|
|
|
| Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare | ||
|
Menü
Erste SeiteDie Idee Boo melden Ruhmeshalle Kommentare Newsfeed Forum DCT Archiv Kontakt Galerien
InsiderBoo Final Booshaft Baron eCards Intern Echo Kolumne Presse Bootanischer Garten Login
RegistrierenPasswort vergessen ![]() ![]() ![]() ![]() Blogliste
LanuDon Alphonso Che Hal Faber Pud Girl Strappato Sven Scholz Jens Scholz Thomas Knüwer Dr. Dean Spreeblick Lumma Wirres Markus Grill Sethos Bloghoster
Twoday.netBlogg.de Blogger.de |
17:49 Mittwoch, 25. Juni 2008
Ist es nicht eine Frechheit von diesem Bilderbuch der „Reichen, Doofen, Schönen und Möchtegerne"?
Und es tickert nun schon seit etlichen Tagen merkwürdig und zweifelhaft über die Internetseite BUNTEmedia news+++news+++news+++ Aufregend erfolgreich: Bunte in der IVW Da vergleicht doch tatsächlich das „schickimicki“ Magazin BUNTE aus dem Burda-Verlag unverhohlen und ganz bewusst, also mit vollster Absicht „Äpfel mit Birnen“ oder besser ausgedrückt, ein "People-Magazin" mit einem aktuellen "Wochenmagazin", u.a. mit dem STERN aus dem Hause Gruner+Jahr Ganz bewusst negativ dargestellt wird die Entwicklung der verkauften Auflage von STERN, Gala und Vanity Fair, aber äußerst positiv die Daten der BUNTE. Da heißt es ganz provokativ: "BUNTE - Europas größtes People-Magazin - hat die Themen, die Woche für Woche begeistern. Wer bitte schön begeistert sich für so etwas eigentlich! Und es geht dann munter weiter: „ Während der Wettbewerb bei der Auflage zum Teil Federn lassen muss, verzeichnet BUNTE in der aktuellen IVW I/2008 Stabilität" Anschließend wird die „Entwicklung verkaufte Auflage“ und IVW-Daten vom 1.Quartal 2007 mit dem 1.Quartal 2008 verglichen. Ganz bewusst wird ein “People-Magazin“, die BUNTE mit einem „aktuellen Wochenmagazin“, dem STERN verglichen um sich positiv in der verkauften Auflage darzustellen. Das allein für sich ist schon äußerst gewagt, schreibt sich aber gut und zusätzlich wird noch der Eindruck verbreitet, da hat jemand 2,8 % Auflage verloren, nur wir, die BUNTE, nicht. Und weiter geht es: „Mit ihrer Leidenschaft für Menschen überzeugt BUNTE immer wieder am Kiosk und erreicht mit hochemotionalen Stories aus der Welt der Stars und Prominenten ein High Involvement ihrer Leserschaft. Dies beschert ihr ein klares Plus beim Einzelverkauf gegenüber dem Stern“. „Für erfolgreiche Markenkommunikation ist BUNTE ein aufregend unwiderstehliches Umfeld - auch angesichts ihrer Wirtschaftlichkeit. BUNTE ist einfach effizienter als der Wettbewerb“. Was denkt sich die BUNTE eigentlich dabei, gegen einen Mitbewerber eine solche Breitseite abzufeuern und dazu noch mit total verdrehten Argumenten. Meint dieses „People-Magazin“ denn allen Ernstes, es wäre das herausragendes „Wochenmagazin“ , mit journalistischem Anspruch. BUNTE (Burda) und anderen Zeitschriftenverlage müssen doch wissen, dass sie: 1. alle im gleichen, mit vielen Löchern versehenen Boot sitzen und 2. das gleiche Sprachrohr, nämlich die private Zählorganisation, IVW, Berlin haben. Es ist in meinen Augen nur noch eine Frage der Zeit, wann der „elitäre“ Haufen absäuft... Naja, die Bunte-Macher sollen nur immer fest dran glauben, sie wären die EFFIZIENTESTEN, GRÖßTEN, BESTEN und CLEVERSTEN. Es ist schon fast fahrlässig und kriminell die Behauptung aufzustellen und der Öffentlichkeit bzw. der werbenden Wirtschaft und Agenturen zu präsentieren: „Entwicklung BUNTE - verkaufte Auflage 1. Quartal 2008 ...718.576 Exemplare“, denn die wirklich verkaufte Auflage der BUNTE ist EV-Verkauf 344.218 Exemplare und Abonnenten-Verkauf 116.651 Exemplare, ( also wenig genug). Alle weiteren, von BUNTE für eine verkaufte Auflage gehaltenen Mengengrößen sind Fantastereien in Verbindung mit der IVW. Und weiter geht's mit den Bordexemplaren 102.610 Exemplare und Lesezirkel mit sehr stattlichen 150.070 Exemplaren. Nur diese beiden Summen einer „verkauften Auflage“ zuzuschlagen, ist absolut irrig, fragwürdig und arglistig. Denn das sind immerhin mehr als 39% einer Auflage, die durch „absolut Nichts“ zu belegen sind... ...aber dem Kunden berechnet werden. Ich beobachte den Zeitschriften-Markt weiter und ich werde weiter berichten, neutral und objektiv, auf jeden Fall aber Salz in die Wunden der Verlage schütten... speziell in die Wunden von FOCUS, SPIEGEL, STERN und HÖRZU. Quelle: www.bunte-media.de www.ivw.eu www.gujmedia.de Link: Stern, Auflage/Reichweiten Quelle: http://www.bunte-media.de
Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: BUNTE (Burda) schießt scharf gegen den STERN (Gruner+Jahr)... (tknuewer)
Es ist schön, dass Sie sich um solche Pressemitteilungen kümmern möchten. Aber bitte schauen Sie die Begrifflichkeit genau durch. "Verkaufte Auflage" ist ein feststehender Begriff, der sich so berchnet, wie Burda das tut. Die Zahlen sind also korrekt. Bordexemplare, beispielsweise, gelten als verkauft, weil die Verlage ein paar Cent dafür bekommen. Das kann man gut finden oder auch schlecht. Aber: Man kann keinen Verlag angreifen, weil er in einer Pressemitteilung, die sich an die Fachmedien richtet, die Begrifflichkeit dieser Klientel benutzt.
Natürlich sehe ich auch das Problem: Der Medien-Outsider weiß das eben nicht. Andere Branchen würden wahrscheinlich irgendeinen englischen Schwurbel-Terminus erfinden, dann gäb es keine Verwechslungsgefahr. Aus genau der von ihnen angesprochenen Kritik an dem Verkaufs-Begriff werden ja auch Bordexemplare & Co. gesondert ausgewiesen. Und die End-Adressaten dieser Pressemitteilung - die Media-Agenturen und Werbekunden - wissen genau, wie sie die Zahlendetails zu nehmen haben. Und damit wären wir dann bei Ihrer anderen Kritik. Denn Bunte und Stern zu vergleichen ist durchaus legitim. Ob im Lesermarkt, das weiß ich nicht. Im Anzeigenmarkt aber durchaus. Und der hohe Anteil der Bord- und Lesezirkelexemplare beweist ja, wie wichtig dieser nun mal ist. Also: Auch ich mag den Ton dieser Jubelmeldungen nicht. Diese aber richtet sich eben an ein Fachpublikum und ist dort inhaltich nicht dramatisch falsch.
Re: BUNTE (Burda) schießt scharf gegen den STERN (Gruner+Jahr)... (wipertilover)
Sehr geehrter Herr Thomas Knüwer,
wenn ich Ressortleiter bei der Verlagsgruppe Handelsblatt wäre, würde mein Kommentar vielleicht ähnlich ausfallen. Aber Gott sei Dank bekomme ich mein Salär von anderer Seite und kann somit meine Meinung frei und ohne Einschränkungen äußern. Die alte Volksweisheit:“ Wessen brot ich ess, dessen Lied ich sing“, trifft bei mir nicht zu. Natürlich habe ich den „INSIDER“ etwas auf die Spitze getrieben, denn wer würde denn die Wirklichkeit/Wahrheit verstehen, wenn sie sachlich und emotionfrei dahinplätschern würde. Aber richtig sind auf jeden Fall die im „INSIDER“ gemachten Äußerungen, Daten und Fakten. Mir ist sehr wohl geläufig, was z.B. Bord- oder Lesezirkelexemplare bedeuten oder Freistücke und sonstige Verkäufe sind. Ich mache den Job als Medienjournalist schon mindestens 25 Jahre und habe das ganze Theater des Auflagenbetrugs, teilweise hautnah miterlebt. Denken sie bitte an die Motor Presse, Stuttgart oder die Betrügereien der SPD nahe stehenden DDVG und die gewaltigen Auflagenbetrügereien bei der HÖRZU. Warum sind diese Auflagenbetrügereien denn passiert, ich will es hier in einem Satz schreiben: „weil sich alle Verlage mit der IVW ein „Abrechnungssystem geschaffen haben“. Ich möchte aus bestimmten Gründen darauf nicht näher eingehen. Denn genau an dieser Schnittstelle trenne sich unsere Meinungen gewaltig. Verlageobjekte, die quasi verschenkt werden, sie hatten so schön den Terminus „ein paar Cent“ gewählt, ist doch das Problem schlechthin. Sie haben selbst geschrieben, „das kann man gut finden oder auch schlecht“ und haben ihre Meinung offen gelassen... Ich allerdings finde es absulut schlecht. In meiner langen Erfahrung mit dem Medium „Verlage und IVW“ hatte man bewußt die Begriffe Fachmedien und Werbekunden oder Agenturen vermieden, denn im Umkehrschluss würde es ja bedeuten, der Leser, mündige Bürger und Medieninteressierte hat sich für die wahren Vorgänge nicht zu interessieren, denn der ist dumm und alle „Profis“ wissen ja Bescheid, wie es „abläuft“. „Dramatisch falsch ist allein die Annahme“ zu behaupten, dem „Fachpublikum“ kann man alles verkaufen. Vor dieser Annahme warne ich schon jetzt. Zum guten Schluß noch eine Anmerkung: Mein „INSIDER“ wurde bei der „BooCompany“ plaziert und nicht beim Handelsblatt; schade eigentlich! Sehr geehrter Herr Thomas Knüwer, wenn ich Ressortleiter bei der Verlagsgruppe Handelsblatt wäre, würde mein Kommentar vielleicht ähnlich ausfallen. Aber Gott sei Dank bekomme ich mein Salär von anderer Seite und kann somit meine Meinung frei und ohne Einschränkungen äußern. Die alte Volksweisheit:“ Wessen brot ich ess, dessen Lied ich sing“, trifft bei mir nicht zu. Natürlich habe ich den „Insider“ etwas auf die Spitze getrieben, denn wer würde denn die Wirklichkeit/Wahrheit verstehen, wenn sie sachlich und emotionfrei dahinplätschern würde. Aber richtig sind auf jeden Fall die im „Insider“ gemachten Äußerungen, Daten und Fakten. Mir ist sehr wohl geläufig, was z.B. Bord- oder Lesezirkelexemplare bedeuten oder Freistücke und sonstige Verkäufe sind. Ich mache den Job als Medienjournalist schon mindestens 25 Jahre und habe das ganze Theater des Auflagenbetrugs, teilweise hautnah miterlebt. Denken sie bitte an die Motor Presse, Stuttgart oder die Betrügereien der SPD nahe stehenden DDVG und die gewaltigen Auflagenbetrügereien bei der HÖRZU. Warum sind diese Auflagenbetrügereien denn passiert, ich will es hier im Moment in einem Satz schreiben: „weil sich alle Verlage mit der IVW ein „Abrechnungssystem geschaffen haben“. Ich möchte aus bestimmten Gründen darauf nicht näher eingehen. Denn genau an dieser Schnittstelle trenne sich unsere Meinungen gewaltig. Verlageobjekte, die quasi verschenkt werden, sie hatten so schön den Terminus „ein paar Cent“ gewählt, ist doch das Problem schlechthin. Sie haben selbst geschrieben, „das kann man gut finden oder auch schlecht“ und haben ihre Meinung offen gelassen... Ich allerdings finde es absulut schlecht. In meiner langen Erfahrung mit dem Medium „Verlage und IVW“ hatte man bewußt die Begriffe Fachmedien und Werbekunden oder Agenturen vermieden, denn im Umkehrschluss würde es ja bedeuten, der Leser, mündige Bürger und Medieninteressierte hat sich für die wahren Vorgänge nicht zu interessieren, denn der ist dumm und alle „Profis“ wissen ja Bescheid, wie es „abläuft“. „Dramatisch falsch ist allein die Annahme“ zu behaupten, dem „Fachpublikum“ kann man alles verkaufen. Vor dieser Annahme warne ich schon jetzt. Zum guten Schluß noch eine Anmerkung: Mein „INSIDER“ wurde bei der „BooCompany“ plaziert und nicht beim Handelsblatt; schade eigentlich!
Re: Re: BUNTE (Burda) schießt scharf gegen den STERN (Gruner+Jahr)... (tknuewer)
Zunächst: Ich bin nicht Ressortleiter, oder hab ich das falsch verstanden?
Eigentlich sind wir, glaube ich, auf der selben Seite. Auch ich halte diese Auflagenvertuscherei für ein Problem der Branche (ebenso wie das dopen von Klickzahlen über Bildergalerien & Co.). Nur hab ich das Gefühl, Sie werfen Burda vor, einen gebräuchlichen Fachterminus zu verwenden. Burda macht an sich, so ich das richtig sehe, keinen einzigen Fehler. Der Verlag legt in seiner Pressemitteilung Fakten zu seinen Gunsten aus. Aber: Dafür ist PR nun mal da. Und wir Journalisten sind dazu da, solche PR auseinander zu nehmen. Zu behaupten aber, Burda lüge finde ich in diesem spezifischen Fall schwierig.
Wipertilover scheißt scharf (noergler)
Enzephalopathien können durch Intoxination, Krankheitserreger und Durchblutungsstörungen hervorgerufen werden, oder eben durch eine 25-jährige Tätigkeit als Medienjournalist.
Im "Stern" ein Blatt mit journalistischem Anspruch zu sehen, ist degenerativ. Worin sollte der bestehen? In den plötschigen Sex-Themen? In der Knut-Fotostrecke? In den Feuchtgebieten: "An Ausschnitte bis zum Bauchnabel hat man sich schon fast gewöhnt. Schrill wird es erst, wenn sich der Ausschnitt von unten nähert und den Blick auf den Schritt frei gibt"? Es folgt, wir ahnen es bereits, eine Fotostrecke. Wer Mediaplanung aus der Praxis kennt - Medienjournalist darf man dafür nicht sein -, weiß, dass Knüwers Richtigstellungen stimmen. Und Mediaplaner haben zwar das Pulver nicht erfunden, wissen mit den ihnen vorgesetzten Daten aber umzugehen. Es muß am Hirnleidenden zusätzlich eine Lobotomie durchgeführt werden, wenn man erreichen möchte, dass der Ärmste die Zahlenpräsentation der "Bunten" mit dem - übrigens auf Dotcomtod hingebungsvoll begleiteten - Betrugsskandal der "Motorpresse" im Jahre 2001 in einen Topf wirft, denn dieser Verlag hatte sich gerade nicht an das übliche Verfahren gehalten, sondern Zahlen gefälscht, um die IVW zu täuschen, die mit dem Hinauswurf der "Motorpresse" reagierte. Es war der GAU. "Ich beobachte den Zeitschriften-Markt weiter und ich werde weiter …" Da steht uns was bevor. |
![]() Suche
Ältere Artikel
|
||||
|
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich. |
||||||