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12:52 Sonntag, 30. Dezember 2007
Ab und zu besinnt sich der FAZ-Wirtschaftsteil der Wurzeln des christlichen Abendlandes. Dann macht er sich Gedanken über den Zusammenhang zwischen Religion und Wirtschaft. Das ist oft recht interessant, aber wenn unser Herr Jesus im Himmel gelesen hat, was ausgerechnet in der Weihnachtsausgabe zu diesem Thema stand, hat er mit Sicherheit die nächstgelegene Wolke vollgekotzt.
Wenn Wirtschaftsjournalisten sich an religiöse Fragestellungen heranwagen, ist das Ergebnis nicht selten von bizarrer Komik. Ein schönes Beispiel war vor ein paar Monaten der Kommentar "Vergesst Buddha!" in der FTD. Darin analysierte Ruth Fend nicht ganz zu Unrecht, dass buddhistische Lehre und westliches Karriere- und Gewinnstreben sich logisch überhaupt nicht vertrügen. Ohne freilich überhaupt auf die Idee zu kommen, dass dieser Umstand die Fragwürdigkeit des Karriere- und Gewinnstrebens nahelegen könnte. Wie die FAZ sich am Thema Wirtschaft und Religion noch verschrobener und kenntnisfreier abarbeitet, steht im ecoblog... Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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