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Bundesregierung Die Merkel'sche leichte Unschärfe-Relation
KOLUMNE Bundesregierung von Lord Sinclair

17:37 Sonntag, 27. Juli 2008

Frau Merkel ist ja als Physikerin mit der Heisenberg'schen Unschärfe-Relation vertraut. Die besagt kurz und unverständlich, dass es unmöglich ist, für ein Teilchen gleichzeitig den Impuls und den Ort beliebig genau zu messen.
Man kann zwar sagen, wo ein Teilchen ist, aber nicht, wohin es wie schnell in Bewegung ist. Nur Wahrscheinlichkeiten lassen sich berechnen.

Frau Merkel hat neulich diese Heisenberg'sche Unschärfe vertieft und erweitert: Die Merkel'sche leichte Unschärfe-Relation!
Sie besagt, dass eine Bundeskanzlerin nicht gleichzeitig reden und wissen kann, worüber sie redet.

Bekannt wurde die Merkel'sche leichte Unschärfe-Relation, als sie im Juli in einem Interview erklärte, Hartz-IV-Empfänger bräuchten keinen Ausgleich für gestiegene Strompreise, weil ihnen die Strompreise ja sowieso bezahlt würden.

Nun werden Hartz-IV-Empfängern aber nur die Heizkosten bezahlt; für den Strom müssen sie selber blechen. Frau Merkel hat also ihre Entscheidung mit einer nicht existierenden Tatsache begründet. Im gewöhnlichen Sprachgebrauch nennt man das Lüge. Dann ließ sie ihren Kanzleramtssprecher dazu erklären: "Da hat sich eine leichte Unschärfe eingeschlichen".

Die Merkel'sche Unschärfe-Relation. Mit ihr wird endlich klar, dass Politiker gar nicht anders können, als Unsinn zu reden. Physikalische Naturgesetze sind nun mal nicht zu verleugnende Tatsachen. Ich schlage vor, dass als Übergang, bis sich alle an diese neue Erkenntnis gewöhnt haben, bei Politikeraussagen in den Nachrichten unten eingeblendet wird:
"Vorsicht! Merkel'sche leichte Unschärfe-Relation! Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Unsinn handelt, liegt bei 99 % - der Rest ist Heisenberg"





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Re: Die Merkel'sche leichte Unschärfe-Relation (hirnfurz)


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