|
|
|
| Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare | ||
|
Menü
Erste SeiteDie Idee Boo melden Ruhmeshalle Kommentare Newsfeed Forum DCT Archiv Kontakt Galerien
InsiderBoo Final Booshaft Baron eCards Intern Echo Kolumne Presse Bootanischer Garten Login
RegistrierenPasswort vergessen ![]() ![]() ![]() ![]() Blogliste
LanuDon Alphonso Che Hal Faber Pud Girl Strappato Sven Scholz Jens Scholz Thomas Knüwer Dr. Dean Spreeblick Lumma Wirres Markus Grill Sethos Bloghoster
Twoday.netBlogg.de Blogger.de |
12:18 Donnerstag, 24. April 2008
Nach Betrugsvorwürfen über gefälschte Bilanzen wurden Vorstandschef Frank Thielert und Finanzvorstand Roswitha Grosser mit sofortiger Wirkung entlassen.
Nach Informationen, die dem Sentinel aus erster Hand vorliegen, wird heute noch ein Insolvenzantrag gestellt. Allerdings muss das nicht das Ende sein. Die Technik ist eine Menge wert und eventuell ist einer der Kunden bereit, Thielert zu übernehmen. Die Aktie ist heute nochmal um fast 70% gefallen. Quelle: http://www.thielert.com/
Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Das wär ja zu schön (HansMeise)
um wahr zu sein, wenn da das Licht jetzt endlich ausgeht.
Re: Das wär ja zu schön (YingYangdeYangYong)
Und darf man mal fragen, warum ?
Bilanzbetrug ist zwar keine schöne Sache, aber zumindest wurde hier keine heisse Luft entwickelt, sondern zwei sehr konkurrenzfähige Dieselflugmotoren, für die sogar ein sehr amerikanisch orientiertes Unternehmen langfristige Abnahmeverträge anbot bzw immer noch anbietet. Dahinter steht harte Arbeit vieler Ingeneure, Tester, Dokumentatoren usw .... und die Familien dahinter. Man sollte das mit anderen Heissluft-Unternehmungen, die zu Recht angeprangert werden, nicht in einen Topf werfen. Das rechtfertigt keinen Bilanzbetrug, ist aber nachvollziehbarer, wenn einem so kurz vor einem Ziel (Jahre sind in der Aviationsindustrie nichts) das Geld ausgeht. Andere Unternehmungen wie eine LB werden mit Milliarden gerettet - obwohl eine Schliessung billiger gewesen wäre - und hier passiert nichts, obwohl Werte dagegen stehen ... nicht nur heisse Luft.
Re: Re: Das wär ja zu schön (porschekiller)
"Und darf man mal fragen, warum ?"
Zahlungsunfähigkeit ist keine Technologie- oder Ich-hau-hier-150%-Arbeit-rein-Frage. Weniger an dem Ich-arbeite-also-bin-Ich-Status-Glauben bringt mehr Glaubwürdigkeit gegenüber einem selbst. Diejenigen, die ihre Jobs als selbstverlängernd und unkündbar empfinden und dann noch Betriebsräte als natürliche Feinde ihrer nicht vorhandenen "Selbst-Entwicklung" bezeichnen, sind nicht mehr in unserem Solidaritäts-System anwesend. Wenn ihr wollt, kauf ich mir Euren Mercedes für 20 Euro auf'm Billig-Korso. Ihr seid so scheisse und ihr schämt Euch noch nicht mal...
Re: Re: Re: Das wär ja zu schön (YingYangdeYangYong)
Naja Polemik bringt es wirklich. Nein ich empfinde mich nicht als Scheisse.
Es ist tragisch, dass Du als Aussenstehender der Arbeitswelt den Unterschied zwischen wirklicher Leistung und Luftnummern nicht mehr fähig bist, zu begreifen. Wer Firmen nur als Erfüllungsgehilfe der persönlichen Notwendigkeit des Broterwerbs sieht, kann natürlich in dieser Insolvenz des Unternehmens keine Tragik erkennen. Diese persönliche Armut sollte man aber nicht auf alle Menschen übertragen oder gar als Bewertungsmasstab verwenden.
Meine "Schadenfreude"... (HansMeise)
... bezieht sich (wie immer) auf die Abzocker an der Spitze und nicht auf die - wie immer in solchen Fällen - im Regen stehenden Mitarbeiter, die womöglich jetzt ihre Jobs verlieren.
Bedauerlicherweise lässt sich eine Betrügerei so gut wie nie beenden, ohne dass es "Bauernopfer" gibt.
Wer eine *kleine* Leistung wie die Entwicklung eines Motors (HansMeise)
dazu missbraucht, gutgläubige Anleger (und dumme Banken, aber das fällt ja wiederum auf uns alle zurück) zum Abzocken von zig Millionen zu nutzen, mit dem habe ich kein Mitleid.
Gut, dass diesen seit Jahren bekannten Schweinereien jetzt ein Ende gemacht wird. Ach ja: Die Technologie wird - sofern sie wirklich was taugt - sicherlich nicht mit dem Unternehmen untergehen, sondern aus der Insolvenzmasse heraus von jemandem gekauft werden. Falls auch das nicht geschieht, war wohl selbst die Entwicklungsleistung eher nicht wirklich viel wert.
Re: Der Flugzeugmotorenhersteller Thielert AG meldet noch heute Insolvenz an. (widowmaker)
Flugzeugmotoren sind kein geschnitten Brot,
von den Entwicklungskosten mal abgesehen sind defacto alle Neuentwicklungen für GA den Bach runter gegangen weil die Lizensierungskosten bei der FAA für neue Motoren extrem hoch sind und gleichzeitig die die dafür verlangenten und festgelegten Wartungsintervalle extrem kurz. Und das macht neue Motoren richtig teuer (auch im Unterhalt).
Nu ists nen Boo (NoFater)
Noch nicht ganz (HansMeise)
jedenfalls technisch gesehen - das war ja erst die TOCHTERfirma der Thielert AG, wobei's bei der Mutter auch bloß eine Zeitfrage sein kann
@ HansMeise (widowmaker)
nö, die Ingenieure machen schon eine gute innovative Arbeit, aber die Rahmenbedingungen haben sich seit 1950 kaum geändert. Und das ist die eigentliche Krux des ganzen.
Bei den Props ists der Avro Lycoming immer noch state of the art und bei den Axialturbinen, mmmhhh keine Ahnung. Wenn man dann als Firma Flugdieselmototen entwickelt (wie weiland Junkers) ist das alles ganz richtig, nur die Zulassungsbehörden spielen nicht mit. Die Abnahme und Zulassung kostet Unsummen und die Flugzeugeigner legen danach ganz gerne bei jedem verkürzt Wartungsinterval (da ja noch neu auf dem Markt und bis dato keine Erfahrungsberichte) 30.000 Dolores + X hin, das kann keiner finanzieren, der nicht irre ist. So teuer kann kein Spass sein, den man sich mal eben aus der Privatschatulle leistet. |
![]() Suche
Ältere Artikel
|
||||
|
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich. |
||||||