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11:49 Sonntag, 29. Juni 2008
Die A.T.U. ist ein Kette von Autofahrerfachmärkten. Die Firma Auto-Teile-Unger wurde 2003 von ehemaligen Besitzer und Gründer Peter Unger für knapp 1 Milliarde Euro an den Finanzinvestor Doughty und Hanson verkauft. Diese verkaufte das Unternehmen dann an die die *Heuschrecke* KKR.
Durch die KKR wurde das gesamte ehemalige Management ausgetauscht und durch willfährige Marionetten ersetzt. Die Manager wechseln seitdem im Jahrestakt. Das Personal in den Filialen wurde ausgedünnt. Trotz Expansion blieb die Anzahl der Mitarbeiter weitgehend gleich. Durch diese Ausdünnung des Personals, geht das Konzept dieser Autofahrerfachmarkt-Kette nicht mehr auf, Autoteile im Shop zu kaufen und gleich einbauen zu lassen oder ohne Termin Reparaturen am Fahrzeug erledigen zu lassen. Gerade in Ballungsräumen geht bei der ATU fast nichts mehr ohne einen Termin Damit ist der Wettbewerbsvorteil des Schnellservice für die A.T.U. dahin. Termine kann man auch in einer billiger arbeitenden freien Werkstatt machen. In diesem Frühjahr wurden bereits 350 Mitarbeiter entlassen. Die Unternehmenskultur ist genau wie die Qualität der angebotenen Dienstleistungen den Bach runtergegangen. Die Mitarbeiter sind unzufrieden und entsprechend demotiviert. Die Rekmamationsquote steigt. In Tests von Automagazinen und Verbraucherorganisationen schneidet die ATU regelmäßig schlecht ab. Die Qualität der verkauften Ersatzteile hat nachgelassen, die Konkurrenz kalkuliert bessere Ersatzteil- und Servicepreise. Ein Beispiel im Grossraum Stuttgart kostet eine Arbeitsstunde der ATU 69 Euro, freie Werkstätten berechnen ca. 50 Euro. In Ostdeutschland liegt die ATU bei Ihren Stundenverrechnungssätzen höher als diverse Vertragshändler. Nun ist geplant, das Filialen welche unter 2 Millionen Euro Umsatz im Jahr liegen, von 2 Schicht in 1 Schicht Filialen überführt werden. Das heißt die Öffnungszeiten dieser Filialen werden reduziert. Diese Filialen werden dann bereits ab 18 Uhr statt bisher 20 Uhr schließen. Dadurch entsteht auch ein personeller Überhang, was zwangsläufig auf weitere Entlassungen hinauslaufen wird. Vom Umsatz her ist die Firma ATU derzeit insgesamt im Minus. Die Umsatzzahlen von 2007 wurden nicht erreicht. Wie die Manager der ATU (zur Zeit ein Herr Kern ehemals Volkwagen] mit weniger Personal und verringerten Öffnungszeiten den Umsatz erhöhen will, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Das Management ist derzeit auf dem besten Weg die Firma ATU an die Wand zu fahren. Quelle: http://www.atu.de
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