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GEZ GEZ - Stasimethoden nicht nur wie bei Lidl und ein Verwaltungsdurcheinander
INSIDER GEZ von Schnüffelnase

21:06 Donnerstag, 15. Mai 2008

An einem Abend so gegen 20 Uhr wollte ich nochmal aus dem Haus um eine Überweisung zur Bank zu tragen. Als ich an die Haustüre an der Straßenseite kam sah ich einen Mann mit einem Schreibbrett in der Hand. Ich öffnete die Türe und er fragte mich ob ich den Herrn Mann (Name geändert) kenne. ich: "Nein den kenne ich nicht, was ist mit ihm?" Der Fremde: Der wohnt im Nachbarhaus" und er müsse zu ihm. Er folgte mir in den Innenhof wo die Türen zu den beiden benachbarten Häusern sind und sagte "Ich komme von der GEZ". Ich zeigte ihm den Weg und schloß ihm im Nachbarhaus auf. Herr Mann war nicht zu Hause. Danach verließ er die Wohnanlage wieder Richtung Straße.

Nun war ich aber neugierig geworden was als nächstes geschieht. Ich folgte Ihm.

Er ging hastigen Schrittes die Straße entlang und murmelte, aber so laut daß ich es verstand: "Das Haus ist o. k.". Beim nächsten Haus die gleiche Prozedur. ... Er bemerkte mich und wollte meinen Namen wissen. Ich gab ihn meinen Namen und sagte daß ich GEZ-Gebühren ordnungsgemäß bezahle. Nun entfernte ich mich. Beim Eckhaus klingelte er. Wo wollte ich genau wissen. Ich näherte mich nochmals und sah wo er im Begriff war in eine Wohnung hineinzugehen. Dann verschwand ich so daß er mich nicht mehr sehen konnte und drehte eine Runde um den Block gegenüber.

Die Wohnung in die der GEZ-Kontrolleur hineinging wird von einem Südländer bewohnt der Deutsch kann und der mich mal zu einer ausgiebigen Sylvesterfeier einlud. Seine Lebensgefährtin kann sicherlich kein Deutsch, soweit ich das mitbekam. Sie war zwar bei der Feier in der Wohnung, feierte aber nicht mit uns mit.

Nach der Runde Um den Block kam ich wieder auf der Straße bei dem besagten Eckhaus an. Der Südländer kam gerade mit einer gefüllten Plastiktüte an und wollte in seine Wohnung hineingehen. Bei der Sylvesterfeier wurde ich von ihm als Nikolaus verkleidet und er machte ein paar Fotos von mir. Als ich mich näherte erkannte er mich gleich... "ach der Nikolaus, aber das Foto ... finde ich im Momemt nicht". Von seinem Glück mit der GEZ wußte er noch nichts, da nur seine Lebensgefährtin beim Besuch der GEZ daheimgewesen sein konnte.

Über das Ganze habe ich natürlich gründlich nachgedacht: Die GEZ muß ein (wahrscheinlich elektronisches) Adreßverzeichnis aller Einwohner haben von dem sie ihre bezahlenden Kunden abzieht beziehungsweise herauskürzt. Der Rest bekommt von den Kontrolleuren dann einen Besuch abgestattet. Die Kontrolle funktioniert in Einheiten von einem Haus:
Haus sauber, alle bezahlt -> weitergehen
einer nicht bezahlt -> bein schwarzen Schaf klingeln

2 Tage später...

Vom Südländer habe ich nun das Nikolausfoto. Er hat mir auch erzählt daß er für seine alleinlebende verstorbene Mutter nun auch noch GEZ-Gebühren bezahlen soll obwohl er versucht hat sie ordnungsgemääß abzumelden :-(





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: GEZ - Stasimethoden nicht nur wie bei Lidl und ein Verwaltungsdurcheinander (Martin Stein)
Re: GEZ - Stasimethoden nicht nur wie bei Lidl und ein Verwaltungsdurcheinander (99gradcelsius)
Re: GEZ - Stasimethoden nicht nur wie bei Lidl und ein Verwaltungsdurcheinander (porschekiller)
ja, das mit der neuen Rubrik (HansMeise)
Re: GEZ - Stasimethoden nicht nur wie bei Lidl und ein Verwaltungsdurcheinander (Schnüffelnase)
Re: Re: Nachtrag (Schnüffelnase)
unterhaltsam... (lanu)
Ja, das schon (HansMeise)
Re: Ja, das schon (lanu)
Re: Re: Ja, das schon (porschekiller)
Re: Re: Re: Ja, das schon (lanu)
@pk: das mit dem *uns* (HansMeise)




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