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22:34 Donnerstag, 14. Februar 2008
Momentan dürfte in den Etagen des Verlages Alex Springer, ja, dem gehören BILD und Welt, wohl keine gute Laune angesagt sein: Die Handwerkerauktionsplattform Profis.de ist eingestellt.
Dabei klang das beim Start doch sooo gut: Auf Profis.de können Auftraggeber ihre Aufträge einstellen die von PC-Installationen über Textarbeiten bis hin zum Fliesen verlegen reichen. Bei der Auftragsvergabe kann der Auftraggeber sich für den Anbieter entscheiden welcher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. [...] Nun gut, sowas gibts schon länger. Nennt sich dann My-Hammer.de oder Blauarbeit. Eine besondere Beziehung zu My-Hammer konnte man den Profis jedenfalls nicht unterstellen: Die Domain Profis.com nämlich gehört - tada - My-Hammer.de. Echte Profis schauen in der Regel vorher ob eine Domain frei ist oder nicht bevor man startet. Na ja, immerhin gibts noch eine hybsche Sammlung von Fragen und Antworten zum Abschied für die Kundschaft. Drei Fragen bleiben allerdings offen: Was geschieht eigentlich mit den Daten, mit denen man sich angemeldet hat? Liegen die bei denen noch rum? Werden die automatisch gelöscht? Aber das werden die Profis einem doch sicherlich flott beantworten können... Quelle: http://www.profis.de/detail.html
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Re: (gdl)
Wie man sieht und schon bei PIN gesehen hat, lässt sich scheinbar die eigene Kohle nicht so leicht verbrennen wie fremde.
Selbsterfahrungsbericht Müllportale (porschekiller)
Rückwärtsauktionsportale - geh' misch fott. Hatte mal nach Baumfällern (für'n Gatten (Garten!)) auktioniert und Folgendes "ersteigert": Angemeldete angebliche "Fachkräfte" entpuppten sich als völlige Hobby-Säger mit Ausrüstung vom Praktiker-Wühltisch, denen ich (da für einen 1-Mann-Job komplett mit siebenköpfiger Familie aufgelaufen) lieber die Feuerwehr und den Notarzt zur Hilfe gerufen hätte, statt dafür auch noch Kohle latzen zu müssen.
Die eigentlichen Fachkräfte melden sich latürnich nicht dort an, um dooferweise Provision für ersteigerte Aufträge zahlen zu müssen - sie nöhlen in den frei zugänglichen Kommentar- und Forenspalten über die angemeldeten Idioten so lange rum, bis sich der entnervte Auktions-Einsteller bei denen direkt meldet, um sein Problem endlich gelöst zu bekommen. No Business für MyHammer & Co.
Re: Selbsterfahrungsbericht Müllportale (strappato)
Andere Variante: Die Handwerker melden myhammer den Auftrag als nicht zustandegekommen. Geld fliesst sowieso brutto für netto. Und der Auftraggeber darf dann myhammer Gründe für den Auftragsstorno nennen. Kann er nicht einmal widerlegen, weil er hat ja keine Rechnung...
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