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07:51 Freitag, 20. Juni 2008
Frühere Beteiligung der Deutschen Bank in Verdacht.
Bis zum Jahr 2003 hat offenbar die Exportgesellschaft Lincas als schwarze Kasse für Siemens gedient. Brisant dabei: Lincas gehörte zur Hälfte der Deutschen Bank. Ein Handelsunternehmen, bei dem die Deutsche Bank größter Anteilseigner war, soll also als schwarze Kasse für Siemens gedient haben. Dass die Deutsche Bank bei Lincas auch sonst eine größere Rolle einnahm als die beiden anderen Mitgesellschafter, ergibt sich darüber hinaus aus der Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Der wurde jahrelang von Jürgen Krumnow geleitet, einem früheren Vorstand der Deutschen Bank.
Im vergangenen Jahr hat Ackermann noch gesagt: "Wenn in der Deutschen Bank systematisch solche Dinge aufbrechen würden, würde ich morgen zurücktreten." Dann darf man ja gespannt sein, wie lange Ackermann noch für seinen Rücktritt braucht. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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