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07:13 Donnerstag, 28. Juni 2007
Heise ist ein Verlag in Hannover, der etwas seriöser ist als andere. Der nicht die Tarifbindung unterläuft und seine Mitarbeiter anständiger behandelt, ohne zu tricksen. Und hier gerne als Quelle für Boos dient, wofür dann wiederum die betreffenden Sentinels geboot werden.
Wenn dieser Verlag allerdings die Münchner Hochebene heimsucht, dann passt er sich umgehend an die dort üblichen Verhältnisse an. So gibt es beispielsweise Telepolis, seines Zeichens ein Teil des Heise-Online-Auftritts. Dort arbeiten fünf Redakteure, ein Webmaster, ein Jugendschutzbeauftragter und einer, dessen Tätigkeit offensichtlich selbst dem Verlag ein Rätsel ist. Ein Kollege der etwas schrägeren Art, in der Freizeit ein kleiner Rebell, aber kein Journalist und leider auch kein Sentinel, wollte letztlich denen einen Artikel anbieten. Beim ersten Versuch kam gleich die Mail zurück: Wolf-Dieter Roth war unter der angegebenen Mailadresse nicht erreichbar. Hat bestimmt wieder der Westdeutsche Rundfunk auf dem Gewissen, ebenso wie das fehlende Telefon. Doch auch mit Michaela Simon lief es nicht besser: sie hat zwar ein Telefon, doch hebt dort niemand ab. Ebenso war es mit Thomas Pany und Florian Rötzer. Erst Peter Mühlbauer war schließlich existent, er teilt sich mit Rötzer ein Telefon und nahm dieses auch ab - nicht nur halb, sondern sogar ganz. Doch er ist neu und kannte sich mit dem Artikelthema nicht aus. Blöd, wie mein Kollege war, fragte er nun die zahlreichen „Ständigen Mitarbeiter“, in der Hoffnung, dass die vielleicht mehr wüssten. Dabei stellte sich heraus, dass die mit dem Verlag eigentlich gar nichts zu tun haben und ihm mit seinem Artikel schon gar nicht weiterhelfen konnten. Bekam aber dennoch Erstaunliches kolportiert: - Michaela Simon steht zwar im Impressum, ist aber schon seit über 3 Jahren im Schwangerschaftsurlaub - Wolf-Dieter Roth ist ihre Schwangerschaftsvertretung - Peter Mühlbauer ist auch ihre Schwangerschaftsvertretung - Und Thomas Pany ist….na genau! Also: alle 3 müssen stempeln gehen, wenn die Lady genug vom Kinderkriegen hat. Ob sie etwa gleich Drillinge bekommen hat? Viel wahrscheinlicher ist doch, auf diese Weise keine normalen Anstellungsverträge ausstellen zu müssen. Der Chef (muss wohl Florian Rötzer sein als einziger mit einem normalen Vertrag – oder ist es gar Michaela Simon, die sich so von Verlag und Redaktion aushalten lässt?) muss also nur dafür sorgen, dass Frau Simon erstmal fleissig weiter Kinder kriegt, aber schnell damit aufhört, wenn er seine Leute entlassen will. Ob er wohl der Vater ist, um das zuverlässig steuern zu können? Na immerhin weiss er dann etwas über Kinder und Familie zu erzählen… Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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