|
|
|
| Erste Seite | Die Idee | Boo melden | Ruhmeshalle | Kommentare | ||
|
Menü
Erste SeiteDie Idee Boo melden Ruhmeshalle Kommentare Newsfeed Forum DCT Archiv Kontakt Galerien
InsiderBoo Final Booshaft Baron eCards Intern Echo Kolumne Presse Bootanischer Garten Login
RegistrierenPasswort vergessen ![]() ![]() ![]() ![]() Blogliste
LanuDon Alphonso Che Hal Faber Pud Girl Strappato Sven Scholz Jens Scholz Thomas Knüwer Dr. Dean Spreeblick Lumma Wirres Markus Grill Sethos Bloghoster
Twoday.netBlogg.de Blogger.de |
11:27 Samstag, 12. Januar 2008
Die 2007 fusionierte freenet AG hat kürzlich ihre
Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex online gestellt. Im Großen und Ganzen wollen Vorstand und Aufsichtsrat den Kodex befolgen. Vier Abweichungen gibt es dennoch.Die beiden ersten abweichenden Punkte verdienen auf jeden Fall unsere Aufmerksamkeit. Im ersten Punkt geht es um die Manager-Vollkasko-Versicherung (auch D&O-Versicherung genannt). freenet meint, dass es entgegen der Empfehlungen des Corporate Governance Kodex nicht nötig sei, einen Selbstbehalt (also eine Selbstbeteiligung) für Vorstand und Aufsichtsrat zu vereinbaren. Die Begründung dazu spottet jedoch jeder Beschreibung für ein Management, wie wir es von freenet kennen: „Verantwortungsvolles Handeln ist für alle Organmitglieder selbstverständliche Pflicht.“ Sicher. freenet-Manager handeln immer verantwortungsvoll.
Im zweiten Punkt geht es um die Vergütung der Vorstandsmitglieder. Bei freenet auch schon mal als Selbstbedienungsprogramm bekannt. Die freenet-Manager sind hierzu der Ansicht, dass es nicht nötig ist, dass der gesamte Aufsichtsrat sich mit diesem schwierigen Thema befasst, sondern lediglich ein Personalausschuss des Aufsichtsrats: „Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass diese Vorgehensweise der Effizienz seiner Arbeit dient.“ Klar. Wieso soll man auch den ganzen Aufsichtsrat mit so etwas beschäftigen? Da reicht doch ein kleiner Personalausschuss, bestehend aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Thoma und der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden von der Arbeitnehmerseite Birgit Geffke aus. Dem Aufsichtsratsplenum werden solche unliebsamen Dinge dann nur noch zum Abnicken vorgelegt. So kann Thoma dann schon mal für seine Freunde Spoerr und Krieger ein 50-Millionen-Euro-Vergütungspaket durchwinken lassen. Der restliche Aufsichtsrat ist ja sowieso unkritisch und gefügig.
Und Frau Geffke partizpiert als Arbeitnehmervertreterin auch noch direkt an diesem Aktienprogramm, da die Führungskräfte auch ein Stück vom Kuchen abbekommen. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
![]() Suche
Ältere Artikel
|
||||
|
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Für den Inhalt der gemeldeten Nachrichten, der Kommentare und der gesetzten Links, ist der Initiator des betreffenden Beitrages verantwortlich. |
||||||