die DSW hat als erstes die Gehälter der deutschen Top-Manager öffentlich analysiert und damit auf Missstände aufmerksam gemacht.

Die DSW-Mitglieder können wahrlich stolz darauf sein, wie die Führung die Mitgliedsbeiträge einsetzt, um schonungslos zum Wohle der Anleger zu arbeiten. Dass dieses „Ehrenamt“ auch schon mal den ein oder anderen Aufsichtsratsposten mit sich bringt, für den es dann nebenbei noch rund 100.000 Euro p.a. gibt, sei den Aufklärern gegönnt, wenn da nicht eine Merkwürdigkeit in der Studie wäre:

Beispiel TUI: Bei dem Tourismuskonzern kletterte die variable Barvergütung der Vorstände binnen Jahresfrist um 164 Prozent. Berechnet wird das unter anderem nach „persönlichen Bemessungsfaktoren“, wie der an der DSW-Studie beteiligte Münchner Wirtschaftswissenschaftler Gunther Friedl erläuterte: „Welche dies genau sind, bleibt allerdings das Geheimnis der TUI-Führung.“

Mit der TUI-Führung meint der Professor auch den TUI-Aufsichtsrat, in dem seit mehr als 13 Jahren ein Vertreter der DSW sitzt und dort nicht nur zu kritisierende Gehaltsexzesse abnickt, sondern auch tatenlos zusieht, wie die Staatsanwaltschaft seit Jahren Ermittlungen gegen die TUI-Führung führt, die zumindest zum Teil in strafrechtlichen Anklagen mündeten. Lediglich das Verfahren gegen TUI-Vorstandschef Frenzel wurde plötzlich gegen eine Geldauflage eingestellt. Ob TUI dies zahlte, wurde bisher nicht beantwortet. Generell wünscht die DSW auch keine kritischen Fragen wegen TUI zu stellen. Dieses Jahr trieb man das Spiel darum sogar so weit, dass man einen TUI-Kritiker aus den eigenen Reihen ruhig stellte. Wo sollte das auch noch hinführen, wenn ein DSW-Vertreter Kritik an einem Aufsichtsrat übt, in dem ein anderer DSW-Vertreter sitzt. Vor so viel Aufklärung möchten die DSW-Funktionäre ihre zahlenden Mitglieder dann doch lieber schützen und halten sich beide Augen und Ohren zu.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: DSW: Auf beiden Augen blind (porschekiffer)




Suche

Ältere Artikel
25. November
·Staatsanwaltschaft Braunschweig: Dumm oder korrupt?
24. November
·freenet: Nicht so wild aufeinander losgehen
22. November
·Weggewappt: Landsberg und sein Bluetooth-LAN
21. November
·Bauer Verlag: Repro ist retro, Outsourcen ist in
·Lively mausetot
·Xing verliert den Chef (Update) ... doch nicht... oder doch? (Update 4)
·Post aus dem freenet-Königreich 3
·Ärger bei Solarwatt (Update 2)
20. November
·+EILT+ +Breaking News+ +BLITZ+
·Das Aus für watchberlin.de?

 
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich.