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17:05 Donnerstag, 22. November 2007
Atari hat Geschichte geschrieben, mindestens ebenso sehr wie IBM und Apple. Die erste Generation von Computern für den Privatgebrauch, noch bevor der PC erfunden wurde, waren die sogenannten Homecomputer, die ursprünglich einmal die Funktionalitäten von Schreibmaschine, Taschenrechner und Schachcomputer verbanden. Dieser Mix ermöglichte aber noch andere Synergien.
Und das waren Spiele, die mit den heutigen hochkomplexen Anwendungen noch nichts zu tun hatten. Teils handelte es sich um auf den Bildschirm verlegte Spielhallen-Daddelspiele wie Flipper, teils um Adaptionen von Videospielen aus dem Spielhallenbereich, teils um völlig neu entwickelte reine Computerspiele, z.B. Kongo Bongo, ab 1982 Donkey Kong genannt, wo es darum ging, gegen einen Kokosnüsse werfenden Gorilla zu bestehen, Tetris (das ich beim NDR mal Fensehtechniker auf Studiomonitoren spielen sah), Space Invaders und Pac Man. Ein Start up aus Silicon Valley, Atari (das hawaiianische Wort für Angriff) entwickelte sich in dieser Zeit zum führenden Hersteller für Homecomputer und Videospiele, auch für den Bereich der Spielhöllen letzteres bis zur Krise des Marktes für Spielhallenvideospiele 1984). Der C64er war von 1979 bis 1983 der meistgekaufte Computer, gegenüber dem Vorläufer V200 von ITT damals ein technologischer Durchbruch, und auch nach Einführung der ersten PCs blieb Atari noch lange am Markt. Langfristig hatte man gegen die Microsoft- und Apple-Technologie keine Chance, denn die Bedienung eines Atari setzte die Kenntnis der Programmsprache Basic voraus. Zwar entwickelte dann auch Atari ein eigenes DOS und Office und z.B. die Textverarbeitung That´s write, aber die Bedeutung der Zeit vor dem Aufkommen des PC erlangte das Unternehmen nie wieder. Ich kann mich aus meiner Studienzeit in den frühen 1990ern erinnern, dass viele Kommilitonen damals noch Atari-Rechner verwendeten, die in der Textverarbeitung zwar schlechter, in der Grafik aber besser als PCS waren. Die Grafiksoftware war in der Bedienung an die Benutzerführung von Videospielen angelehnt und daher noch leichter und intuitiver als etwa bei heutigen Adobe-Anwendungen. Ein anderer Anwendungsbereich in der Preisklasse eines PKWs waren damals Workstations für Videoschnitt, bei denen Atari bis 1995 führend war. Mit dem Siegeszug des Pentium und der Apple-Redaktions-Workstations war Atari dann technologisch endgültig nicht mehr konkurrenzfähig, und es begann der lange Rückzug in die Welt der Spielkonsolen und Gamesoftwareentwicklung. Und auch dieser Bereich wird nun dicht gemacht. Atari hat fertig. Die Spieleklassiker meiner Jugend habe ich mir zum Glück gesichert. Update: Kommentar von .mil-vanilli Sorry, aber ich bleibe bei meinem "Wech damit"! =:-o Weder war Atari führend im Videoschnitt, noch haben sie jemals eine solche "Kühlschrankgroße" Hardware produziert. Der Amiga war führend im Videoschnitt - später gab es auch extrem aufgerüstete Amigas in diesem Bereich. Die Ataris war führend bei Musik. Desweiteren: Textverarbeitung war eine absolute Domäne der Ataris! An guten Textverarbeitungen für das System herrschte kein Mangel. U.a. gab es auch den damaligen PC-Marktführer WordPerfect für Ataris (das haben Ches Studienkumpel vielleicht nicht gewusst), vom legendären Signum mal ganz zu schweigen (eine Generation von Lehrern nutzte dieses Programm für die Unterrichtsvorbereitung, sowie natürlich so ziemlich alle Sinologen, sowie sonstige Textverarbeiter, die ungewöhnliche Zeichen zu verarbeiten hatten, oder einfach auf überdurchschnittliche Ausdruckqualität Wert legten). In vielen (dt.) Firmen wurde der ST explizit für die Textverarbeitung eingesetzt - von DTP, selbst in der kommerziellen Zeitschriftenproduktion, mal ganz zu schweigen. Usw. usf. That's Write war übrigens keine Atari-Entwicklung, man hat nur irgendwann den Vertrieb für dieses Produkt übernommen. Niemals musste man Basic beherrschen, um einen Atari-Homecomuter zu bedienen. "Gepoked", d.h. die Eingabe von Machinensteuerbefehlen via Basic zwecks Bedienung des Computers, wurde auf der KOnkurrenz: dem C64. Bereits die Atari-8-Bit-Computer hatten im Gegensatz zu den Commodore-Homecomputern ein DOS. Die späteren 16/32-Bit-Computer hatten dann erst recht eines (und um die geht es im Abschnitt "Apple/Microsoft/DOS/Office/...". Und die Einfachheit der grafische Mausbedienung der ST/TT/Falcons war zu dem Preis schlicht unerreicht (was u.a. zu ihrem großen Erfolg führte). Es ist auch irreführend, Videospiele anzuführen, die zwar Klassiker sind, aber mit Atari nichts zu tun haben (z.B. Donkey Kong), außer, dass Varianten davon auch auf Atari-Videospielhardware zu finden waren - wie auch auf Plattformen anderer Hersteller. "Atari" is auch nicht hawaiianisch. Das Atari-Logo ist das "Fuji-Symbol", und das steht, nomen est omen, mithin nicht für den Mauna-Kea, sondern für den "Fudschijama", also: Japan. Immerhin: "Atari" bedeutet im japanischen wirklich "Angriff" - es ist beim Go-Spiel das Äquivalent zum Ausruf "Schach" beim Schachspiel. Trotzdem: So gute Hardware, so viel Erfolg, warum dann der (korrekte erwähnte) "Rückzug in die Welt der Spielkonsolen"? Atari hatte traditionell einen Ruf als Spielehersteller. Der Erfolg der Ataris in Deutschland als Arbeits-PC war ein Sonderfall, der von der hiesigen Depandance gezielt gefördert wurde. Er war nicht nur deutlich preiswerter als der damalige Macintosh, sondern auch noch leistungsfähiger. Das hatte zur Folge, dass sich deutsche Anwendungsentwickler auf die Rechner geradezu stürzten, was entsprechende Anwendungssoftware hervorbrachte, was entsprechend Kunden anlockte, ... Aber der deutsche (und teilweise europäische) Markt konnte die Firma auf Dauer nicht tragen, da Atari in den USA das Image des Spielecomputers partout nicht los wurde. an wechselte also das Metier, der Erfolg blieb aus (das Geld hingegen nicht - dank einer Vielzahl von Patenten). Und zum Final: Die Marke Atari wurde, nach einigen Irrungen und Wirrungen, eine *französische* Firma: Der französische Spieleentwickler Infogrames hat vor geraumer Zeit die Rechte gekauft und firmiert seitdem offiziell unter dem Namen Atari. Atari-Mitarbeiter gab es zu diesem Zeitpunkt bereits schon lange nicht mehr (weder in den USA, noch sonstwo). Nun hat die französische Firma Atari beschlossen, die Entwicklungsniederlassung in den USA zu schließen, und dort nur noch eine Marketingabteilung zu belassen. Die Entwicklung am Hauptsitz in Frankreich läuft indes nach wie vor weiter. Also bitte: Von mir aus Boo, weil in einer überseeischen Niederlassung ein paar Mitarbeiter entlassen werden (was natürlich im Einzelfall bitter ist), aber der Rest des Artikels und auch der Tenor des "Finales", bzw. eben "Boos" ist so daneben, dass man den Artikel besser komplett neu schreiben sollte - als einen Zweizeiler. Oder man läßt ihn so stehen, als Beispiel eines grandios schlechten Artikels, wie ich ihn in meinem ganzen Leben noch nirgendwo sonst zu sehen bekommen habe (und das will echt was heißen)! ;-> Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Atari - das Ende vom Spiel (Hetzi0)
Hast Du auch die Kommentare im Inquirer-Artikel gelesen?
Klingt nicht wirklich nach FINAL. Beste Gruesse! Volker
Atari - das Ende vom Spiel - V2 (hirnfurz)
Bleibt nur noch anzumerken (obwohl ich C64 Besitzer und nicht Atari Fan bin), dass die jetztige Firma Atari eigentlich nur den Namen mit der wirklich originalen Atari gemeinsam hat - etwa so wie SCO (eigentlich Caldera) oder Commodore etc.
D.h. die jetztige Atari hiess vor dem Kauf des Namens Infogrames - nur so der Vollstaendigkeit. Die eigentliche Atari ist schon viel frueher pleite gegangen.
Re: Atari - das Ende vom Spiel (Siga)
Atari wurde schon vor Jahren gesplittet und ist wie Commodore "weitergewandert". Es geht also um die Geschichte von zwei "Ataris".
Atari ST war bei Musikern und DTP "führend" iirc. Der Commodore Amiga war bei Videoschnitt, Untertiteln (Fansubs) u.ä. ein präferiertes Gerät. Der Apple Macintosh war in der Werbebranche/Druckbranche wegen vielen Bildschirme an einem Rechner und brauchbaren Farbprofilen beliebt. Da sieht man mal, wie schnell "Geschichte" sich verfälscht die man selber erlebt hat.
Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (gdl)
Atari ST war bei Musikern und DTP "führend"
ST bei Musikern, TT beim Publishing. Wenn, dann bei der Wahrheit bleiben. Habt ihr noch das charakteristische „Klickern“ der Tastatur im Ohr?
Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (porschekiller)
"Atari ST war bei Musikern und DTP "führend" iirc."
Die damals (und noch lange danach) revolutionäre digitale Audio- und MIDIdaten-Verarbeitung in einem Heim-Rechner machte den ST bei Musicians so beliebt, dass man ihn auch heute noch in kleineren Studios werkeln sieht. Wenn man meinen nicht irgendwann gezockt hätte, würd' der auch noch rabotten. Klein, robust, schnell, einfach - der Volks-Audioprozessor. Für DTP gab's aber den Mac.
Re: Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (porschekiller)
Jetzt fang ich auch noch an zu fabulieren - natürlich hatte nicht der ST den DSP, sondern später der Falcon. Sorry.
Interessant ist übrigens, dass zu dem Zeitpunkt, als sich Windoof in den Markt schlich, Apple grade einen heftigen Streit über DigitalResearchs grafische Oberfläche GEM, die Grundlage des Atari-Desktops, vom Zaun zog. Die Free Software Foundation brandmarkte deswegen Apple als "Heuschrecke", was BillyBoy die Verbreitung seines Raffelzeuchs sehr erleichterte.
Re: Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (gdl)
Ich finde, wenn man darüber redet, wer damals mit wem und so weiter, muss man die Zeit benennen. Ich z.B. kannte bis ca. '92 den Mac nicht mal. Damals stand die Frage (bezgl. DTP) im Raum, ob NeXT oder Mac. Im Audio-Bereich, insbesondere MIDI, war der Atari dem Mac überlegen bis vielleicht zum Power-Mac.
Re: Re: Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (porschekiller)
Vor allem stand natürlich der Preis damals im Vordergrund. Während der Quadra840av (der erste Mac mit erwähnenswertem DSP-Chip Für Audio) für knapp 5000 $ im Regal stand, gab's den Falcon inkl. echter HD-Recording-Fähigkeit und DSP-Port für ein Fünftel. Leider war das dann das vorläufige Ende der ST/TT/Falcon-Schiene, wobei aber C-LAB den ST und den Falcon als Spezialmaschinen weiterentwickelte, später dann zu EMAGIC (Entwickler von Logic) und danach von Apple gekauft wurde. So schliesst sich der Kreis...
Re: Re: Re: Re: Re: Atari - das Ende vom Spiel (gdl)
Ist richtig, nur ST und TT würde ich nicht auf eine Schiene setzen. Der ST war cooler, hat aber geklappert, während der ...
Die Preise, puh. Ob sich ein Atari-Teenager (http://youtube.com/watch?v=3H8CS7gtsso) heute vorstellen kann, was ein 14K-Modem damals kostete?
Bitte löschen (.mil-vanilli)
Also ne: An dem Artikel stimmt fast gar nichts. Weder ist es ein Final, noch stimmt der Rest.
Da sind so viele Fehler drin, dass eine Korrektur länger wäre, als der Original-Artikel. IMHO: Weg damit.
Re: Atari - das Ende vom Spiel (YingYangdeYangYong)
Dieser Artikel ist inhaltlich völlig falsch:
- Der C64 wurde bei Commodore gebaut. - Atari wurde nur von Jack Tramiel, ehemals Commodore gekauft und danach kam die Episode der Atari ST Computer. - Atari war niemals "führend" in Videoschnitt oder irgendeiner Videoanwendung - das war die Domäne des Commodore Amiga - In der Zeit von 1976-1979 gab es von Atari Videospiele, und die ersten Heimcomputer der Vor-Tramiel Aera waren auch nicht von Erfolg gekrönt - Atari als Name ist noch lange nicht am Ende, sondern wird nun wahrscheinlich weitergereicht werden, was ja Tradition hat Dieser Artikel ist schlecht - bitte löschen !!!
che? (lanu)
möchtest du was sagen? oder soll ich den bitten nach löschung ohne statement des autors nachkommen?
Re: che? (gdl)
Ich hab nicht recherchiert, aber mach einfach nen Boo draus.
Re: Re: che? (che2001)
Das war eine echte Wissenslücke, ich hatte bisher angenommen, Commodore habe Atari-Computer in Lizenz nachgebaut. Das stand so auch entweder in Computer Partner oder in CT, ist aber auch schon Jahre her, dass ich das gelesen habe. Ansonsten wird ein Beitrag bekanntlich das, was die Kommentare daraus machen. Insofern würde ich vorschlagen, ihn in einen Boo zu verwandeln und so stehen zu lassen, aber mit dem Hinweis im Hauptteil, dass er einige Recherchefehler enthält, auf die in den Kommentaren hingewiesen wird. Dass zumindest 1992-95 Atari führend in Videoschnitt war (und nicht Commodore bzw. Amiga) habe ich von einem Fernsehproduzenten, der damals so ein Gerät für 20 000 DM mit den Abmessungen eines Kühlschranks in seinem Studio stehen hatte, ich habe selbst daran gearbeitet.
Korrekturen (.mil-vanilli)
Sorry, aber ich bleibe bei meinem "Wech damit"! =:-o
Weder war Atari führend im Videoschnitt, noch haben sie jemals eine solche "Kühlschrankgroße" Hardware produziert. Der Amiga war führend im Videoschnitt - später gab es auch extrem aufgerüstete Amigas in diesem Bereich. Die Ataris war führend bei Musik. Desweiteren: Textverarbeitung war eine absolute Domäne der Ataris! An guten Textverarbeitungen für das System herrschte kein Mangel. U.a. gab es auch den damaligen PC-Marktführer WordPerfect für Ataris (das haben Ches Studienkumpel vielleicht nicht gewusst), vom legendären Signum mal ganz zu schweigen (eine Generation von Lehrern nutzte dieses Programm für die Unterrichtsvorbereitung, sowie natürlich so ziemlich alle Sinologen, sowie sonstige Textverarbeiter, die ungewöhnliche Zeichen zu verarbeiten hatten, oder einfach auf überdurchschnittliche Ausdruckqualität Wert legten). In vielen (dt.) Firmen wurde der ST explizit für die Textverarbeitung eingesetzt - von DTP, selbst in der kommerziellen Zeitschriftenproduktion, mal ganz zu schweigen. Usw. usf. That's Write war übrigens keine Atari-Entwicklung, man hat nur irgendwann den Vertrieb für dieses Produkt übernommen. Niemals musste man Basic beherrschen, um einen Atari-Homecomuter zu bedienen. "Gepoked", d.h. die Eingabe von Machinensteuerbefehlen via Basic zwecks Bedienung des Computers, wurde auf der KOnkurrenz: dem C64. Bereits die Atari-8-Bit-Computer hatten im Gegensatz zu den Commodore-Homecomputern ein DOS. Die späteren 16/32-Bit-Computer hatten dann erst recht eines (und um die geht es im Abschnitt "Apple/Microsoft/DOS/Office/...". Und die Einfachheit der grafische Mausbedienung der ST/TT/Falcons war zu dem Preis schlicht unerreicht (was u.a. zu ihrem großen Erfolg führte). Es ist auch irreführend, Videospiele anzuführen, die zwar Klassiker sind, aber mit Atari nichts zu tun haben (z.B. Donkey Kong), außer, dass Varianten davon auch auf Atari-Videospielhardware zu finden waren - wie auch auf Plattformen anderer Hersteller. "Atari" is auch nicht hawaiianisch. Das Atari-Logo ist das "Fuji-Symbol", und das steht, nomen est omen, mithin nicht für den Mauna-Kea, sondern für den "Fudschijama", also: Japan. Immerhin: "Atari" bedeutet im japanischen wirklich "Angriff" - es ist beim Go-Spiel das Äquivalent zum Ausruf "Schach" beim Schachspiel. Trotzdem: So gute Hardware, so viel Erfolg, warum dann der (korrekte erwähnte) "Rückzug in die Welt der Spielkonsolen"? Atari hatte traditionell einen Ruf als Spielehersteller. Der Erfolg der Ataris in Deutschland als Arbeits-PC war ein Sonderfall, der von der hiesigen Depandance gezielt gefördert wurde. Er war nicht nur deutlich preiswerter als der damalige Macintosh, sondern auch noch leistungsfähiger. Das hatte zur Folge, dass sich deutsche Anwendungsentwickler auf die Rechner geradezu stürzten, was entsprechende Anwendungssoftware hervorbrachte, was entsprechend Kunden anlockte, ... Aber der deutsche (und teilweise europäische) Markt konnte die Firma auf Dauer nicht tragen, da Atari in den USA das Image des Spielecomputers partout nicht los wurde. an wechselte also das Metier, der Erfolg blieb aus (das Geld hingegen nicht - dank einer Vielzahl von Patenten). Und zum Final: Die Marke Atari wurde, nach einigen Irrungen und Wirrungen, eine *französische* Firma: Der französische Spieleentwickler Infogrames hat vor geraumer Zeit die Rechte gekauft und firmiert seitdem offiziell unter dem Namen Atari. Atari-Mitarbeiter gab es zu diesem Zeitpunkt bereits schon lange nicht mehr (weder in den USA, noch sonstwo). Nun hat die französische Firma Atari beschlossen, die Entwicklungsniederlassung in den USA zu schließen, und dort nur noch eine Marketingabteilung zu belassen. Die Entwicklung am Hauptsitz in Frankreich läuft indes nach wie vor weiter. Also bitte: Von mir aus Boo, weil in einer überseeischen Niederlassung ein paar Mitarbeiter entlassen werden (was natürlich im Einzelfall bitter ist), aber der Rest des Artikels und auch der Tenor des "Finales", bzw. eben "Boos" ist so daneben, dass man den Artikel besser komplett neu schreiben sollte - als einen Zweizeiler. Oder man läßt ihn so stehen, als Beispiel eines grandios schlechten Artikels, wie ich ihn in meinem ganzen Leben noch nirgendwo sonst zu sehen bekommen habe (und das will echt was heißen)! ;->
Re: Korrekturen (hfcoma)
Also, die deutsche Atari-Website ist, wie man dort lesen kann, bis morgen down.
Re: Re: Re: che? (sirturbo)
Wer mal sehen will, wie damals wirklich der Computer in die Film-Herstellung eingebunden war, sollte sich mal Babylon5 antun (steht bei mir im Regal^^) - die "Aussenaufnahmen" sind komplett Amiga-generiert... Und Videoschnitt bzw. zu Anfang framegrabber-Karten waren auch auf dem Amiga weit verbreitet, da die Hardware des Amiga weitestgehend TV-kompatibel war.
Re: Re: Re: Re: che? (che2001)
Auch wenn ich mir hier, entgegen meiner sonstigen Arbeitsweise, schlampige Arbeit vorwerfen lassen muss, ich habe nämlich gar nicht recherchiert, sondern rein aus der Erinnerung geschrieben, ist das sozusagen doch auch ein indirekter Media-Boo. Dass der C64 ein Original Atari gewesen sei, der von Commodore in Lizenz gefertigt worden wäre, las ich ja in einer Computerzeitschrift, und dass Atari auf Hawaiianisch "Angriff!" hieße stand in Geo so irgendwann 1982-84 in einer Repprtage über Silicon Valley. Das mit der Atari-Videoschnitt-Workstation für 20.000 DM stimmt aber, ich habe ja selber an dem Ding gearbeitet.
Re: Re: Re: Re: Re: che? (.mil-vanilli)
Also dass Du sonst nicht "schlampst", glaube ich sofort.
Aber wenn andere schlampen, sollte man sie nicht zitieren. ;-) Und man sollte sich nie auf seine "Erinnerungen" verlassen! Die können böse trügen, wie dir jeder Neurowissenschaftler bestätigen kann. =%-) Ansonsten: Klar gab es auch Videoschnitt-Software für die Ataris - auch sehr teure (AFAIR so 70.000 DM für ein Komplettsystem von der heute noch aktiven FAST Multimedia AG). Aber "Marktführer"? :-o Und um die Dinge zu verkomplizieren: Als der damalige Commodore Tramiel entlassen wurde und Atari kaufte, nahm er (u.a.) den C64-Entwickler mit - und baute, und es mußte schnell gehen, den Atari ST. Commodore hatte also seinen Chefentwickler verloren, und war auf der Suche nach neuer Hardware. Wie der "Zufall" so will, entwickelte damals der Designer des Grafikchips der 8-Bit-Ataris einen neuen Rechner - mit Geldern von Atari, die darin ihre neue Hardware sahen. Commodore hat dann diese Entwicklung gekauft (und, nach einem verlorenen Prozess, einiges an Geld dafür an Atari gezahlt). Der Name dieses designierten Atari-Nachfolgers: Amiga. :) |
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