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Anubis/COS Anubis, Typhoon, COS: Aus der Insolvenz direkt in die Kriminalität?
BOO Anubis/COS von netbitch

13:22 Dienstag, 21. August 2007

So lesen sich zumindest die Vorwürfe des Anubis-Resteverwerters Dirk Martini. Dass rund um Anubis einiges faul war, wurde hier ja schon dokumentiert, doch dies scheint mit COS wohl nicht allzu anders zu sein. Orleando-Geschäftsführer Martini zufolge hält COS Waren aus der Insolvenzmasse von Anubis zurück, für die Orleando bereits gezahlt hat, erwartet aber, dass Orleando weiter Produkte aus der Insolvenzmasse vertreibt. Außerdem erwarte Krings über die Vorgänge Stillschweigen und wolle nicht, dass Orleando hierüber eine Pressemeldung veröffentliche, weiterhin drohe er damit, Orleando in den Ruin zu treiben.

Kern der Vorwürfe ist der Umstand, dass die Produkte aus der Insolvenzmasse von Anubis, die Orleando weitervertreiben soll, aus dem Lager des ägyptischen Totengottes (nomen est omen) ins Lager von COS überstellt und dort fakturiert wurden, wodurch eine fristgerechte Auslieferung dorch Orleando nicht möglich sei, weiterhin, dass man bei COS, obwohl Anubis-Kunden informiert wurden, dass man ihnen ihre ausstehenden Waren liefern würde, schon gar nicht mehr wüsste, um welche Waren es sich handele. Die für diese Waren bereits erhaltenen Geldern sollen Orleando zufolge zum Rebranding der Marke Typhoon und zum Neukauf von Waren in Fernost eingesetzt werden.

Mittlerweile prüft ein Rechtsanwalt, ob seitens COS Betrug vorliegt. Wenn die Vorwürfe stimmen, fühle ich mich lebhaft an alte Infomatec, Ision- und dergleichen-Zeiten erinnert.





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