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G.W. Bush Die Zivilisation am Rande des Abgrundes
BOO G.W. Bush von homer

18:57 Donnerstag, 04. Oktober 2007

Trauig aber wahr: G.W.Bush verlangt mehr Geld für Kriege, die zum Teil nicht anderes sind als Angriffskriege auf rohstoffreiche Länder. Dass er dabei bei den Ärmsten der Armen Geld einsparen will, ist beschämend für jede Demokratie. Die Unterstützung für arme Kinder, deren Eltern sich keine Krankenversicherung leisten können wird gestrichen. Dazu kommt das staatliche verordnete Todesurteil für alle krebskranken illegalen Einwanderer in den USA.

Jeder, der mal eine Krebserkrankung durchgemacht hat, weiß, dass man bei der Entdeckung der Krebs sehr schnell behandelt werden muss. Gemäß den Ärzten ist die Überlebenswahrscheinlichkeit umso höher, je früher der Krebs behandelt wird.

Nun kommt Herr Bush ins Spiel: Krebs sei kein Notfall und solle deswegen nicht bezahlt werden. Und da muss ich jedem Pazifisten Recht geben: MAKE PEACE, NO WAR.

Eher bezahle ich doch meinen Beitrag zur Sozialhilfe, maule deswegen ab und zu rum, als dass ich so etwas unterstütze.





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Ha, ha, Statler, alter Neoconnardensack, (noergler)
Du hast doch nicht geglaubt, dass Dein billiger kleiner Anti-"Gutmenschen"-Satireversuch mir durchgeht. Humor, auch wenn Du als Homer Dich hier camouflierst, war Deine Sache noch nie. Das war nun wirklich nix, bitte nochmal versuchen!
Humor ist, wenn man trotzdem lacht ... (sempralon)
... Französische Sprache, eine schöne Sprache ... wie arschabwischen mit Seide ! (frei nach Merowinger, Matrix)

Wie dem auch sei, ich habe da was im Spoon gefunden http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508421,00.html ... ist ganz nett und deutet (bei etwas Phantasie) an, wieso der Wolfgang endlich den Terror hier im Lande haben möchte und (so hoffe ich) es aber dennoch nicht schaffen wird ...

Statler und Waldorf ... waren das nicht die alten bei der Muppetshow (Logenplätze von der Bühne aus links), die sich stetz über alles lustig machten ?
Re: Ha, ha, Statler, alter Neoconnardensack, (homer)
Deswegen übe ich ja den Humor.

Aber ich glaube dass ich hier ein wenig auf die menschlichere Seite hinweisen wollte. Ich habe erfahren wie eine Krebsbehandlung abläuft. Meine Schwester hatte Krebs und wurde mit der vollen Kanne Chemo behandelt. Gott sei Dank erfolgreich. Und dies ist warhaftig kein Zuckerschlecken. Haarausfall, Ständige Übelkeit (es wurde ihr sogar schon einmal von ihrer eigenen Spucke übel), viele Organe (Nieren, Nerven, Haut, Gedächtnis) werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Blut wird dabei am schwersten geschädigt. Wir Geschwister waren ständig bereit zum Blut-Spenden und evt. auch zur Nierenspende.

Etwas lernte ich auf der Kinderkrebsstation. Leid ist immer steigerungsfähig. Es überleben eine Krebsbehandlung schon nicht viele, also muss man doch auch denen eine Chance geben, die vielleicht nicht legal im Land sind und die Behandlung sich nicht leisten können.
Arme Kinder und der böse Bush (natürlich).... (My 0,02 Euro)
...und doch hat auch hier die Wahrheit mehr als ein Gesicht.

SCHIP ist ein Bundesprogramm, das State Children's Health Insurance Program. Es soll die einzelnen Bundesstaaten in der Gesundheitsversorgung armer Kinder unterstützen. Tatsache scheint nun zu sein, dass die -dem Namen und der Idee nach- armen Kindern zur Verfügung gestellten Mittel darüber hinaus einem Personenkreis zur Verfügung gestellt werden sollen, der deutlich aus der Zielgruppe "armer Kinder" herausfällt.

Im von den Demokraten verwalteten Bundesstaat New York etwa sollen mit den Mitteln aus dem genannten Armutsprogramm, vierköpfige Familien mit einem Jahreseinkommen, größer als 80.000 $ etwa 65% der Krankenversicherungskosten subventioniert bekommen.

Während die povetry line, also die Zugangsschwelle zu diesem Programm, bei einem Familieneinkommen von 18.850 $ (100%) liegt (Quelle: en.wikipedia.org), wollen die New Yorker Demokraten also das Geld, das für tatsächlich arme Kinder vorgesehen ist, Familien zukommen lassen, deren Jahreseinkommen auf 400% des vorgesehenen Limits liegt. Und New York ist nicht der einzige Bundesstaat, der die Verwendung der staatlichen Gelder locker handhabt. Viele Bundesstaaten haben die Möglichkeit zum Zugang zum Programm mittlerweile auf 350% des ursprüglichen Grenzbetrages (also 66.000 $ Jahreseinkommen) erhöht.

Das Veto des US-Präsidenten gegen SCHIP, das durch die Demokraten im Kongress jetzt ganz offiziell auf eine Zugangsgrenze von 300% (= 56.550 $ Jahreseinkommen) gegenüber dem ursprünglichen Wert angehoben werden sollte, bezieht sich nach seinen Worten auf diese sich abzeichnende Entwicklung des Programms, das weg vom eigentlichen Sinn, der Versorgung von Kindern aus real armen Familien, die maximal über ein Jahreseinkommen von 18.850 $ verfügen, führt. Er sagte....

"Bush has vowed to veto any SCHIP bill that greatly expands funding, saying it was a move toward socialized medicine. Bush said the program should continue to focus on children only, with eligibility capped at 200 percent, as the program was originally designed 10 years ago." (The Atlanta Journal-Constitution)

Wer also nun nach dem Grund für die ganze Aufregung fragt, der könnte bei einem weiteren Satz des "The Atlanta Journal-Constitution" fündig werden:

"Still, the Democratic Congress continues pushing a bill Bush is sure to veto, believing that Democrats would still win a political points by portraying Republicans as virtually heartless in the 2008 election."

Auf Deutsch.....Die Demokraten haben Bush eine Falle gestellt, von der sie wussten dass er ihr nicht ausweichen kann. Und neben Bush haben sie -mit Blick auf die Wahlen 2008- auch wiedermal die Republikaner der "Hartherzigkeit" überführt.

Das Vor-Wahl-Geschenk der Demokraten.

Nancy Pelosi (Demokratin, Sprecherin des Repräsentantenhauses) sieht Bürger mit einem Jahreseinkommen von 83.000 $ als "working poor". In einem Interview mit CNN antwortet Sie auf die Fragen von Wolf Blitzer zum Entwurf, gegen den Bush sein Veto eingelegt hat,....

"Families making $80,000 or $83,000 a year in New York State, for example, would their children be eligible for the SCHIP?” (Also: "Die Kinder von Familien mit einem Jahresverdienst von 80.000 oder 83.000 $ im Staat New York, zum Beispiel, erhielten Zugangsberechtigung zu SCHIP [dem Programm für arme Kinder]?)

Interessant ist weiter....

Das Budget Office des US-Congress veranschlagt, dass unter dem von den Demokraten eingebrachten "Children's Health Insurance Program Reauthorization Act of 2007" und den damit verbundenen 5,8 Millionen zusätzlich in das staatliche Programm zu integrierenden Bürgern, etwa 2 Millionen ihre bisher selbstfinanzierte private Krankenversicherung kündigen würden, um in den Genuß der staatlichen Mittel zu gelangen. (Congressional Budget Office, Page: cbo.gov/ )

Wahrlich, die US-Demokraten scheinen zu wissen, wie man mit dem Geld, das eigentlich wirklich armen Kindern zu Gute kommen sollte (zur Erinnerung: ursprüngliche Einkommensgrenze: 18.850 $), die eigene, wohlverdienende Klientel beglückt.
Arme Kinder ... Kinder von Reichen ... was mir auf den Sack geht ... (sempralon)
... ist die Diskussion überhaubt !

Wo ist der Unterschied zwischen einem "reichen" oder "armen" Kind ? Wo ist der ?
Genau, nirgends ... beide sind Krank und wenn nix passiert demnächst Tot !

Das ganze ist eine Wertediskussion ... wessen Leben ist denn mehr Wert ?
Wie rechnet man Leben gegeneinander auf ?
Soll man sich hinstellen und sagen "Ist besser wenn das Kind demnächst stirbt, dann wächst es nicht in Armut auf/stürzt seine wohlhabenden Eltern nicht in den Ruin !" ... wer erlaubt sich sowas ?
Ich nicht ... ich finde, bei Kindern (gleich welchen Standes) sollte die Marktwirtschaft aufhören und der Kapitalismus schweigen !

Es geht hier nicht um "gleichmacherei" sondern um Kinder !
Aber ich möchte auch mal vor der eigenen Haustür ... (sempralon)
... den Besen schwingen ...

... in diesem Artikel http://www.zeit.de/online/2007/41/meldepflicht-patienten ist sehr schön erklärt, was mit unserem Gesundsheitssystem passiert.

Ich wünsche viele zynistische Gedanken beim Lesen dieses Artikels !
Bush ? Wer ist Bush ?
Die Zivilisation am Rande des Abgrundes: Australien oder wie wir zu Australiern ... (sempralon)
... werden sollen !

Diesen Artikel finde ich passend zur Überschrift :

http://www.zeit.de/online/2007/28/sicherheit-eldagsen-interview?page=all

Ein Zitat daraus: "Seit dem "Anti-Terrorism Act 2005" kann der Staat jeden ohne Angabe von Gründen für zwei Wochen verschwinden lassen und verhören. Wer das mitbekommt und darüber spricht, dem drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis."

Das wäre doch mal was, oder ?




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