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Balda Balda: Zwei Drittel der Aktionäre gegen Aufsichtsrat Richard Roy
BOO Balda von lanu

08:08 Mittwoch, 30. Juli 2008

Richard Roy, der Aufsichtsratsvorsitzende der Balda AG, ist von den Aktionären empfindlich abgestraft worden. Zwei Drittel der anwesenden Aktionäre stimmten gegen eine Entlastung von Roy. Die Großaktionäre kritisieren insbesondere eine mangelnde Kontrolltätigkeit des Aufsichtsrats.

Richard Roy steht nun vor dem Problem, welche Konsequenzen er daraus zieht. Mit einem solchen Votum ist er gar nicht mehr haltbar. Jeder Aufsichtsrat mit einem Funken Ehrgefühl würde zurücktreten.

Ist ein Aufsichtsrat, der seiner Kontrollfunktion in so eklatanter Weise nicht gerecht wird, überhaupt noch tragbar für einen Aufsichtsratsposten bei irgendeinem Unternehmen? Diese Frage wird sich für Roy auch am 8. August bei der freenet-Hauptversammlung stellen. Die freenet-Großaktionäre werfen hier dem gesamten Aufsichtsrat vor, seiner Kontrolltätigkeit nicht ausreichend nachzukommen und wollen ihn auf der Hauptversammlung abwählen. Die Nähe zwischen Vorständen und Aufsichtsräten wird hier schon seit längerer Zeit kritisiert.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Balda: Zwei Drittel der Aktionäre gegen Aufsichtsrat Richard Roy (cyriad)
Roy wurde das Vertrauen entzogen. Der gesamte übrige Vorstand ist nur davongekommen, weil er zuvor zurückgetreten war. Unter diesen Umständen müsste er eigentlich auch zurücktreten. Tut er es nicht, zeigt das, dass er weder den Willen der Aktionäre respektiert, noch, dass er etwas auf das deutsche Aktiengesetz hält.


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