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02:31 Dienstag, 08. Januar 2008
Zu den wichtigsten Kunden der Druckindustrie zählen die Hersteller von Telefonbüchern und Gelben Seiten. Deren Slogan "Vielleicht hätte man jemanden fragen sollen, der sich mit der Sache auskennt" ist eigentlich gar nicht so blöd. Hätte der Vorstand der Arquana AG sich daran gehalten, hätte man sich vielleicht den Gang zum Insolvenzrichter ersparen können.
Am Montag war es so weit - die Arquana International Print & Media AG stellte beim Amtsgericht Neumünster einen Antrag auf Insolvenz-Eröffnung für sich und die Beteiligungen Johler Druck GmbH, ARQUANA Sales GmbH und ARQUANA Media GmbH. Bitter für alle Anleger, die den Verheißungen des früheren Vorstandssprechers Friedrich-Carl Wachs Glauben geschenkt hatten. Er versprach den Aktionären auf der Hauptversammlung 2006: "Bis 2008 wird das Unternehmen zu den Top 3 in Deutschland sowie zu den Top 5 der Rollenoffset-Drucker und -Dienstleister in Europa gehören." Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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