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09:50 Samstag, 26. April 2008
Das ist ja wie in schönen alten Uhrenbacher-und-wie-sie-alle-hießen-Zeiten: Pro7Sat.1 erlebt massive Gewinneinbrüche. Der mit über 3 Milliarden verschuldete Klamauksender-Konzern droht an einem neuen Vergütung- und Rabattsystem für Werbezeiten zu scheitern. Das würde so natürlich dort niemand so aussprechen, im Geigentiel gibt man sich betont fröhlich, Spaßgesellschafts-TV eben.
Wie die Verhältnisse wirklich aussehen zeigt hingegen der Rücktritt (oder sollte frau sagen: Die Rücktretung) des Marketingvorstands Peter Christmann. Nachdem der Konzern mit dem Aufkauf von SBS in erster Linie Schulden eingekauft hat, stellt sich die Frage, ob die ganze Expansionsstrategie (Kauf u.a. von billiger.de, wer-wesis-was.de und MyVideo) gescheitert ist.Zwar sind ein Umsatzrückgang von 2% und ein Gewinnrückgang von gut 25% noch nicht wirklich dramatisch. Anders sieht es hingegen aus, wenn in Betracht gezogen wird, dass die Schulden über dem 2007er Jahresumsatz von 2,7 Mrd. Euro liegen. Ha, was für ein herrlicher, kapitaler Media/New-Media-Boo wie in besten Downturn-Zeiten, ich könnte nostalgisch werden! Hans, den Cashburn-Rechner! Halali! Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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