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12:46 Samstag, 23. Februar 2008
2 Jahre 9 Monate ohne Bewährung für den Ex-VW Betriebsratschef Volkert. Sein Verteidiger spricht von "Klassenjustiz", weil Peter Hartz mit der Staatswanwaltschaft dealen durfte und mit einer Bewährungsstrafe davonkam. Was will der Mann eigentlich? Dass sein Mandant bei veruntreuten 2 Millionen auch recht milde davonkommen soll?
Oder will er uns sagen, dass knapp drei Jahre noch viel zu wenig sind? Volkert mach derweil Piëch madig, der immer noch so tun darf, als hätte er von alldem nix gewusst. VW geht zur Tagesordnung über. "Krasser Fall von Klassenjustiz". Wundert sich noch irgendwer? Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: VW: Volkert rückt ein (klaus0155)
Ohne die ganze Angelegenheit nochmals durchzukauen:
Ein arges Gschmäckle hat das Ganze schon. Volkert ist also der Anstiftung und Beihilfe zur Untreue schuldig befunden worden, darüber hinaus des Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz. Der Verstoß gegen das BetrVerfG kann ja wohl "nur" in der Annahme von Begünstigungen gelegen haben, geimeinhin keine Tat, die mit Knast bedroht ist, sondern mit dem Verlust des Betriebsratsmandats. "Anstiftung und Beihilfe zur Untreue" heißt konsequenterweise, dass die Untreue auch jemand begangen haben muss.... ...womit wir wieder bei P.H. angekommen wären. In der Gesamtschau komme ich nicht umhin, doch das Gefühl haben zu müssen: vor Gericht sind alle gleich, manche aber ein bißchen gleicher..
Re: VW: Volkert rückt ein (dirtypicture)
Der ist wirklich gut weg gekommen, zu gut, finde ich. Er ist der Arbeitnehmer-Vertreter gewesen. Der, der für die Arbeiter und deren Interessen einzutreten hat. Statt dessen hat er sich übler aufgeführt, als Piech selber.
Er hat sich eine brasilianische Nutte auf Firmenkosten gehalten. Er hat der runde 350 T€ zugeschoben. Und er hat sich Millionen in die eigene Tasche gesteckt. Was soll man mit einem gewerkschaftlichen Arbeitnehmervertreter machen, der das tut? Ihm Bewährung geben?? Sorry - sowas gegört eingeknastet. Und sein selbstmitleidiges Gejammer ... nachdem er sich jahrelang aufgeführt hat, wie der übelste Frühkapitalist es nie getan hätte - eklig, sowas! Hartz war Vorstand, Arbeitgeber, der hat seine Leute nicht verraten - im Gegenteil. Und sich nicht wesentlich persönlich bereichert. Und Gebauer war der Trottel für die Drecksarbeit. wurde mit dem kleinen Geld abgespeist .... Ich finde, das ist endlich mal ein Fall, wo es passt, was vom Gericht geurteilt wurde. Jetzt noch was ähnliches für Zumwinkel und ich bin etwas zufriedener mit der bundesdeutschen Justiz. |
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