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19:58 Sonntag, 13. Januar 2008
Es ist schon Klasse, wie man sich die Realität zurechtlügen kann. Der neue Chef der PIN-AG Horst Piepenburg erklärt, es gäbe keinen Grund, sich allzu große Sorgen über die Zukunft der PIN AG zu machen, denn da wären "mehr potenzielle neue Geldgeber als erwartet". Was sich eben noch wie "Turnaround möglich" anhört, liest sich ein paar Sätze später ganz anders.
Da erklärt er nämlich, dass mittlerweile 17 der 91 regionalen Pin-Töchter insolvent sind - weitere Insolvenzen seien zu erwarten: "Es kann die Hälfte betreffen, zwei Drittel oder fast alle". Auch eine Insolvenz der Luxemburger Holding sei nicht auszuschließen. Für mich liest sich das wie "Isch abe fertig", und nicht wie ein Silberstreif am Horizont. Da ich aber allem, was zum Springer-Konzern gehört, ohnehin Pech und Schwefel wünsche, und Herrn Zumwinkel einen für einer der wenigen wirklich integren deutschen Konzernlenker halte, freut mich das Ganze. Auch wenn es für die kleinen PIN-Boten, die mir Leid tun, scheiße ist. Aber ey, was man denen gezahlt hat, kriegt man beim Pizzaservice auch. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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