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Süddeutsche Zeitung Jobkiller der Woche: Danke, Thomas Fricke, aber...
BOO Süddeutsche Zeitung von ecolot

22:07 Freitag, 31. August 2007

In letzter Zeit liest man immer wieder, dass die Hartz-Reformen der Regierung Schröder für den gegenwärtigen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt mitverantwortlich sind. Das ist Quark.

Und wer mir das nicht glaubt, der glaubt es vielleicht dem Chefökonom der Financial Times Deutschland.

Mehr lesen im ecoblog...





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Auch in der Gefahr dass ich mich jetzt zum Boomann mache, aber (homer)
ich verstehe nicht warum das ein Boo sein soll. Der Mann hat meines Erachtens Recht, denn:

- Die Bundesregierung fördet und fordert immer mehr Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Beispiele finden sich im Verkaufsgewerbe, wo Jobs durch mehrere kleinere Jobs ersetzt werden, aber auch massiv im Baugewerbe. Dadurch kann es passieren, dass man trotz Arbeit unter den Hartz IV Satz rutscht. Ich kann hier schon direkt mehere Beispiele nennen, wie beispielsweise Radio und Fernsehtschniker, oder Lehrlinge im Bäckereifackverkaufsgewerbe.

Nun könnte man ja aber meinen dass die Einführung der 1€ Jobs zur Besserung beitragen. Aber, es wird oftmals so getan dass der Arbeiter selbst schuld seie an seiner Lage. Dem stimmte ich aber nur in Ausnahmefällen zu. Ich sehe dies bei meiner Schwester. Sie hat ihr BWL Studium durchgezogen und ist nun seit einem Jahr arbeitslos. Es ist ziemlich deprimierend wenn man massiv Bewerbungen schreibt, und dann Absagen am Band bekommt die zum Teil recht verletzend sind.

Jedenfalls, durch die vermehrte Zunahme der Minijobs, werden viele "gutbezahlte" Jobs in viele Minijobs umgewandelt, weil die Sozialleistungen bei den Minijobs niedriger sind.

- Dadurch gibt es aber weniger Jobs die Sozialleistungen bezahlen, und dies kann man nachrechnen.

- Dadurch kommt aber weniger Geld in die Sozialkassen, so dass man entweder die Sozialleistungen streichen muss, oder die Betragssätze erhöhen muss. Dadurch kommt es zum Effekt, dass immer weniger Menschen immer mehr Geld in die Sozialkassen zahlen müssen. Im Allgemeinen lässt sich heutzutage der Trend beobachten dass nur noch Geld ausgegeben wird. Die Löhe soll steigen, die Energiepreise, die Zuschüsse für arme Eltern. Das ist die Grundlage für die perfekte Inflation.

- Dass bedeutet aber, dass der Arbeitsnehmer immer mehr belastet wird, so dass man schon eher sagen kann dass Hartz IV ein Stück einer Politik ist, die die Arbeitsplätze gefährden kann.

Im Allgemeinen spricht man hier von der These des Neoliberalismus.


Kein Boomann (sethos)
Was du sagst, Homer, klingt perfekt glaubwürdig.-

Außerdem hat der Meister Ecolot auf sein eigenes Blog verwiesen anstatt auf den Artikel direkt, und dafür gibt es allemale Abzüge in der B-Note des Boos.

Kann ja sein, daß ich das falsch verstanden habe & die von mir bevorzugten Heise-Boos auch nicht von allen so toll gefunden werden, aber ich denke immer, der Sentinel ist nicht die Quelle, er ist Verbreiter und Kommentator. Wenn man selbst die Quelle ist, ist es ein Insider, und der braucht keinen Link. Ich verweise vielleicht mal auf mich selbst, aber dann ist es eine Kolumne vom Typ 'Spaziergänger'.
Ups,... (homer)
Ich glaube ich habe die Aussage erst jetzt richtig verstanden. Anfangs habe ich es so verstanden dass jemand die fett gedruckten Sätze von sich gegeben hat.

Man könnte dies aber auch so interpretieren dass jemand den ersten fett gedruckten Satz gesagt hat und dann Ecolot gleich einen Kommentar dazugegeben hat. Dieser ist unglücklicherweise auch fettgedruckt. Und ich glaube dass meinte Ecolot auch damit.

Also Sorry :-> Mein Kommentar bezog sich zur ersten Interpretation.




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