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09:21 Sonntag, 17. Februar 2008
Klaus Zumwinkel hat's voll erwischt: Bis Mittwoch ein hochangesehener Manager, am Donnerstag vor laufenden Kameras von der Polizei abgeholt, am Freitag Job und Ehren los. Die FTD fühlt sich an die lange Latte der Manager-Skandale aus der letzten Zeit erinnert und die Zeit meint: "Der Fall Zumwinkel erregt uns, weil es einen Menschen in einer herausragenden Position trifft."
Demnach wäre der Fall Zumwinkel also einfach ein weiteres moralisches Lehrstück von einem Geldsack, der den Hals nicht voll genug kriegen kann. Der ecoblog nennt fünf Gründe, warum das allenfalls die halbe Wahrheit ist. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Ja klar, wo stand denn die Post vor Zumwinkel? (hamwanich22)
..........
Re: Ja klar, wo stand denn die Post vor Zumwinkel? (porschekiller)
Genau da, wo sie heute auch steht. Zumwinkel kam kurz nach der Postreform 1 und konnte von der Teilprivatisierung profitieren. Postreform 2 war durch die Maueröffnung aus der Not geboren, sich Geld beschaffen zu müssen. Auch da hat er politische Motive genutzt, um sich als "Macher" feiern zu lassen. Er hat jahrelang alles verhindert, was ihm seine Manager-Reputation hätte kosten können (Remember: 2003 war er Manager des Jahres).
D.h.: Er hat alle Risiken mit Rückendeckung der Bundesregierungen (warum zahlt die Briefpost immer noch keine Mehrwertsteuer???) abgewehrt und den Konzern Post/Postbank damit in die missliche Situation gebracht, zwar jetzt grösster Logistik-Dienstleister der Welt zu sein, aber für Anleger keine Phantasie zu generieren. Wer möchte auch in einen Konzern investieren, der Service permanent abbaut und parallel seine Produkte durch miserabelste Beratungsleistung (sprich: Postfiliale) verkaufen will? |
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